Toyota C-HR Besitzer- & Servicehandbücher
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Toyota CH-R: Vor Fahrtantritt

Bevor Sie mit dem Toyota C-HR losfahren, sollten Sie sich mit den wichtigsten Informationen zum Fahrzeug vertraut machen. Dieser Abschnitt bietet grundlegende Anleitungen zum Fahren des Fahrzeugs, einschließlich der Nutzung der verschiedenen Fahrmodi und Funktionen für eine sichere Fahrt. Auch der Fahrzeugbetrieb im Ausland wird behandelt, sodass Sie wissen, was zu beachten ist, wenn Sie mit Ihrem C-HR in anderen Ländern unterwegs sind, insbesondere in Bezug auf gesetzliche Vorschriften und Fahreigenschaften.

Für diejenigen, die regelmäßig Gepäck oder Fracht transportieren, bietet der Abschnitt wertvolle Tipps zu Fracht und Gepäck, damit Sie Ihren Toyota C-HR optimal beladen können. Darüber hinaus werden wichtige Informationen zum Anhängerbetrieb und den notwendigen Überlegungen beim Ziehen eines Anhängers gegeben. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren C-HR richtig für den Anhängerbetrieb vorbereiten, welche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen sind und wie Sie die Einbauposition für Anhängerkupplung/Halterung und Kugelkopf korrekt einrichten.

Der Abschnitt bietet auch klare Richtlinien für den sicheren Betrieb Ihres Fahrzeugs mit Anhänger, einschließlich der zulässigen Anhängelast und der speziellen Anforderungen für verschiedene Anhängertypen. So stellen Sie sicher, dass Sie sowohl das Fahrzeug als auch den Anhänger sicher und effizient nutzen können.

Fahren des Fahrzeugs

Für ein sicheres Fahren sollten die folgenden Punkte beachtet werden:

Fahrvorgänge

Fahrbetrieb

1.Stellen Sie den Schalt-/Wählhebel bei gedrücktem Bremspedal auf "D".

Vergewissern Sie sich, dass die Schaltpositionsanzeige "D" leuchtet.

2.Lösen Sie die Feststellbremse, falls sie betätigt ist.

Wenn die Feststellbremse auf Automatikbetrieb gestellt ist, wird die Feststellbremse automatisch gelöst.

3.Geben Sie das Bremspedal gefühlvoll frei und drücken Sie sanft auf das Gaspedal, um das Fahrzeug zu beschleunigen.

Anhalten

1.Das Bremspedal drücken.

2.Ziehen Sie die Feststellbremse an, falls erforderlich.

Falls das Fahrzeug längere Zeit stehen muss, den Schalt-/Wählhebel auf "P" stellen.

Parken des Fahrzeugs

1.Drücken Sie das Bremspedal und stoppen Sie das Fahrzeug.

2.Wenn die Feststellbremse gelöst ist, ziehen Sie diese an.

3.Schalten Sie das Getriebe in die Parkstellung "P".

Stellen Sie sicher, dass die "P"-Kontrollleuchte auf der Schaltpositionsanzeige und die Kontrollleuchte für die Feststellbremse beide leuchten.

4.Drücken Sie den Start-Schalter, um das Hybridsystem auszuschalten.

5.Lassen Sie dann das Bremspedal langsam los.

6.Verriegeln Sie die Tür und stellen Sie dabei sicher, dass Sie den Schlüssel bei sich haben.

Beim Parken auf einer Steigung die Räder blockieren, falls erforderlich.

Anfahren auf einer steilen Steigung

1.Drücken Sie das Bremspedal beherzt und schalten Sie in Fahrstufe "D".

Die Berganfahrkontrolle spricht an.

2.Ziehen Sie die Feststellbremse an.

3.Geben Sie das Bremspedal frei und drücken Sie sanft auf das Gaspedal, um das Fahrzeug zu beschleunigen.

4.Lösen Sie die Feststellbremse.

Beim Anfahren auf einer Steigung

Die Berganfahrkontrolle spricht an.

Für effizienteren Kraftstoffverbrauch

Bedenken Sie bitte, dass Hybridfahrzeuge konventionellen Fahrzeugen ähneln und daher verbrauchssteigernde Aktionen wie Kavalierstarts zu vermeiden sind.

Fahren im Regen

  • Bei Fahrt im Regen ist besondere Umsicht angezeigt, da die Sicht reduziert ist, die Fenster sich beschlagen können und die Fahrbahn rutschig sein kann.
  • Fahren Sie insbesondere bei einsetzendem Regen vorsichtig, da die Fahrbahn zu diesem Zeitpunkt besonders rutschig werden kann.
  • Vermeiden Sie im Regen hohe Geschwindigkeiten auf Autobahnen, da sich eine Wasserschicht zwischen Reifen und Fahrbahn bilden kann.

    Dieses Aquaplaning kann die Lenk- und Bremswirkung komplett aufheben.

Begrenzung der Hybridsystemleistung (Brake-Override-System)

  • Werden Gas- und Bremspedal gleichzeitig gedrückt, spricht das System an und begrenzt evtl. die Leistung des Hybridsystems.
  • Während des Systemeingriffs wird eine Warnmeldung auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.

ECO-Gaspedalbetätigung

Es ist leichter, eine umweltfreundliche Fahrweise zu erzielen, wenn Sie darauf achten, in der Eco-Beschleunigungszone zu bleiben. Das Verbleiben in der Eco-Beschleunigungszone erleichtert es Ihnen außerdem, einen guten Eco Score zu erhalten.

  • Beim Anfahren:
    Treten Sie das Gaspedal behutsam, um in der Eco-Beschleunigungszone zu bleiben, und beschleunigen Sie auf die gewünschte Geschwindigkeit. Wenn Sie starkes Beschleunigen vermeiden, erhalten Sie eine gute Eco Score für das Anfahren.
  • Beim Fahren:
    Lassen Sie das Gaspedal nach dem Beschleunigen auf die gewünschte Geschwindigkeit los und fahren Sie mit konstanter Geschwindigkeit, ohne die Eco-Beschleunigungszone zu verlassen. Wenn Sie in der Eco-Beschleunigungszone bleiben, erhalten Sie eine gute Eco Score für das Fahren.
  • Beim Anhalten:
    Wenn Sie vor dem Abbremsen schon frühzeitig beginnen, den Fuß vom Gaspedal wegzunehmen, erhalten Sie eine gute Eco Score für das Anhalten.

Einfahren Ihres neuen Toyota

Bitte beachten Sie die folgenden Empfehlungen, um die Lebensdauer Ihres Fahrzeugs zu verlängern:

  • Während der ersten 300 km: Vermeiden Sie plötzliches Bremsen.
  • Während der ersten 800 km: Ziehen Sie keinen Anhänger.
  • Während der ersten 1000 km:
    • Fahren Sie nicht mit extrem hohen Geschwindigkeiten.
    • Vermeiden Sie plötzliches Beschleunigen.
    • Fahren Sie nicht für längere Zeit mit gleichbleibender Geschwindigkeit.

Fahrzeugbetrieb im Ausland

Befolgen Sie die einschlägigen gesetzlichen Zulassungsbestimmungen und prüfen Sie die Verfügbarkeit des vorgeschriebenen Kraftstoffs.

WARNUNG!

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln.

Andernfalls drohen tödliche oder schwere Verletzungen.

Beim Starten des Fahrzeugs

Halten Sie bei gestopptem Fahrzeug und leuchtender "READY- Kontrollleuchte" stets den Fuß auf dem Bremspedal. Dies verhindert "Kriechen" des Fahrzeugs.

Während der Fahrt

  • Falls Sie die Positionen von Brems- und Gaspedal nicht kennen, und sie verwechseln könnten, keinesfalls fahren.
    • Versehentliches Drücken des Gasstatt des Bremspedals bewirkt eine plötzliche Beschleunigung, die zu einem Unfall führen kann.
    • Beim Rückwärtsfahren müssen Sie sich evtl. umdrehen, wodurch das Betätigen der Pedale erschwert werden könnte. Stellen Sie sicher, dass Sie das richtige Pedal drücken.
    • Achten Sie auf eine korrekte Sitzposition, selbst wenn Sie das Fahrzeug nur geringfügig bewegen müssen. Auf diese Weise können Sie Brems- und Gaspedal stets korrekt betätigen.
    • Drücken Sie das Bremspedal stets mit dem rechten Fuß. Ein Drücken des Gaspedals mit dem linken Fuß kann in Notfällen eine verzögerte Reaktion und dadurch einen Unfall zur Folge haben.
  • Wenn das Fahrzeug nur vom Elektromotor (Traktionsmotor) angetrieben wird, müssen Sie als Fahrer besonders auf Fußgänger im Umfeld achten. Da keine Motorgeräusche erzeugt werden, könnten Fußgänger die Richtung und Geschwindigkeit des Fahrzeugs falsch einschätzen. Auch wenn das akustische Fahrzeug-Warnsystem in Betrieb ist, sollten Sie vorsichtig fahren, da Fußgänger in der Nähe das Fahrzeug in lauter Umgebung möglicherweise nicht bemerken.
  • Nicht über entflammbare Materialien fahren oder in dessen Nähe parken.

    Das Auspuffsystem und die Abgase können extrem heiß sein. Diese heißen Teile könnten einen Brand verursachen, wenn sich entflammbares Material in der Nähe fahren.

  • Schalten Sie das Hybridsystem während der normalen Fahrt nicht aus. Wird das Hybridsystem während der Fahrt ausgeschaltet, funktionieren Bremsen und Lenkung zwar noch, aber die Lenkkraftunterstützung geht verloren. Dadurch wird die Lenkung schwergängig, weshalb Sie das Fahrzeug umgehend an einer sicheren Stelle anhalten sollten.

    Bei Notfällen, in denen das Fahrzeug nicht normal gestoppt werden kann.

  • Verwenden Sie die Motorbremswirkung (Fahrstufe B), um bei Bergabfahrten eine sichere Geschwindigkeit einzuhalten.

    Kontinuierliches Betätigen der Bremsen kann zu Überhitzung der Bremsen und Verlust der Bremswirkung führen.

  • Keinesfalls während der Fahrt das Lenkrad, den Sitz, den Innen- oder die Außenspiegel einstellen.

    Dadurch könnten Sie die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

  • Sicherstellen, dass keine Insassen den Arm, Kopf oder andere Körperteile aus dem Fahrzeug herausstrecken.
  • Modelle mit Allradantrieb: Fahren Sie mit dem Fahrzeug nicht im Gelände.

    Dieses AWD/4WD-Fahrzeug ist nicht auf Offroad-Einsatz ausgelegt.

    Fahren Sie mit der gebotenen Vorsicht, falls eine Geländefahrt unvermeidlich ist.

  • Modelle mit Allradantrieb: Durchqueren Sie keine Flüsse oder anderen Gewässer.

    Anderenfalls könnte es in elektrischen/elektronischen Komponenten zu Kurzschluss, zu Schäden am Hybridsystem oder zu anderen ernsten Schäden am Fahrzeug kommen.

Beim Fahren auf rutschiger Fahrbahn

  • Abruptes Beschleunigen, Bremsen oder plötzlicher Lenkeinschlag kann zu Reifenschlupf und Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug führen.
  • Plötzliche Beschleunigung oder Motorbremsung durch Herunterschalten sowie plötzliche Änderungen der Motordrehzahl können das Fahrzeug ins Schleudern versetzen.
  • Treten Sie nach dem Durchfahren von Pfützen kurz auf das Bremspedal, um sicherzustellen, dass die Bremsen einwandfrei funktionieren. Nasse Bremsbeläge können die Bremswirkung beeinträchtigen. Falls nur die Bremsen einer Seite nass sind und deren Wirkung vermindert ist, kann sich die negativ auf die Lenkfähigkeit auswirken.

Gangwechsel

  • Lassen Sie das Fahrzeug nicht zurückrollen, wenn eine Fahrstufe für Vorwärtsfahrt gewählt ist, und lassen Sie es nicht vorwärtsrollen, wenn der Rückwärtsgang "R" eingelegt ist.

    Dies könnte zu einem Unfall oder einer Beschädigung des Fahrzeugs führen.

  • Schalten Sie nicht in die Parkstellung "P", solange das Fahrzeug in Bewegung ist.

    Andernfalls kann das Getriebe beschädigt werden und Sie können in der Folge die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

  • Schalten Sie nicht auf "R", während sich das Fahrzeug vorwärts bewegt.

    Andernfalls kann das Getriebe beschädigt werden und Sie können in der Folge die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

  • Schalten Sie nicht auf Vorwärtsfahrt, während sich das Fahrzeug rückwärts bewegt.

    Andernfalls kann das Getriebe beschädigt werden und Sie können in der Folge die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.

  • Wenn Sie während der Fahrt zu Fahrstufe "N" wechseln, wird das Hybridsystem entkoppelt. Bei entkoppeltem Hybridsystem ist das regenerative Bremsen nicht verfügbar.
  • Niemals einen Fahrstufenwechsel bei gedrücktem Gaspedal vornehmen. Wenn Sie in eine andere Fahrstufe als "P" oder "N" wechseln, kann es zu einer unerwarteten plötzlichen Beschleunigung kommen, woraus ein Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen resultieren könnte.

    Überprüfen Sie nach dem Wechseln der Fahrstufe, ob die gewählte Fahrstufe auch tatsächlich auf der Fahrstufenanzeige im Kombiinstrument angezeigt wird.

Falls Sie Quietsch- oder Kratzgeräusche hören (Bremsbelag-Verschleißfühler)

Lassen Sie die Bremsbeläge von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen und ggf. austauschen.

Werden die Bremsbeläge nicht rechtzeitig erneuert, drohen Schäden an den Bremsscheiben.

Es ist gefährlich, ein Fahrzeug zu betreiben, wenn die Verschleißgrenzen von Bremsbelägen und/oder Bremsscheiben überschritten sind.

Bei gestopptem Fahrzeug

  • Keinesfalls das Gaspedal unnötigerweise drücken.

    Bei einer anderen Fahrstufe als "P" oder "N" könnte das Fahrzeug plötzlich und unerwartet beschleunigen und einen Unfall verursachen.

  • Um Unfälle durch Wegrollen des Fahrzeugs zu vermeiden, bei gestopptem Fahrzeug und leuchtender "READY"- Kontrollleuchte stets das Bremspedal gedrückt halten oder ggf. die Feststellbremse anziehen.
  • Ist das Fahrzeug auf einer Steigung gestoppt, entweder das Bremspedal gedrückt halten oder ggf. die Feststellbremse anziehen, um Unfälle durch Vor- oder Zurückrollen zu verhindern.
  • Hochdrehen des Verbrennungsmotors vermeiden.

    Durch hohe Drehzahlen des Verbrennungsmotors bei stehendem Fahrzeug kann sich das Auspuffsystem überhitzen und einen Brand entfachen, falls sich entflammbares Material in der Nähe befindet.

Bei geparktem Fahrzeug

  • Keinesfalls Brillen, Spraydosen oder kohlesäurehaltige Getränke in Dosen im Fahrzeug aufbewahren, wenn es sich unter direkter Sonneneinstrahlung befindet. Anderenfalls könnten folgende Auswirkungen eintreten:
    • Die Temperatur im Fahrzeug kann Verformung und Risse in Kunststofflinsen und -materialien von Brillen verursachen.
    • Getränkedose könnten bersten, wodurch deren Inhalt durch den Innenraum spritzen würde und im schlimmsten Fall Kurzschlüsse in den elektrischen Komponenten des Fahrzeugs verursachen könnte.
  • Selbsthaftende Scheiben nicht an Windschutzscheibe oder Fenstern anbringen. Keinesfalls Behälter wie Duftspender o.ä. auf das Armaturenbrett platzieren.

    Selbsthaftende Scheiben oder Behälter könnten wie eine Linse wirken und einen Brand im Fahrzeug verursachen.

  • Keinesfalls Türen oder Fenster offen lassen, wenn die gekrümmte Scheibe mit einer Metallfolie wie Silberfolie überzogen ist. Durch das reflektierte Sonnenlicht könnte das Glas wie eine Linse wirken und einen Brand verursachen.
  • Stets die Feststellbremse betätigen, in Fahrstufe "P" wechseln, das Hybridsystem ausschalten und das Fahrzeug verriegeln. Lassen Sie das Fahrzeug nicht unbeaufsichtigt, wenn die "READY"-Kontrollleuchte leuchtet.

    Wenn das Fahrzeug in Fahrstufe "P" geparkt ist, aber die Feststellbremse nicht betätigt wurde, kann es wegrollen und möglicherweise einen Unfall verursachen.

  • Direkt nach Ausschalten des Hybridsystems oder bei leuchtender "READY"-Kontrollleuchte keinesfalls Auspuffrohre berühren.

    Anderenfalls drohen Verbrennungen.

Bei Schlaf im Fahrzeug

Schalten Sie immer das Hybridsystem aus. Andernfalls kann es geschehen, dass Sie aus Versehen den Schalt-/Wählhebel bewegen oder das Gaspedal treten, was einen Unfall oder Feuer durch eine Überhitzung des Hybridsystems zur Folge haben kann.

Falls das Fahrzeug zudem an einem schlecht belüfteten Ort geparkt ist, können sich Abgase ansammeln und in das Fahrzeug eindringen, wodurch Vergiftung und selbst Tod droht.

Beim Bremsen

  • Fahren Sie bei nassen Bremsen besonders vorsichtig.

    Bei nassen Bremsen verlängert sich der Bremsweg und zudem könnten die Bremsen ungleich ziehen.

    Außerdem könnte die Feststellbremse das Fahrzeug nicht ausreichend fixieren.

  • Bei Ausfall des elektronischen Bremssystems ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten und Steigungen sowie scharfe Kurven, die Bremsbetätigung erfordern, vermeiden.

    In so einem Fall sind die Bremsen zwar noch funktionsfähig, erfordern jedoch eine wesentlich kräftigere Pedalbetätigung als normal.

    Außerdem verlängert sich der Bremsweg. Lassen Sie die Bremsen sofort reparieren.

  • Das Bremssystem besteht aus 2 oder mehr separaten Hydraulikkreisen.

    Falls ein Hydraulikkreis ausfällt, ist der andere stets noch funktionsfähig. In diesem Fall ist eine wesentlich kräftigere Pedalbetätigung als normal erforderlich und der Bremsweg verlängert sich. Lassen Sie die Bremsen sofort reparieren.

Wenn Ihr Fahrzeug stecken bleibt (Modelle mit Allradantrieb)

Falls eines der Räder nicht ausreichend Bodenkontakt hat oder das Fahrzeug in Sand oder Schlamm usw. feststeckt, die Räder nicht übermäßig durchdrehen lassen. Anderenfalls könnte eine Beschädigung der Komponenten des Antriebsstrangs resultieren oder das Fahrzeugs plötzlich nach vorne oder hinten "springen", wodurch Unfälle drohen.

ACHTUNG

Während der Fahrt

  • Niemals Gas- und Bremspedal während der Fahrt gleichzeitig drücken, da dies zu einer Begrenzung der Leistung des Hybridsystems führen kann.
  • Das Fahrzeug auf Steigungen nicht mit dem Gaspedal "halten" oder dazu Gas- und Bremspedal gleichzeitig drücken.

Vorbeugen von Schäden an Fahrzeugteilen

  • Das Lenkrad nicht bis zum Anschlag betätigen und dort länger festhalten.

    Dies kann zu Schäden an der Servolenkung führen.

  • Bodenwellen oder Buckel in der Fahrbahn nur langsam überfahren, um Schäden an Rädern und Unterboden des Fahrzeugs usw. zu vermeiden.

Bei Reifenpanne während der Fahrt

Ein beschädigter Reifen kann die folgenden Situationen bewirken. Halten Sie das Lenkrad beherzt fest und drücken Sie das Bremspedal allmählich, um das Fahrzeug zu verlangsamen.

  • Die Kontrolle über das Fahrzeug könnte erschwert sein.
  • Das Fahrzeug erzeugt abnormale Geräusche und Vibrationen.
  • Das Fahrzeug wird sich abnormal neigen.

Hinweise für Reifenpannen.

Bei überschwemmten Straßen

Überschwemmte Straßen wie nach Starkregen usw. nicht befahren.

Anderenfalls drohen folgende ernste Schäden am Fahrzeug:

  • Absterben des Verbrennungsmotors
  • Kurzschluss in elektrischen Komponenten
  • Motorschäden durch eindringendes Wasser

Falls Sie auf einer überschwemmten Straße gefahren sind oder Wasser in das Fahrzeug eingedrungen ist, lassen Sie einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere zuverlässige Werkstatt Folgendes überprüfen:

  • Bremsfunktion
  • Änderungen in Menge und Qualität von Öl und Betriebsflüssigkeiten des Verbrennungsmotors, des Getriebes, des Transaxle-Getriebes usw.
  • Zustand des Schmiermittels an Lagern und Aufhängungsgelenken (wo möglich) sowie die Funktion aller Gelenke, Lager usw.

Wenn das Schaltsteuerungssystem durch Überflutung beschädigt wurde, kann möglicherweise nicht mehr aus oder in die Parkstellung "P" oder andere Positionen geschaltet werden.

Setzen Sie sich in diesem Fall mit einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.

Beim Parken des Fahrzeugs

Stets die Feststellbremse anziehen und den Schalt-/Wählhebel auf "P" stellen.

Anderenfalls kann das Fahrzeug weiterrollen oder bei einem versehentlichen Treten des Gaspedals plötzlich beschleunigen.

Anfahrleistungsbegrenzung (Anfahrkontrolle [DSC] )

Durch folgende Fehlbedienung bei gedrücktem Gaspedal kann die Leistung des Hybridsystems begrenzt werden.

  • Schalten in Fahrstufe R * .
  • Schalten aus Position "P" oder "R" in eine Vorwärts-Fahrstufe wie D * .

Wenn das System anspricht, erscheint eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay. Lesen Sie die Meldung und befolgen Sie die Anweisungen.

* Je nach Situation ändert sich der Getriebegang möglicherweise nicht.

Anfahrkontrolle (DSC)

Wenn Sie die Antriebsschlupfregelung TRC ausschalten, arbeitet auch die Anfahrkontrolle nicht. Falls sich Ihr Fahrzeug aufgrund der Anfahrkontrolle (DSC) nicht aus Schlamm oder Neuschnee freifahren lässt, sollten Sie das TRC-System (Antriebsschlupfregelung) ausschalten.

Dadurch lässt sich das Fahrzeug eher aus Schlamm oder Neuschnee befreien.

Fracht und Gepäck

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln beim Verstauen der Ladung sowie die Informationen zur Ladekapazität und zur Beladung:

WARNUNG!

Dinge, die nicht im Gepäckraum mitgeführt werden dürfen

Folgende Gegenstände können einen Brand verursachen, wenn sie im Gepäckraum verstaut werden:

  • Mit Kraftstoff gefüllte Behälter
  • Spraydosen

Vorsichtsmaßregeln beim Verstauen

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln. Anderenfalls kann die Pedalbetätigung behindert oder die Sicht des Fahrers beeinträchtigt werden. Zudem können lose Gegenstände den Fahrer und Insassen treffen und so einen Unfall verursachen.

  • Verstauen Sie Ladung und Gepäck möglichst immer im Gepäckraum.
  • Stapeln Sie Fracht- und Gepäckstücke im Gepäckraum maximal bis zur Höhe der Rückenlehnen.
  • Wenn Sie die Rücksitze umklappen, sollten lange Gegenstände nicht direkt hinter den Vordersitzen platziert werden.
  • Befördern Sie niemals Personen im Gepäckraum. Er ist nicht für Fahrgäste vorgesehen. Achten Sie darauf, dass sich alle Insassen auf ihren Sitzen befinden und den Sicherheitsgurt ordnungsgemäß angelegt haben.
  • Verstauen Sie Fracht oder Gepäck nicht an folgenden Orten.
    • Im Fußraum des Fahrers
    • Auf dem Beifahrersitz oder den Rücksitzen (wenn Gegenstände gestapelt werden)
    • Auf der Gepäckraumabdeckung
    • Auf der Instrumententafel
    • Auf dem Armaturenbrett
  • Sichern Sie alle Gegenstände, die sich im Innenraum befinden.

Lasten und Verteilung

  • Überladen Sie Ihr Fahrzeug nicht.
  • Verteilen Sie die Ladung stets gleichmäßig.

Eine unsachgemäße Beladung kann die Kontrolle über Lenkung oder Bremsen beeinträchtigen, was zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen kann.

Anhängerbetrieb

Ihr Fahrzeug ist in erster Linie zur Beförderung von Personen vorgesehen.

Das Fahren mit Anhänger beeinträchtigt Fahrverhalten, Leistungsvermögen, Bremsleistung, Lebensdauer und Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs. Ihre persönliche Sicherheit und Zufriedenheit hängen sehr stark von der ordnungsgemäßen Verwendung der richtigen Ausrüstung sowie einer vorsichtigen Fahrweise ab. Zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie der anderer Personen sollten Sie das Fahrzeug oder den Anhänger nicht überladen.

Für einen sicheren Anhängerbetrieb ist es wichtig, dass Sie vorsichtig fahren und die Eigenschaften und Betriebsbedingungen des Anhängers berücksichtigen.

Schäden oder Funktionsstörungen, die als Folge von kommerziellem Anhängerbetrieb auftreten, fallen nicht unter die Toyota-Garantie.

Wenden Sie sich hinsichtlich notwendiger Ausrüstungen wie Anhängerkupplungen usw. an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere zuverlässige Werkstatt.

Gewichtsgrenzen

Prüfen Sie vor dem Anhängerbetrieb die zulässige Anhängelast, die zulässige Gesamtmasse (zGM), die zulässige maximale Achslast und die zulässige Stützlast.

Anhängerkupplung/Fahrradträger

Toyota empfiehlt die Verwendung der originalen Toyota Anhängerkupplungen oder Fahrradträger, falls verfügbar.

Andere geeignete Produkte vergleichbarer Qualität können ebenfalls verwendet werden.

Bei Fahrzeugen, bei denen der Kugelkopf der Anhängerkupplung oder der Fahrradträger im montierten Zustand die Sicht auf eine der Rückleuchten und/oder das Nummernschild teilweise behindert, ist Folgendes zu beachten:

  • Keinesfalls eine Anhängerkupplung verwenden, deren Kugelkopf nicht einfach abgenommen oder eingeklappt werden kann.
  • Keine Fahrradträger montieren, die einen Kugelkopf verwenden, der nicht leicht entfernt oder umpositioniert werden kann.

Kugelköpfe von Anhängerkupplungen oder Fahrradträgern sollten bei Nichtgebrauch eingeklappt bzw. entfernt werden.

Wichtige Erwägungen für Anhängerbetrieb

Gesamtgewicht des Anhängers und zulässige Stützlast

Toyota C-HR. Anhängerbetrieb

  1. Gesamtgewicht des Anhängers
    Gewicht des Anhängers plus Anhängerladung dürfen die maximal zulässige Anhängelast nicht überschreiten. Überschreiten dieses Gewichts ist gefährlich.
  2. Zulässige Stützlast
    Verteilen Sie die Anhängerzuladung so, dass die Stützlast größer als 25 kg oder 4 % der Anhängelast ist. Die maximale zulässige Stützlast wie angegeben keinesfalls überschreiten.

Informationsplakette (Herstellerplakette)

Toyota C-HR. Anhängerbetrieb

  1. Zulässiges Gesamtgewicht
    Das kombinierte Gewicht aus Fahrer, Passagieren, Gepäck, Anhängerkupplung, Leergewicht und Stützlast darf die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs nicht um mehr als 100 kg überschreiten.

    Überschreiten dieses Gewichts ist gefährlich.

  2. Maximal zulässige Hinterachslast
    Die Hinterachslast darf die maximal zulässige Achslast um höchstens 15% überschreiten. Überschreiten dieses Gewichts ist gefährlich. Die Werte für die Anhängelast wurden durch Tests in Meereshöhe ermittelt. Bedenken Sie bitte, dass sich die Motorleistung und damit die Zugleistung höhenabhängig reduziert.

WARNUNG!

Wenn das zulässige Gesamtgewicht überschritten wird

Bei Missachtung dieser Vorsichtsmaßregel drohen Unfälle mit tödlichen oder schweren Verletzungen.

Keinesfalls die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Anhänger in geschlossenen Ortschaften oder 100 km/h überschreiten, je nachdem was geringer ist.

Einbauposition für Anhängerkupplung/Halterung und Kugelkopf

Toyota C-HR. Anhängerbetrieb

  1. 519 mm
  2. 519 mm

Toyota C-HR. Anhängerbetrieb

  1. 887 mm
  2. 377 mm
  3. 63 mm
  4. 383 mm *1
  5. 393 mm *2

*1 Außer 19-Zoll-Reifen
*2 19-Zoll-Reifen

Anhängerbeleuchtung

  • Vergewissern Sie sich nach jedem Ankoppeln des Anhängers, dass dessen Blinker und Bremsleuchten ordnungsgemäß funktionieren. Eine direkte Verbindung mit dem Fahrzeug kann die Bordelektrik beeinträchtigen, wodurch die Beleuchtung nicht korrekt funktionieren könnte.
  • Lassen Sie sich bei der Installation von Anhängerleuchten von einem Toyota-Vertragshändler, einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt beraten, da eine unsachgemäße Installation die Beleuchtung des Fahrzeugs beschädigen kann. Bei der Installation von Anhängerleuchten unbedingt die gesetzlichen Vorgaben beachten.

Bei Anhängerbetrieb

Deaktivieren Sie die folgenden Systeme, da diese möglicherweise nicht normal funktionieren.

  • LTA (Spurfolge-Assistent)
  • LDA (Spurwarnung)
  • Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung
  • Geschwindigkeitsregelung
  • PKSB (Parkunterstützungsbremse) (falls vorhanden)
  • BSM (Spurwechsel-Assistent)
  • Toyota-Einparkhilfesensor (falls vorhanden)
  • RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)
  • RCD-Funktion (Heckbereich- Überwachungskamera) (falls vorhanden)

Einfahrvorschriften

Toyota empfiehlt, dass Fahrzeuge mit neuen Komponenten des Antriebsstrangs für die ersten 800 km nicht mit Anhängern betrieben werden.

Sicherheitsprüfungen vor Anhängerbetrieb

  • Stellen Sie sicher, dass die maximal zulässigen Lasten für Anhängerkupplung und Kugelkopf nicht überschritten werden.

    Bedenken, dass sich die Stützlast durch den Anhänger auf die Achslasten des Fahrzeugs auswirken.

    Stellen Sie sicher, dass das gesamte auf dem Fahrzeug lastende Gewicht nicht die Gewichtsgrenzen übersteigt.

  • Stellen Sie sicher, dass die Anhängerladung gesichert ist.
  • Verlängerte Außenspiegel sind zu montieren, wenn die Sicht nach hinten über die Standard- Außenspiegel beeinträchtigt ist.

    Stellen Sie die Verlängerungsarme dieser Spiegel auf beiden Seiten des Fahrzeugs immer so ein, dass sie eine optimale Sicht auf die Straße hinter dem Fahrzeug bieten.

Wartung

  • Bei Anhängerbetrieb werden aufgrund der zusätzlichen Belastung des Fahrzeugs im Vergleich zum Normalbetrieb häufigere Wartungen und Inspektionen erforderlich.
  • Nach ca. 1000 km die Schrauben von Anhängerkupplung und Kugelkopf nachziehen.

Bei Anhängerschlingern

Ein oder mehrere Faktoren (Seitenwind, vorbeifahrende Fahrzeuge, unebene Straßen usw.) können das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs und Anhängers beeinträchtigen und zu Instabilität führen.

  • Bei Anhängerschlingern:
    • Fassen Sie das Lenkrad beherzt.

      Lenken Sie geradeaus. Versuchen Sie nicht, das Anhängerschlingern durch Lenkbewegungen zu kompensieren.

    • Geben Sie das Gaspedal umgehend aber schrittweise frei, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.

      Keinesfalls die Geschwindigkeit erhöhen. Nicht die Bremsen betätigen.

      Fahrzeug und Anhänger sollten sich ohne Gegenlenken oder Bremsen von selbst stabilisieren.

  • Sobald das Schlingern des Anhängers aufhört:
    • Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an. Lassen Sie alle Insassen aus dem Fahrzeug aussteigen.
    • Prüfen Sie die Reifen des Fahrzeugs und des Anhängers.
    • Überprüfen Sie die Ladung des Anhängers. Vergewissern Sie sich, dass die Last nicht verrutscht ist.

      Vergewissern Sie sich, falls möglich, dass die Stützlast angemessen ist.

    • Überprüfen Sie die Ladung des Fahrzeugs. Stellen Sie sicher, dass das Fahrzeug nach dem Einsteigen der Insassen nicht überladen ist.

      Falls Sie keine Probleme feststellen können, liegt die Geschwindigkeit, bei der das Schlingern des Anhängers auftrat, über dem Grenzwert für Ihr spezielles Fahrzeug/Anhängergespann.

      Setzen Sie die Fahrt mit niedrigerer Geschwindigkeit fort, um Instabilität zu vermeiden. Bedenken Sie, dass Pendelbewegungen des Gespann mit zunehmender Geschwindigkeit zunehmen.

ACHTUNG

Anhängerleuchten nicht direkt verspleißen bzw. verbinden.

Durch direktes Verspleißen von Anhängerleuchten können Schäden an der Elektrik Ihres Fahrzeugs und Störungen in Folge davon auftreten.

Richtlinien

Ihr Fahrzeug verhält sich bei Anhängerbetrieb anders als gewohnt.

Beachten Sie beim Anhängerbetrieb die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um Unfälle, Verletzungen und Lebensgefahr zu vermeiden:

Überprüfen der Verbindungen zwischen Anhänger und Leuchten

Prüfen Sie die Anhängerleuchten vor dem Anfahren sowie nach kurzer Fahrzeit auf ordnungsgemäße Funktion.

Üben des Fahrens mit Anhänger

  • Entwickeln Sie das Gefühl für Abbiegen, Anhalten und Rückwärtsfahren mit angekoppeltem Anhänger an einem Ort ohne oder mit nur wenig Verkehr.
  • Zum Rückwärtsfahren mit Anhänger fassen Sie das Lenkrad nahe an der hingewendeten Körperseite und schlagen es im Uhrzeigersinn einschlagen, um den Anhänger nach links zu drehen, oder gegen den Uhrzeigersinn, um ihn nach rechts zu lenken. Schlagen Sie das Lenkrad jeweils nur wenig ein, um Lenkfehler zu vermeiden. Lassen Sie sich beim Rückwärtsfahren von einer zweiten Person einweisen, um die Unfallgefahr zu verringern.

Erhöhung des Fahrzeug-zu-Fahrzeug- Abstands

Bei einer Geschwindigkeit von 10 km/h sollte der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug größer als die Gesamtlänge von Ihrem Fahrzeug und Anhänger sein.

Vermeiden Sie plötzliches Bremsen, da sonst das Fahrzeug ins Schleudern geraten kann. Sie könnten die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Dies trifft insbesondere auf Befahren von nassen oder rutschigen Fahrbahnen zu.

Plötzliches Beschleunigen/abrupter Lenkeinschlag/enge Kurven

Beim Durchfahren von sehr engen Kurven kann der Anhänger mit Ihrem Fahrzeug kollidieren. Verlangsamen Sie das Gespann vor Kurven ausreichend und durchfahren Sie sie langsam und ohne abruptes Bremsen.

Wichtige Hinweise zum Durchfahren von Kurven

Die Räder des Anhängers fahren näher an der Innenseite der Kurve entlang als die Räder des Fahrzeugs. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, müssen Sie Kurven weiter als normal nehmen.

Wichtige Hinweise zur Fahrstabilität

Fahrzeugbewegungen aufgrund von Fahrbahnunebenheiten oder starkem Seitenwind wirken sich auf das Fahrverhalten aus. Das Fahrzeug kann auch durch vorbeifahrende Busse oder Lkw ins Wanken gebracht werden.

Schauen Sie beim Fahren neben solchen Fahrzeugen regelmäßig in den Rückspiegel. Beginnen Sie bei Auftreten von Schlingern und Wanken sofort, die Geschwindigkeit gleichmäßig herabzusetzen, indem Sie langsam die Bremse betätigen. Halten Sie das Lenkrad beim Abbremsen immer in Geradeausstellung.

Überholen von anderen Fahrzeugen

Berücksichtigen Sie die Gesamtlänge Ihres Gespanns aus Fahrzeug und Anhänger und vergewissern Sie sich, dass der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand ausreicht, um einen Spurwechsel vorzunehmen.

Informationen zum Getriebe

Um die Wirkung der Motorbremse und die Leistung des Ladesystems beim Ausnutzen der Motorbremswirkung aufrechtzuerhalten, sollten Sie das Getriebe nicht auf "D" schalten.

Bei einer Überhitzung des Hybridsystems

Das Ziehen eines beladenen Anhängers auf langen, steilen Steigungen bei Umgebungstemperaturen über 30ºC kann zur Überhitzung des Hybridsystems führen. Falls die Motorkühlmittel- Temperaturanzeige ein Überhitzen des Hybridsystems anzeigt, sofort die Klimaanlage ausschalten, die Fahrbahn verlassen und das Fahrzeug an einer sicheren Stelle anhalten.

Beim Parken des Fahrzeugs

Legen Sie immer Unterlegkeile unter die Räder von Fahrzeug und Anhänger.

Betätigen Sie die Feststellbremse und schalten Sie in Fahrstufe "P".

WARNUNG!

Befolgen Sie alle in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisungen.

Anderenfalls kann es zu Unfällen mit tödlichen oder schweren Verletzungen kommen.

Vorsichtsmaßregeln für den Anhängerbetrieb

Achten Sie beim Fahren mit Anhänger darauf, keine Gewichtsgrenzen zu überschreiten.

Zur Vermeidung von Unfällen und Verletzungen

  • Fahrzeuge mit Notrad: Ziehen Sie keinesfalls einen Anhänger ziehen, wenn ein Notrad am Fahrzeug montiert ist.
  • Fahrzeuge mit Reifenreparaturset: Fahren Sie nicht mit Anhänger, wenn ein Reifen mit dem Reifenreparaturset repariert wurde.
  • Bei Anhängerbetrieb die folgenden Systeme deaktivieren.
    • PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)
    • LTA (Spurfolge-Assistent)
    • LDA (Spurwechselwarnung)
    • Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung
    • Geschwindigkeitsregelung
    • PKSB (Parkunterstützungsbremse) (falls vorhanden)
    • BSM (Spurwechsel-Assistent)
    • Toyota-Einparkhilfesensor (falls vorhanden)
    • RCTA (Querverkehrswarnung hinten) (falls vorhanden)
    • RCD-Funktion (Heckbereich- Überwachungskamera) (falls vorhanden)

Geschwindigkeit bei Anhängerbetrieb

Beachten Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeiten für Anhängerbetrieb.

Vor der Bergabfahrt oder langen Gefällestrecken

Verringern Sie die Geschwindigkeit und schalten Sie zurück. Während Bergabfahrten auf steilen oder langen Gefällen keinesfalls abrupt zurückschalten.

Betätigung des Bremspedals

Treten Sie das Bremspedal nicht zu häufig oder anhaltend über längere Zeit. Anderenfalls kann ein Überhitzen der Bremse und dadurch eine Beeinträchtigung der Bremswirkung resultieren.

Toyota C-HR (AX20) 2023-2026 Betriebsanleitung

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