Toyota C-HR Besitzer- & Servicehandbücher
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Toyota CH-R: Verwenden derFahrerassistenzsysteme

Toyota C-HR (AX20) 2023-2026 Betriebsanleitung / Fahrbetrieb / Verwenden derFahrerassistenzsysteme

Die Nutzung der Fahrerassistenzsysteme im Toyota C-HR bietet umfassende Unterstützung, um die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort zu erhöhen. In diesem Abschnitt erfahren Sie alles über das Toyota Safety Sense System, das verschiedene Sicherheitsfunktionen wie das Pre-Collision-System (PCS), den Spurfolge-Assistenten (LTA) und den Spurwechsel-Assistenten (LCA) umfasst. Diese Systeme helfen dabei, Unfälle zu vermeiden und das Fahrzeug sicher innerhalb der Fahrspur zu halten, indem sie aktiv in die Lenkung und das Bremsen eingreifen, wenn dies erforderlich ist.

Zusätzlich bietet der Toyota C-HR Funktionen wie die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung (DRCC), die in Kombination mit der Verkehrszeichenerkennung eine konstante Geschwindigkeit beibehält und an die Verkehrsbedingungen anpasst. Das Fahrgeschwindigkeitssystem und der Abstandswarnassistent sorgen für sicheren Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen. Weitere unterstützende Technologien umfassen den Blind Spot Monitor (BSM), der den Fahrer vor Fahrzeugen im toten Winkel warnt, und das Parkunterstützungsbremssystem (PKSB), das bei der Fahrzeugparkierung hilft, indem es automatisch bremst, wenn Hindernisse erkannt werden.

Die Advanced Park-Technologie ermöglicht eine automatische Einparkhilfe, die den gesamten Einparkvorgang übernimmt, einschließlich des Ausparkens aus engen Parklücken. Hierzu gehören auch Funktionen wie rechtwinkliges Parken, die Nutzung des Fernsteuerungssystems und die Möglichkeit, parkende Funktionen zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Für Fahrzeuge mit Allradantrieb gibt es spezielle Hinweise zur Allradantriebsanzeige und der Berganfahrhilfe, die die Kontrolle des Fahrzeugs bei schwierigen Fahrbedingungen erleichtern.

Toyota Safety Sense Software-Update

Um diese Funktionen nutzen zu können, ist der Abschluss eines Vertrags über verbundene Dienste erforderlich, die von Toyota bereitgestellt werden. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.

WARNUNG!

Für die Sicherheit

Wenn die Toyota Safety Sense Software aktualisiert wird, kann sich die Bedienung von Funktionen ändern.

Die Verwendung dieses Systems ohne Kenntnis der korrekten Bedienung kann zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.

  • Lesen Sie vor der Verwendung dieses Systems unbedingt die digitale Bedienungsanleitung, die der Softwareversion des Systems entspricht und auf der Website für Bedienungsanleitungen verfügbar ist.

Inhalt der "Toyota Safety Sense"-Bedienungsanleitung

Diese Betriebsanleitung enthält Informationen zu Ver. 2. Die neuesten Informationen zu den Bedienelementen, der Verwendung, den Warnungen/ Vorsichtsmaßnahmen usw. der einzelnen Funktionen von Toyota Safety Sense finden Sie in der digitalen Betriebsanleitung auf der Website für Betriebsanleitungen.

Wenn die Software dieses Systems nach dem Erstkauf des Fahrzeugs aktualisiert wurde, lesen Sie vor der Verwendung dieses Systems unbedingt die Bedienungsanleitung, die der Softwareversion des Systems entspricht.

Vorsichtsmaßregeln für den Einsatz

  • Beachten Sie, dass einige Funktionen vorübergehend deaktiviert sein können, wenn ein rechtliches oder sicherheitsrelevantes Problem auftritt.
  • Wenn ein Vertrag über verbundene Dienste nicht abgeschlossen wurde oder abgelaufen ist, können Software-Updates nicht drahtlos durchgeführt werden.

Prüfen der Toyota Safety Sense Version Ihres Fahrzeugs

Falls die Software dieses Systems nach dem Erstkauf des Fahrzeugs aktualisiert wurde, ist es erforderlich, die Softwareversion des Systems zu prüfen und dann die Website der Bedienungsanleitung aufzurufen, um auf die entsprechende Bedienungsanleitung zuzugreifen.

Prüfen der aktuellen Softwareversion auf dem Multimediadisplay

Die aktuelle Softwareversion kann anhand der Update-Benachrichtigung der Fahrassistenzfunktion überprüft werden.

Nutzung der Toyota Safety Sense Version Ihres Fahrzeugs

1.Rufen Sie die folgende URL über einen Computer oder ein Smartphone auf: https://www.toyota-europe.com/ manual?parameter= om9ag87e.c-hr.2405.hev.vh

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense Software-Update

2.Wählen Sie die Datei aus, welche die zuvor ermittelte Systemversion enthält.

Aktualisieren der Software

Wenn eine Software-Aktualisierung verfügbar ist, erscheint eine Benachrichtigung auf dem Multimediadisplay. Befolgen Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Anweisungen.

Bei einer Aktualisierung der Software kann sich die Art und Weise, wie die Funktionen verwendet werden, ändern und es können neue Funktionen hinzukommen.

Einzelheiten zu Änderungen oder Ergänzungen finden Sie auf der Website der Bedienungsanleitung.

Vorsichtsmaßnahmen bei Software-Updates

  • Nach einer Softwareaktualisierung ist es nicht mehr möglich, zu einer früheren Version zurückzukehren.
  • Abhängig von der Kommunikationsumgebung und dem Inhalt einer Aktualisierung kann eine Softwareaktualisierung mehrere Stunden dauern. Eine Aktualisierung wird zwar unterbrochen, wenn der Start-Schalter ausgeschaltet wird, sie wird jedoch fortgesetzt, sobald der Start-Schalter wieder auf ON gestellt wird.
  • Toyota Safety Sense kann auch während der Durchführung eines Software-Updates verwendet werden.
  • In den folgenden Fällen wird eine Software-Aktualisierung möglicherweise automatisch durchgeführt:
    • Wenn ein mögliches Systemproblem oder ein anderes sicherheitsrelevantes Problem behoben wird *
    • Wenn eine Gesetzeslage korrigiert wird *
    • Bei kleineren Korrekturen, die den Betrieb oder die Leistung des Systems nicht beeinträchtigen

* Alle verfügbaren Updates können installiert und die Software auf die aktuellste Version aktualisiert werden.

Prüfung der Update-Benachrichtigung der Fahrassistenzfunktion

Die folgenden Punkte können überprüft oder durchgeführt werden.

  • Softwareversion, Einzelheiten zur Aktualisierung, Vorsichtsmaßnahmen, Anwendungsmethoden usw.
  • Ein Link zur Anzeige der Software-Aktualisierungshistorie
  • Software-Update

Toyota Safety Sense

Toyota Safety Sense umfasst die Fahrerassistenzsysteme und trägt zu einem sicheren und angenehmen Fahrerlebnis bei:

WARNUNG!

Toyota Safety Sense

Das System "Toyota Safety Sense" soll die Auswirkungen einer Kollision auf die Insassen und das Fahrzeug reduzieren bzw. den Fahrer unter normalen Fahrbedingungen unterstützen. Das System setzt grundsätzlich eine sichere Fahrweise voraus.

Da Erkennungsgenauigkeit und Eingriffsvermögen dieses Systems Einschränkungen unterworfen sind, sollten Sie sich nicht zu sehr auf dieses System verlassen. Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, die Straße und die Umgebung des Fahrzeugs im Blick zu behalten und das Fahrzeug sicher zu führen.

Für die Sicherheit

  • Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf dieses System. Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, die Straße und die Umgebung des Fahrzeugs im Blick zu behalten und das Fahrzeug sicher zu führen. Dieses System funktioniert möglicherweise nicht in allen Situationen und die angebotene Unterstützung ist begrenzt. Blindes Vertrauen in dieses System zum sicheren Fahren kann zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.
  • Versuchen Sie nicht, die Funktion des Systems zu testen, da es sonst möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert und es zu einem Unfall kommen kann.
  • Wenn während des Fahrens Aufmerksamkeit erforderlich ist oder eine Systemstörung auftritt, wird eine Warnmeldung oder ein Warnton ausgegeben. Wenn eine Warnmeldung auf dem Display angezeigt wird, befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
  • Je nach Außengeräuschen, der Lautstärke des Audiosystems usw. kann es schwierig sein, den Warnsummer zu hören. Zudem kann es je nach Straßenbedingungen schwierig sein, eine Ansprechung des Systems zu erkennen.

Wenn es erforderlich ist, das System zu deaktivieren

In den folgenden Fällen müssen Sie das System deaktivieren.

Anderenfalls kann das System nicht ordnungsgemäß funktionieren, was zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen kann.

  • Wenn sich das Fahrzeug aufgrund von Überladung oder einer Reifenpanne neigt
  • Beim Fahren mit extrem hoher Geschwindigkeit
  • Beim Abschleppen eines anderen Fahrzeugs
  • Wenn das Fahrzeug auf einem Lastwagen, Schiff, Zug usw. transportiert wird
  • Wenn das Fahrzeug auf einer Hebebühne angehoben wird und sich die Räder frei drehen können
  • Beim Überprüfen des Fahrzeugs auf einem Trommelprüfstand, wie etwa einem Fahrleistungsprüfstand oder Tachometertester, oder bei Verwendung einer Auswuchtmaschine für am Fahrzeug montierte Räder
  • Wenn das Fahrzeug auf sportliche Weise oder im Gelände gefahren wird
  • Bei Nutzung einer automatischen Waschanlage
  • Wenn ein Sensor aufgrund eines starken Stoßes, der auf den Sensor oder den Bereich um den Sensor herum ausgeübt wird, falsch ausgerichtet oder verformt ist
  • Wenn Zubehörteile, die einen Sensor oder eine Leuchte behindern, vorübergehend am Fahrzeug montiert werden
  • Wenn ein Notrad oder Schneeketten am Fahrzeug montiert sind oder ein Reifenreparaturset verwendet wurde
  • Wenn die Reifen zu stark abgenutzt sind oder der Reifendruck zu niedrig ist
  • Wenn Reifen anderer Größe als der vom Hersteller angegebenen montiert sind
  • Wenn das Fahrzeug aufgrund einer Kollision, einer Störung usw. nicht mehr stabil gefahren werden kann

Fahrerassistenzsysteme

  • AHS (Adaptives Fernlichtsystem) (falls vorhanden)
  • AHB (Fernlichtassistent) (falls vorhanden)
  • PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)
  • LTA (Spurfolge-Assistent)
  • LDA (Spurwechselwarnung)
  • LCA (Spurwechselunterstützung) (falls vorhanden)
  • FCTA (Frontquerverkehr-Warnfunktion) (falls vorhanden)
  • PDA (Proaktiver Fahrassistent) (falls vorhanden)
  • RSA (Verkehrszeichenerkennung) (falls vorhanden)
  • Dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung
  • Geschwindigkeitsregelung
  • Geschwindigkeitsbegrenzer (falls vorhanden)
  • Nothalteassistent
  • Gesichtsfeldmonitor (falls vorhanden)

Von Toyota Safety Sense verwendete Sensoren

Für den Betrieb des Systems werden verschiedene Sensoren eingesetzt, um die für den Betrieb erforderlichen Informationen zu erhalten.

Sensoren zur Erfassung der Umgebungsbedingungen

Vorn

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  1. Frontradarsensor
  2. Frontkamera
  3. Seitliche Frontradarsensoren *

* Falls vorhanden

Hinten (seitliche Heckradarsensoren)

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

Sensoren zur Erkennung des Fahrerzustands (falls vorhanden)

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  1. Kamera des Gesichtsfeldmonitors

WARNUNG!

So vermeiden Sie eine Fehlfunktion der Radarsensoren

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln. Anderenfalls kann der Radarsensor nicht ordnungsgemäß arbeiten, was zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen kann.

  • Halten Sie die Radarsensoren und die Radarsensorabdeckungen stets sauber.

    Reinigen Sie die Vorderseite eines Radarsensors bzw. die Vorder- oder Rückseite einer Radarsensorabdeckung, wenn diese verschmutzt oder mit Wassertropfen, Schnee usw. bedeckt ist.

    Verwenden Sie zum Reinigen des Radarsensors und der Radarsensorabdeckung ein weiches Tuch, um den Schmutz zu entfernen, ohne sie zu beschädigen.

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  1. Radarsensor
  2. Radarsensorabdeckung
    • Fahrzeuge mit seitlichen Frontradarsensoren: Halten Sie den Bereich um die seitlichen Frontradarsensoren am Frontstoßfänger stets sauber.

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  • Bringen Sie keine Zubehörteile, Aufkleber (einschließlich transparenter Aufkleber), Aluminiumband usw. an einem Radarsensor oder einer Radarsensorabdeckung und deren Umgebung an.
  • Setzen Sie einen Radarsensor und den angrenzenden Bereich keinen Stößen aus. Wurde ein Radarsensor, der Frontgrill oder der Frontstoßfänger einem Stoß ausgesetzt, lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota- Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
  • Zerlegen Sie die Radarsensoren nicht.
  • Modifizieren oder lackieren Sie die Radarsensoren oder die Radarsensorabdeckung nicht und ersetzen Sie diese ausschließlich durch Toyota-Originalteile.
  • In den folgenden Situationen ist eine Neukalibrierung der Radarsensoren erforderlich. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.
    • Wenn ein Radarsensor aus- und eingebaut oder ersetzt wird
    • Wenn der Frontstoßfänger oder der Frontgrill ausgetauscht wurde

So vermeiden Sie eine Fehlfunktion der Frontkamera

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln. Anderenfalls kann die Frontkamera nicht ordnungsgemäß arbeiten, was zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen kann.

  • Halten Sie die Windschutzscheibe stets sauber.
    • Die Windschutzscheibe reinigen, wenn sie verschmutzt ist, ein Ölfilm, Wassertropfen usw. daran anhaften.
    • Selbst wenn ein Glasbeschichtungsmittel auf die Windschutzscheibe aufgetragen wurde, müssen die Frontscheibenwischer dennoch weiterhin verwendet werden, um Wassertropfen usw. im Bereich der Windschutzscheibe vor der Frontkamera zu entfernen.
    • Wenn die Innenseite der Windschutzscheibe im Montagbereich der Frontkamera verschmutzt ist, wenden Sie sich an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder an eine andere zuverlässige Werkstatt.
  • Bringen Sie keine Aufkleber (auch keine transparenten) oder andere Gegenstände im Bereich der Windschutzscheibe vor der Frontkamera an (schraffierter Bereich in der Illustration).

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  1. Ca. 4 cm
  2. Ca. 4 cm
  • Wenn der Bereich der Windschutzscheibe vor der Frontkamera beschlagen oder mit Kondenswasser oder Eis bedeckt ist, entfernen Sie den Beschlag, das Kondenswasser bzw. das Eis durch Einschalten der Windschutzscheibenheizung.
  • Falls sich Wassertropfen mit den Scheibenwischern nicht aus dem Bereich der Windschutzscheibe vor der Frontkamera entfernen lassen, die Wischereinsätze bzw. Wischblätter erneuern.
  • Keinesfalls Tönungsfolie an der Windschutzscheibe anbringen.
  • Lassen Sie die Windschutzscheibe austauschen, wenn sie Risse oder andere Schäden aufweist. Nach einem Austausch Windschutzscheibe ist eine Neukalibrierung der Frontkamera erforderlich. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.
  • Die Frontkamera vor Kontakt mit Flüssigkeiten schützen.
  • Die Frontkamera vor direktem Einfall von sehr starker Lichtstrahlung schützen.
  • Achten Sie darauf, dass die Linse der Frontkamera nicht beschädigt oder verschmutzt wird. Beim Reinigen der Windschutzscheibe auf der Innenseite keinesfalls Glasreiniger auf die Linse der Frontkamera bringen. Berühren Sie keinesfalls die Linse der Frontkamera. Wenn die Linse der Frontkamera verschmutzt oder beschädigt ist, einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere zuverlässige Werkstatt kontaktieren.
  • Die Frontkamera vor starkem Stoß schützen.
  • Ändern Sie nicht die Position oder Ausrichtung der Frontkamera und entfernen Sie sie nicht.
  • Keinesfalls die Frontkamera zerlegen.
  • Modifizieren Sie keine Teile in der Nähe der Frontkamera, wie z. B. den Innenrückspiegel oder den Dachhimmel.
  • Bringen Sie an der Motorhaube, dem Frontgrill oder dem Frontstoßfänger kein Zubehör an, das die Frontkamera verdecken könnte. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.
  • Falls ein Surfbrett oder ein anderes langes Objekt auf dem Dach angebracht wird, sicherstellen, dass es nicht die Frontkamera verdeckt.
  • Modifizieren oder verändern Sie die Scheinwerfer und andere Leuchten nicht.

Frontkamera-Montagebereich an der Windschutzscheibe

Wenn das System feststellt, dass die Windschutzscheibe beschlagen sein könnte, schaltet es automatisch die Heizung ein, um den Beschlag an der Windschutzscheibe im Bereich der Frontkamera zu entfernen. Achten Sie beim Reinigen usw. darauf, dass Sie den Bereich um die Frontkamera nicht berühren, bevor die Windschutzscheibe ausreichend abgekühlt ist, da dies zu Verbrennungen führen kann.

Vorsichtsmaßregeln für die Kamera des Gesichtsfeldmonitors (falls vorhanden)

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln. Anderenfalls kann es zu Fehlfunktionen der Kamera des Gesichtsfeldmonitors und von Systemen kommen, was zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen kann.

  • Setzen Sie die Kamera des Gesichtsfeldmonitors und den angrenzenden Bereich keinen starken Stößen aus.

    Bei einem starken Stoß kann sich die Kamera des Gesichtsfeldmonitors verschieben, wodurch der Fahrer nicht mehr einwandfrei erkannt werden kann. Lassen Sie das Fahrzeug in diesem Fall von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.

  • Zerlegen und verändern Sie die Kamera des Gesichtsfeldmonitors nicht.
  • Bringen Sie kein Zubehör, keine Aufkleber (auch keine transparenten) usw. an der Kamera des Gesichtsfeldmonitors oder in deren Umgebung an.
  • Achten Sie darauf, dass die Kamera des Gesichtsfeldmonitors und deren Umgebung nicht nass werden.
  • Decken Sie die Kamera des Gesichtsfeldmonitors nicht ab und platzieren Sie keine Gegenstände vor der Kamera.
  • Schützen Sie die Kameralinse des Gesichtsfeldmonitors vor Beschädigungen.
  • Berühren Sie die Kameralinse des Gesichtsfeldmonitors nicht und achten Sie darauf, dass sie nicht verschmutzt wird.

    Wenn sich Schmutz oder Fingerabdrücke auf der Kameralinse befinden, reinigen Sie sie mit einem trockenen, weichen Tuch, um sie nicht zu zerkratzen oder zu beschädigen.

  • Verwenden Sie zur Reinigung der Linse keine Reinigungsmittel oder organischen Lösungsmittel, die Kunststoff angreifen können.

Vorsichtsmaßregeln für den Einsatz

Fahrzeuge mit 8-Zoll-Multimediadisplay: Um diese Funktionen nutzen zu können, ist der Abschluss eines Vertrags über verbundene Dienste erforderlich, die von Toyota bereitgestellt werden. Weitere Einzelheiten erfahren Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.

  • LCA (Spurwechselunterstützung) (falls vorhanden)
  • Radar-Geschwindigkeitsregelung: Verlängerte Reaktivierungszeit

Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten

  • Wenn die Höhe oder die Neigung des Fahrzeugs durch Modifikationen verändert wurde
  • Wenn die Windschutzscheibe verschmutzt, beschlagen, gesprungen oder beschädigt ist
  • Wenn die Umgebungstemperatur sehr hoch oder niedrig ist
  • Wenn sich Schlamm, Wasser, Schnee, tote Insekten, Fremdkörper usw. vorn am Sensor befinden
  • Bei schlechten Witterungsverhältnissen, wie starker Regen, Nebel, Schnee oder Sandsturm
  • Wenn Wasser, Schnee, Staub usw. vor dem Fahrzeug aufgewirbelt wird, oder beim Fahren durch Nebel oder Rauch
  • Wenn die Scheinwerfer beim Fahren in der Dunkelheit nicht leuchten, z.B. bei Nacht oder in einem Tunnel
  • Wenn die Streulinse eines Scheinwerfers verschmutzt und die Ausleuchtung schwach ist
  • Wenn die Scheinwerfer falsch ausgerichtet sind
  • Wenn ein Scheinwerfer defekt ist
  • Wenn die Scheinwerfer eines anderen Fahrzeugs, Sonnenlicht oder reflektiertes Licht direkt in die Frontkamera scheinen
  • Wenn sich die Umgebungshelligkeit plötzlich ändert
  • Beim Fahren in der Nähe eines Fernsehturms, Radiosenders, Elektrizitätswerks, eines Fahrzeugs mit Radar oder anderen Ortes, an dem starke Funkwellen auftreten können oder elektrisches Rauschen vorhanden sein kann
  • Wenn ein Wischerblatt die Frontkamera verdeckt
  • Wenn Sie sich an einem Ort oder in der Nähe von Objekten befinden, die Funkwellen stark reflektieren, wie z. B. die folgenden:
    • Tunnel
    • Fachwerkbrücken
    • Schotterstraßen
    • Zerfurchte, schneebedeckte Straßen
    • Wände
    • Große Lastkraftwagen
    • Kanaldeckel
    • Leitplanke
    • Metallplatten
  • In der Nähe einer Stufe oder eines Vorsprungs
  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug schmal ist, z. B. ein kleines Fahrzeug zur Fortbewegung
  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug eine kleine Heckfläche aufweist, z. B. ein Lkw ohne Ladung
  • enn ein zu erfassendes Fahrzeug eine niedrige Front- oder Heckpartie aufweist, z. B. ein Tieflader

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug eine extrem hohe Bodenfreiheit hat

Toyota C-HR. Toyota Safety Sense

  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug eine Ladung transportiert, die über die Ladefläche hinausragt
  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug wenig Metallflächen aufweist, z. B. ein Fahrzeug, das teilweise mit einer Plane bedeckt ist, usw.
  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug unregelmäßig geformt ist, wie z. B. ein Traktor, ein Beiwagen usw.
  • Wenn der Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und einem zu erfassenden Fahrzeug extrem gering ist
  • Wenn ein zu erfassendes Fahrzeug schräg steht
  • Wenn Schnee, Schlamm usw. an einem zu erfassenden Fahrzeug anhaften
  • Beim Fahren auf den folgenden Straßenarten:
    • Straßen mit scharfen Kurven oder kurvenreiche Straßen
    • Straßen mit Höhenunterschieden, z. B. plötzliche Steigungen oder Gefälle
    • Straßen, die nach links oder rechts geneigt sind
    • Straßen mit tiefen Spurrinnen
    • Schlechte und nicht instand gehaltene Straßen
    • Straßen mit häufigen Bodenwellen oder Unebenheiten
  • Wenn das Lenkrad häufig oder plötzlich betätigt wird
  • Wenn sich das Fahrzeug nicht in einer konstanten Position innerhalb einer Fahrspur befindet
  • Wenn Komponenten dieses Systems, die Bremsen usw. kalt oder extrem heiß, nass usw. sind
  • Wenn die Räder falsch ausgerichtet sind
  • Beim Fahren auf glatter Fahrbahn, z. B. bei Eis, Schnee, Schotter usw.
  • Wenn der Kurs des Fahrzeugs vom Kurvenverlauf abweicht
  • Wenn die Fahrgeschwindigkeit beim Einfahren in eine Kurve übermäßig hoch ist
  • Beim Ein-/Ausfahren aus einem Parkplatz, einer Garage, einem Fahrzeugaufzug usw.
  • Beim Fahren auf einem Parkplatz
  • Beim Durchfahren eines Bereichs mit Hindernissen, die Ihr Fahrzeug berühren könnten, wie z. B. hohes Gras, Äste, eine Plane usw.
  • Beim Fahren bei starkem Wind

Situationen, in denen die Fahrspur möglicherweise nicht erkannt wird

  • Wenn die Fahrspur extrem breit oder schmal ist
  • Unmittelbar nach dem Wechsel der Fahrspur oder dem Passieren einer Kreuzung
  • Beim Fahren auf einer Behelfsspur oder Baustellenfahrspur
  • Bei Strukturen, Mustern, Schatten, die den Fahrspurlinien in der Umgebung ähneln
  • Wenn eine Fahrspur mehrere weiße Linien aufweist
  • Bei undeutlichen Fahrspurmarkierungen oder auf nasser Fahrbahn
  • Wenn eine Fahrspurlinie auf einem Bordstein verläuft
  • Beim Fahren auf einer hellen, reflektierenden Fahrbahnoberfläche, wie z. B. Beton

Situationen, in denen einige oder alle Funktionen des Systems nicht arbeiten

  • Wenn eine Störung in diesem System oder einem zugehörigen System, wie z. B. den Bremsen, der Lenkung usw., erfasst wird
  • Wenn VSC, TRC oder ein anderes sicherheitsrelevantes System anspricht
  • Wenn VSC, TRC oder ein anderes sicherheitsrelevantes System ausgeschaltet ist

Änderungen des Bremsgeräuschs und der Pedalreaktion

  • Bei Betätigung der Bremsen sind möglicherweise Bremsgeräusche zu hören und die Reaktion des Bremspedals kann sich ändern, was jedoch nicht auf eine Fehlfunktion hinweist.
  • Wenn das System anspricht, kann sich das Bremspedal schwergängiger als erwartet anfühlen oder absinken. In jeder dieser Situationen kann das Bremspedal weiter durchgedrückt werden. Treten Sie das Bremspedal bei Bedarf kräftiger.

Situationen, in denen der Gesichtsfeldmonitor möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert (falls vorhanden)

In Situationen wie den folgenden kann die Kamera des Gesichtsfeldmonitors das Gesicht des Fahrers möglicherweise nicht erkennen, und die Funktion arbeitet möglicherweise nicht korrekt.

  • Wenn der Innenraum des Fahrzeugs heiß ist, z. B. wenn das Fahrzeug in der Sonne geparkt wurde
  • Wenn ein sehr helles Licht, z. B. die Sonne oder die Scheinwerfer eines nachfolgenden Fahrzeugs, auf die Kamera des Gesichtsfeldmonitors strahlt
  • Wenn sich die Helligkeit im Inneren des Fahrzeugs aufgrund der Schatten umliegender Gebäude häufig ändert usw.
  • Wenn ein sehr helles Licht, wie die Sonne oder die Scheinwerfer eines entgegenkommenden Fahrzeugs, auf das Gesicht des Fahrers scheint
  • Wenn Licht innerhalb oder außerhalb des Fahrzeugs von den Gläsern einer Brille oder Sonnenbrille reflektiert wird
  • Wenn sich mehrere Gesichter im Erfassungsbereich der Kamera des Gesichtsfeldmonitors befinden, z. B. wenn sich ein Beifahrer oder Fondpassagier in Richtung Fahrersitz lehnt
  • Wenn sich das Gesicht des Fahrers außerhalb des Erfassungsbereichs der Kamera des Gesichtsfeldmonitors befindet, z. B. wenn er sich nach vorne lehnt oder wenn er den Kopf aus dem Fenster hält
  • Wenn die Kamera des Gesichtsfeldmonitors durch das Lenkrad, eine Hand, die das Lenkrad hält, einen Arm blockiert wird usw.
  • Wenn der Fahrer eine Kopfbedeckung trägt
  • Wenn der Fahrer eine Augenklappe trägt
  • Wenn der Fahrer eine Brille oder Sonnenbrille trägt, die Infrarotstrahlen nicht leicht durchlässt
  • Wenn der Fahrer Kontaktlinsen trägt
  • Wenn der Fahrer eine Gesichtsmaske trägt
  • Wenn der Fahrer lacht oder die Augen nur leicht geöffnet sind
  • Wenn die Augen, die Nase, der Mund oder die Form des Gesichts des Fahrers verdeckt sind
  • Wenn der Fahrer Makeup trägt, das es schwierig macht, seine Augen, seine Nase, seinen Mund oder seine Gesichtsform zu erkennen
  • Wenn die Augen des Fahrers durch einen Brillenrahmen, eine Sonnenbrille, Haare verdeckt sind usw.
  • Wenn sich im Fahrzeug ein Gerät befindet, das Nahinfrarotstrahlen abstrahlt, z. B. ein nicht originaler Gesichtsfeldmonitor.

Fahrer-Gesichtsfeldmonitor

Grundfunktionen

Während der Überwachung erfasst die Kamera des Gesichtsfeldmonitors Position und Richtung, in die der Fahrer schaut, und ob die Augen des Fahrers geöffnet oder geschlossen sind. Auf diese Weise erkennt das System, ob der Fahrer seine Umgebung kontrolliert und ob er Fahrmanöver durchführen kann.

Für eine ordnungsgemäße Funktion der Kamera des Gesichtsfeldmonitors muss das Gesicht des Fahrers frei sichtbar sein.

Wenn die Lenksäule oder die Sitzposition zu hoch oder zu niedrig ist oder wenn eine andere Bedingung vorliegt, die die Sicht der Kamera des Gesichtsfeldmonitors behindert, funktionieren einige Fahrunterstützungssysteme möglicherweise nicht korrekt oder es wird eine Warnmeldung angezeigt.

Toyota C-HR. Fahrer-Gesichtsfeldmonitor

Warnfunktion

In Situationen wie den folgenden ertönt ein Warnsummer und es erscheint eine Meldung, um den Fahrer zu warnen.

Wenn das System erkennt, dass der Fahrer nicht auf die Straße achtet oder die Augen geschlossen hat Wenn das Gesicht des Fahrers nicht erfasst werden kann oder das System feststellt, dass der Fahrer eine schlechte Fahrhaltung einnimmt Wenn die Sitzposition des Fahrers so ist, dass der obere oder untere Teil des Kombiinstruments nicht sichtbar ist, kann das gesamte Gesicht des Fahrers möglicherweise nicht von der Kamera des Gesichtsfeldmonitors erkannt werden.

Um das Erscheinen dieser Warnung zu reduzieren, stellen Sie das Lenkrad und die Sitzposition so ein, dass der Fahrer das gesamte Kombiinstrument sehen kann.

Gesichtserkennung

Der Fahrermonitor dient zur Identifizierung von Gesichtern, um eine Person zu erkennen.

Informationen zur Verwendung der Gesichtserkennungsfunktion, zu den Prioritäten anderer Geräte bei der individuellen Erkennung und zu den damit verbundenen Fahrzeugeinstellungen finden Sie unter "Meine Einstellungen" (My Settings).

WARNUNG!

Für die Sicherheit

  • Der Gesichtsfeldmonitor ist nicht dazu gedacht, den Fahrer vor unvorsichtigem Fahren oder einer schlechten Fahrhaltung zu bewahren. Achten Sie insbesondere auf die Umgebung, um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten.
  • Der Gesichtsfeldmonitor kann Müdigkeit nicht verringern. Wenn Sie sich unkonzentriert oder müde fühlen, machen Sie eine Pause und schlafen Sie, wenn nötig, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten.

Warnfunktion

Diese Funktionen arbeiten bei niedriger Fahrgeschwindigkeit möglicherweise nicht.

Gesichtserkennung

Die Gesichtserkennung beginnt, wenn die Tür geöffnet und dann geschlossen wird.

Bei der Gesichtserkennung werden die Gesichtszüge digitalisiert und in einem integrierten Computer gespeichert, damit sie in "Meine Einstellungen" zur Identifizierung verwendet werden können.

  • Bilder oder Videos von Gesichtern werden nicht gespeichert. Auch die Stimme wird nicht gespeichert.
  • Die digitalisierten Gesichtsdaten werden nur für die Identifizierung in "Meine Einstellungen" verwendet.

    Zudem können die Gesichtsdaten nicht entschlüsselt werden und werden nicht an Dritte weitergegeben.

  • Gesichtsdaten können von Ihnen selbst gelöscht werden.
  • Bezüglich des Umgangs mit Gesichtsdaten bitten wir Sie, vor deren Verwendung die folgenden Bedingungen zu akzeptieren:
    • Die Gesichtserkennung garantiert keine vollständige Authentifizierung, Zuordnung oder Identifizierung der Identität.
    • Wenn die Registrierung von Gesichtsdaten oder die Gesichtserkennung häufig fehlschlägt, sollten die Gesichtsfeldkameras gereinigt oder die Gesichtsdaten erneut registriert werden.
    • Im Fahrzeugcomputer gespeicherte Gesichtsdaten können nicht entschlüsselt oder auf ein anderes Medium übertragen werden. Daher ist es erforderlich, Gesichtsdaten erneut zu registrieren, wenn sie gelöscht oder relevante Teile ersetzt werden.
    • Einmal gelöschte Gesichtsdaten können nicht wiederhergestellt werden. Es ist erforderlich, die Gesichtsdaten erneut zu registrieren.

Situationen, in denen die Gesichtserkennung möglicherweise nicht korrekt durchgeführt wird

Dieses System ist für die Identifizierung von Gesichtsmerkmalen konzipiert. In den folgenden Fällen werden Gesichtsdaten möglicherweise nicht korrekt registriert oder identifiziert:

  • Wenn ein Teil des Gesichts des Fahrers (Augenbrauen, Augen, Nase oder Mund) nicht sichtbar ist
  • Wenn der Fahrer eine Brille/ Sonnenbrille, eine Gesichtsmaske, einen Schal usw. trägt.
  • Wenn der Fahrer nicht nach vorne schaut
  • Wenn ein Teil des Gesichts des Fahrers durch Haare, Bart, eine Hand, Kleidung, Schmuck usw. verdeckt ist
  • Wenn der Fahrer die Augen schließt
  • Wenn ein nicht registrierter Fahrer ein Zwilling usw. eines registrierten Fahrers ist, deren Gesichter einander sehr ähnlich sind

Ändern der Einstellungen des Gesichtsfeldmonitors

Die Einstellungen des Gesichtsfeldmonitors können über die benutzerdefinierten Einstellungen geändert werden.

PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Das Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem verwendet Sensoren zur Erkennung von Objekten, die sich im Fahrweg des Fahrzeugs befinden. Sollte das System folgern, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Frontalzusammenstoß mit einem Objekt besteht, fordert es den Fahrer durch eine Warnung auf, Maßnahmen zur Vermeidung einer Kollision zu ergreifen.

Gleichzeitig erhöht es den potenziellen Bremsdruck, um dem Fahrer bei der Vermeidung der Kollision zu unterstützen. Sobald das System erkennt, dass das Risiko eines Frontalzusammenstoßes extrem hoch ist, betätigt es die Bremsen automatisch, um die Kollision vermeiden zu helfen bzw. deren Ausmaß zu reduzieren.

Sie können das Pre-Collision- bzw. Kollisionsvermeidungssystem aktivieren/deaktivieren und den Warnzeitpunkt ändern.

WARNUNG!

Für die Sicherheit

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Achten Sie insbesondere auf die Umgebung, um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten. Verwenden Sie niemals das Pre-Collision-System als Ersatz für normales Bremsen. Dieses System kann nicht in jeder Situation dazu beitragen, eine Kollision zu vermeiden oder die Auswirkungen zu verringern. Blindes Vertrauen in dieses System zum sicheren Fahren kann zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.
  • Obwohl das Pre-Collision System dazu beitragen soll, eine Kollision zu vermeiden oder deren Auswirkungen zu verringern, kann sich dessen Wirksamkeit je nach den verschiedenen Bedingungen ändern. Daher kann das System eventuell nicht immer dieselbe Leistung erzielen. Lesen Sie die folgenden Punkte sorgfältig durch.

    Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf dieses System und fahren Sie stets vorsichtig.

Situationen, in denen das Pre-Collision System deaktiviert werden muss

Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss.

Erkennbare Objekte

Das System kann die folgenden erkennbaren Objekte erfassen.

(Erkennbare Objekte unterscheiden sich je nach Funktion.)

  • Fahrzeuge
  • Fahrräder *
  • Fußgänger
  • Motorräder *
  • Wände *

Wird nur im fahrenden Zustand als erkennbares Objekt erfasst.

Systemfunktionen

Pre-Collision-Warnung

Wenn das System feststellt, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Frontalzusammenstoß besteht, ertönt ein Warnsummer und auf dem Multi-Informationsdisplay wird eine Warnmeldung angezeigt, die den Fahrer zum Bremsen bzw. Ausweichen auffordert.

Handelt es sich bei dem erkannten Objekt um ein Fahrzeug, wird simultan zur Warnung eine moderate Bremsung durchgeführt.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  1. "Pre-Collision-System"

Erkennt das System, dass das Gaspedal stark gedrückt ist, werden das folgende Symbol und die folgende Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  1.  "Gaspedal ist gedrückt"

Pre-Collision Bremsassistent

Stellt das System fest, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kollision hoch und die Bremsbetätigung durch den Fahrer unzureichend ist, wird die Bremskraft erhöht.

Pre-Collision-Notbremsassistent

Sobald das System erkennt, dass das Risiko eines Frontalzusammenstoßes extrem hoch ist, betätigt es die Bremsen automatisch, um die Kollision vermeiden zu helfen bzw. deren Ausmaß zu reduzieren.

Notfall-Lenkassistent

Wenn das System feststellt, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind, erfolgt eine Unterstützung, um die Fahrstabilität zu verbessern und ein Abweichen von der Spur zu verhindern.

Während der Unterstützung wird zusätzlich zur Pre-Collision-Warnung das folgende Symbol auf dem Multi-Informationsdisplay eingeblendet.

  • Die Wahrscheinlichkeit einer Kollision ist hoch
  • Auf der Fahrspur ist ausreichend Platz für Ausweichmanöver vorhanden
  • Der Fahrer betätigt das Lenkrad Fahrzeuge mit proaktivem

Lenkassistenten: Die Bremsen und die Lenkung werden so gesteuert, dass sie unabhängig von den Ausweichmanövern des Fahrers dazu beitragen, eine Kollision zu vermeiden oder die Auswirkungen einer Kollision zu verringern.

Während der Unterstützung wird die Pre-Collision-Warnung aktiviert und eine Meldung zur Warnung des Fahrers angezeigt.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Kollisionsvermeidung an Kreuzungen (beim Abbiegen nach links/rechts)

Wenn das System in Situationen wie den folgenden feststellt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kollision hoch ist, werden die Pre-Collision-Warnung und der Pre-Collision-Notbremsassistent aktiviert. Je nach Kreuzung arbeitet der Assistent möglicherweise nicht korrekt.

  • Beim Links-/Rechtsabbiegen an einer Kreuzung und beim Kreuzen des Weges eines entgegenkommenden Fahrzeugs

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Beim Links-/Rechtsabbiegen, wenn ein entgegenkommender Fußgänger oder ein Fahrrad erkannt wird

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Kollisionsvermeidung an Kreuzungen (kreuzende Fahrzeuge)

Wenn das System an einer Kreuzung usw. feststellt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einem herannahenden Fahrzeug oder Motorrad hoch ist, werden die Pre-Collision-Warnung und der Pre-Collision-Notbremsassistent aktiviert. Je nach Kreuzung arbeitet der Assistent möglicherweise nicht korrekt.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit

Wenn das Gaspedal bei niedriger Geschwindigkeit stark betätigt wird und das System feststellt, dass die Möglichkeit einer Kollision besteht, wird die Leistung des Hybridsystems gedrosselt oder die Bremsen werden leicht betätigt, um die Beschleunigung zu begrenzen. Während des Betriebs ertönt ein akustisches Signal, und auf dem Multi-Informationsdisplay werden eine Warnanzeige und eine Meldung eingeblendet.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  1.  "Gaspedal ist gedrückt"

WARNUNG!

PCS-Notbremsassistent

  • Wenn der Pre-Collision- Notbremsassistent eingreift, werden die Bremsen sehr stark betätigt.
  • Das Pre-Collision Bremssystem ist nicht darauf ausgelegt, das Fahrzeug im Stillstand zu halten. Wenn das Fahrzeug durch die Pre-Collision Bremssteuerung gestoppt wird, sollte der Fahrer erforderlichenfalls sofort die Bremsen betätigen.
  • Der Pre-Collision- Notbremsassistent greift möglicherweise nicht ein, wenn der Fahrer bestimmte Vorgänge durchführt. Wenn das Gaspedal kräftig getreten oder das Lenkrad eingeschlagen wird, schließt das System evtl. auf Eingriff des Fahrers zur Vermeidung einer Kollision, woraufhin das Eingreifen des Pre-Collision-Notbremsassistenten möglicherweise unterbunden wird.
  • Wenn das Bremspedal getreten wird, geht das System möglicherweise davon aus, dass der Fahrer die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergreift, und das Eingreifen der Pre-Collision Bremssteuerung kann sich verzögern.

Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit

Wenn das Lenkrad gedreht wird, geht das System möglicherweise davon aus, dass der Fahrer ausweicht, und verhindert, dass die Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit aktiviert wird, bzw. hebt deren Aktivierung auf.

Notfall-Lenkassistent

  • Die Notfall-Lenkunterstützung wird abgebrochen, wenn das System feststellt, dass die Spurhaltefunktion ihren Zweck erfüllt hat.
  • Je nach den Aktionen des Fahrers arbeitet die Notfall- Lenkunterstützung möglicherweise nicht oder wird abgebrochen.
    • Wenn das Gaspedal stark getreten, das Lenkrad stark eingeschlagen, das Bremspedal gedrückt oder der Blinkerhebel betätigt wird, stellt das System möglicherweise fest, dass der Fahrer ein Ausweichmanöver durchführt, und die Notfall-Lenkunterstützung spricht möglicherweise nicht an.
    • Wenn während des Betriebs der Notfall-Lenkunterstützung das Gaspedal stark getreten, das Lenkrad stark eingeschlagen oder das Bremspedal betätigt wird, stellt das System möglicherweise fest, dass der Fahrer ein Ausweichmanöver durchführt, und die Notfall- Lenkunterstützung wird möglicherweise abgebrochen.
    • Wenn Sie das Lenkrad beim Eingreifen der Notfall- Lenkunterstützung festhalten oder gegen die vom System erzeugte Drehkraft drehen, wird die Funktion der Notfall- Lenkunterstützung abgebrochen.

Betriebsbedingungen der einzelnen Funktionen des Pre-Collision-Systems

Das Pre-Collision-System ist aktiviert und erkennt, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Frontalzusammenstoß mit einem erkannten Objekt besteht.

In den folgenden Fällen spricht das System jedoch nicht an:

  • Wenn das Fahrzeug eine gewisse Zeit nicht gefahren wurde, nachdem eine Klemme der 12-V-Batterie abgeklemmt und wieder angeschlossen wurde
  • Im Rückwärtsgang "R"
  • Wenn die VSC OFF-Kontrollleuchte leuchtet (in diesem Fall arbeitet nur die Pre-Collision-Warnfunktion)

Nachfolgend sind die Betriebsgeschwindigkeiten und Aufhebungsbedingungen der einzelnen Funktionen aufgeführt:

  • Pre-Collision-Warnung

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Wenn das Lenkrad bei ansprechender Pre-Collision-Warnung stark oder plötzlich betätigt wird, kann die Pre-Collision-Warnung aufgehoben werden.

  • Pre-Collision Bremsassistent

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  •  PCS-Notbremsassistent

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Wenn einer der folgenden Vorgänge ausgeführt wird, während der Pre-Collision-Notbremsassistent eingreift, wird der Eingriff abgebrochen:

  • Das Gaspedal wird stark gedrückt.
  • Das Lenkrad wird stark oder abrupt betätigt
  • Notfall-Lenkassistent

Der Notlenkassistent spricht nicht an, wenn die Blinker aktiviert sind.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

*Mindestgeschwindigkeit des Fahrzeugs:

Fahrzeuggeschwindigkeit, bei der ein Ausweichen mit Hilfe des Pre-Collision Notbremsassistenten schwierig ist Während der Notlenkassistent anspricht, kann dieser durch eine der folgenden Aktionen abgebrochen werden:

  • Das Gaspedal wird stark gedrückt.
  • Das Lenkrad wird stark oder abrupt betätigt
  • Das Bremspedal wird getreten
  • Kollisionsvermeidung an Kreuzungen (beim Abbiegen nach links/rechts)

Der Kollisionsvermeidungsassistent an Kreuzungen (beim Abbiegen nach links/rechts) funktioniert nicht, wenn die Blinkerleuchten nicht blinken.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  •  Kollisionsvermeidung an Kreuzungen (kreuzende Fahrzeuge)

Fahrzeuge ohne Radarsensoren vorn

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Fahrzeuge mit Radarsensoren vorn

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Wenn Sie mit einer Geschwindigkeit von ca. 40 km/h oder mehr fahren, spricht dieses System nur an, wenn die Geschwindigkeit des anderen Fahrzeugs ca. 40 km/h oder weniger beträgt. Das System spricht nur an, wenn die Geschwindigkeit des kreuzenden Fahrzeugs gleich oder niedriger als die Fahrzeuggeschwindigkeit ist.

  • Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit

Die Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit spricht bei betätigtem Blinker nicht an.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Wird bei Ansprechen der Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit eine der folgenden Aktionen ausgeführt, wird diese Funktion abgebrochen:

  • Das Gaspedal wird freigegeben
  • Das Lenkrad wird stark oder abrupt betätigt

Erfassung erkennbarer Objekte

Objekte werden anhand ihrer Größe, Form und Bewegung erkannt.

Je nach Umgebungshelligkeit, Bewegung, Lage und Richtung eines zu erfassenden Objekts kann es sein, dass es nicht erkannt wird und das System nicht einwandfrei funktioniert.

Das System erkennt Formen, wie z. B. die folgenden, als erfassbare Objekte.

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Situationen, in denen das System ansprechen kann, obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Kollision nicht hoch ist

  • In bestimmten Situationen, wie z. B. den folgenden, urteilt das System möglicherweise, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kollision hoch ist, und spricht an:
  • Beim Passieren eines erkennbaren Objekts usw.
  • Beim Spurwechsel zum Überholen eines erkennbaren Objekts usw.
  • Bei plötzlicher Annäherung an ein erkennbares Objekt
  • Bei Annäherung an erkennbare Objekte oder andere Objekte am Straßenrand, z. B. Leitplanken, Strommasten, Bäume oder Wände
  • Wenn sich am Eingang einer Kurve ein erkennbares Objekt oder ein anderes Objekt am Straßenrand befindet

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Wenn Muster oder Farben vor Ihrem Fahrzeug fälschlicherweise als erkennbares Objekt interpretiert werden können
  • Beim Überholen eines erkennbaren Objekts, das die Spur wechselt oder nach links/rechts abbiegt

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Beim Vorbeifahren an einem erkennbaren Objekt, das zum Links-/Rechtsabbiegen angehalten hat

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Wenn ein erkennbares Objekt unmittelbar vor Einscheren in den Fahrweg des Fahrzeugs anhält
  • Bei Durchfahrt von Orten mit einer Struktur über der Straße (Verkehrsschild, Werbetafel usw.)

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Bei Annäherung an ein Mautschranke, eine Parkplatzschranke oder eine andere Schranke, die sich öffnet und schließt
  • Beim Links-/Rechtsabbiegen, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug, ein entgegenkommendes Motorrad oder ein Fußgänger oder Radfahrer vor dem Fahrzeug kreuzt
  • Beim Versuch, vor einem entgegenkommenden Fahrzeug, einem entgegenkommenden Motorrad oder Fußgänger oder Radfahrer nach links/rechts abzubiegen
  • Beim Links-/Rechtsabbiegen, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug, ein entgegenkommendes Motorrad oder ein Fußgänger oder Radfahrer plötzlich unmittelbar vor dem Fahrzeug anhält oder auftaucht
  • Beim Links-/Rechtsabbiegen, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug vor dem Fahrzeug nach links/rechts abbiegt

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Wenn das Lenkrad in Richtung eines entgegenkommenden Fahrzeugs betätigt wird
  • Wenn sich ein Objekt über oder unter der Straße bewegt

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

  • In bestimmten Situationen, wie z. B. in den folgenden, kann es vorkommen, dass ein erkennbares Objekt von den Frontsensoren nicht erkannt wird und das System nicht ordnungsgemäß anspricht:
  • Wenn sich ein erkennbares Objekt Ihrem Fahrzeug nähert
  • Wenn Ihr Fahrzeug oder das erkennbare Objekt schwankt bzw. schlingert
  • Wenn ein erkennbares Objekt ein abruptes Manöver ausführt (wie plötzliches Ausweichen, Beschleunigen oder Bremsen)
  • Bei plötzlicher Annäherung an ein erkennbares Objekt
  • Wenn sich ein erkennbares Objekt nahe einer Wand, eines Zauns, einer Leitplanke, eines Kanaldeckels, einer Stahlplatte auf der Fahrbahn oder eines Fahrzeugs befindet
  • Wenn sich über einem erkennbaren Objekt eine Struktur befindet
  • Wenn ein Teil eines erkennbaren Objekts durch ein anderes Objekt verdeckt wird (großes Gepäckstück, Regenschirm, Leitplanke usw.)
  • Wenn mehrere erkennbare Objekte nahe beieinander sind
  • Wenn helles Licht, z. B. Sonnenlicht, von einem erkennbaren Objekt reflektiert wird
  • Wenn ein erkennbares Objekt weiß ist oder sehr hell aussieht
  • Wenn die Farbe oder Helligkeit eines erkennbaren Objekts dazu führt, dass es mit seiner Umgebung optisch verschmilzt
  • Wenn ein erkennbares Objekt plötzlich vor Ihrem Fahrzeug ein- oder ausschert
  • Bei Annäherung an ein schräg stehendes Fahrzeug
  • Beim Fahrrad handelt es sich um ein Kinderfahrrad, es transportiert eine große Ladung, eine zusätzliche Person oder einen nach vorne geneigten Fahrer oder besitzt eine ungewöhnliche Form (Fahrräder mit Kindersitz, Tandemfahrräder usw.)
  • Bei Fußgängern oder Radfahrern, die kleiner als ca. 1 m oder größer als ca. 2 m sind
  • Wenn die Silhouette eines Fußgängers oder Fahrrads unklar ist (z. B. wenn sie einen Regenmantel, einen langen Rock usw. tragen)
  • Wenn sich ein Fußgänger nach vorne beugt oder in die Hocke geht
  • Wenn sich ein Fußgänger oder ein Fahrrad mit hoher Geschwindigkeit bewegt
  • Wenn ein Fußgänger einen Kinderwagen, einen Rollstuhl, ein Fahrrad oder ein sonstiges Fahrzeug schiebt
  • Wenn ein erkennbares Objekt mit der Umgebung optisch verschmilzt, z. B. bei Dämmerung oder Dunkelheit (bei Nacht oder in einem Tunnel)
  • Wenn das Fahrzeug seit dem Starten des Hybridsystems noch nicht eine bestimmte Zeit lang gefahren wurde
  • Beim Links-/Rechtsabbiegen oder einige Sekunden nach dem Links-/Rechtsabbiegen
  • Während und einige Sekunden nach einer Kurvenfahrt
  • Beim Links-/Rechtsabbiegen, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug auf einer Fahrspur fährt, die 3 oder mehr Spuren vom Fahrzeug entfernt ist
  • Beim Links-/Rechtsabbiegen, wenn die Fahrtrichtung des Fahrzeugs stark von der Verkehrsrichtung auf der Gegenfahrbahn abweicht

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • Beim Links-/Rechtsabbiegen bewegt sich ein Fußgänger oder Fahrrad von hinter dem Fahrzeug vor das Fahrzeug, als ob er/es das Fahrzeug überholen würde

Toyota C-HR. PCS (Pre-Collision-System bzw. Kollisionsvermeidungssystem)

  • An einer Kreuzung ist das sich nähernde kreuzende Fahrzeug sehr lang, z. B. ein großer Lkw, ein Sattelauflieger usw.
  • Zusätzlich zu den obigen Bedingungen spricht der Notlenkassistent in folgenden Situationen unter Umständen nicht ordnungsgemäß an:
  • Wenn sich ein erkennbares Objekt zu nahe am Fahrzeug befindet
  • Wenn nicht genügend Platz für ein Ausweichmanöver vorhanden ist oder ein Hindernis in Ausweichrichtung besteht
  • Wenn ein Fahrzeug entgegenkommt
  • Darüber hinaus kann es in bestimmten Situationen, wie z. B. in den folgenden, vorkommen, dass Wände nicht als Hindernis erkannt werden und die Funktion zur Beschleunigungsbegrenzung bei niedriger Geschwindigkeit nicht ordnungsgemäß anspricht:
  • Wenn die Umgebung hinter der Wand sichtbar ist, z. B. bei einer Glastür, einem Gitterzaun usw.
  • Wenn die Wand schräg oder niedrig ist
  • Wenn die Wand schmal ist, z. B. ein Pfosten usw.
  • Wenn die Wand aus Pflanzen besteht, z. B. eine Hecke usw.
  • Wenn die Straße usw. an der Wand reflektiert wird
  • Wenn sich das Fahrzeug der Wand in einem Winkel nähert

Ändern der Einstellung für das Pre-Collision System

  • Das Pre-Collision-System kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.

    Das System wird jedes Mal aktiviert, wenn Sie den Start-Schalter auf "ON" schalten.

  • Wenn das System deaktiviert wird, leuchtet die PCS-Warnleuchte auf und auf dem Multi-Informationsdisplay wird eine Meldung angezeigt.
  • Die Einstellung des Pre-Collision Systems kann individuell geändert werden.
  • Fahrzeuge ohne aktiven Lenkassistenten: Wenn der Zeitpunkt der Pre-Collision- bzw. Kollisionswarnung geändert wird, ändert sich auch der Zeitpunkt der Notfall-Lenkunterstützung. Wenn "Später" ausgewählt ist, wird die Notfall-Lenkunterstützung (mit Ausnahme des aktiven Lenkeingriffs) in den meisten Fällen nicht ansprechen.
  • Fahrzeuge mit aktivem Lenkassistenten: Wenn der Zeitpunkt der Pre-Collision-Warnung geändert wird, ändert sich auch der Zeitpunkt der Notfall-Lenkunterstützung (mit Ausnahme des Lenkassistenten).

    Wenn "Später" ausgewählt ist, wird die Notfall-Lenkunterstützung (mit Ausnahme des aktiven Lenkeingriffs) in den meisten Fällen nicht ansprechen.

  • Fahrzeuge mit Gesichtsfeldmonitor- Kamera: Wenn das System feststellt, dass der Fahrer nicht nach vorne schaut, werden die Pre-Collision- Warnung und der Notlenkassistent unabhängig von der Einstellung des Benutzers mit dem Zeitpunkt "Früher" aktiviert.
  • Bei aktivierter dynamischer Radar-Geschwindigkeitsregelung spricht die Pre-Collision-Warnung unabhängig von der Einstellung des Benutzers mit dem Zeitpunkt "Früher" an.

LTA (Spurfolge-Assistent)

LTA-Funktionen

  • Wenn Sie mit aktivierter Radar-Geschwindigkeitsregelung auf einer Straße mit deutlichen Spurmarkierungen fahren, werden die Markierungen sowie vorausfahrende und umgebende Fahrzeuge mit Hilfe der Frontkamera und des Radarsensors erkannt, und das Lenkrad wird betätigt, um das Fahrzeug in der Spur zu halten.

    Verwenden Sie diese Funktion nur auf Autobahnen und Schnellstraßen.

    Wenn die Radar- Geschwindigkeitsregelung nicht in Betrieb ist, spricht diese Funktion nicht an.

    In Situationen, in denen die Spurmarkierungen nur schwer oder gar nicht zu erkennen sind, wie z. B. bei einem Stau, wird die Unterstützung anhand des Weges der vorausfahrenden und umgebenden Fahrzeuge gewährt.

    Sollte das System feststellen, dass das Lenkrad eine festgelegte Zeit lang nicht betätigt wurde oder dass das Lenkrad nicht fest gehalten wird, wird der Fahrer gewarnt und die Funktion wird vorübergehend deaktiviert.

    Wenn Sie das Lenkrad fest greifen, wird die Funktion wieder aktiviert.

Toyota C-HR. LTA (Spurfolge-Assistent)

  • Sollte das Fahrzeug bei aktivierter Funktion von der Fahrspur abzuweichen drohen, werden Sie durch eine Anzeige und einen Summer gewarnt.

    Wenn der Warnsummer ertönt, die Umgebung überprüfen und das Fahrzeug mit vorsichtigen Lenkbewegungen wieder zurück in die Mitte der Fahrspur führen.

Toyota C-HR. LTA (Spurfolge-Assistent)

WARNUNG!

Vor Verwendung des Spurfolge- Assistenten (LTA)

  • Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf das LTA-System. Das LTA-System ist kein System, das eine automatische Unterstützung beim Fahren bietet, und es ist auch kein System, das die für ein sicheres Fahren erforderliche Aufmerksamkeit reduzieren kann.

    Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten und das Lenkrad so zu betätigen, dass die Sicherheit gewährleistet ist. Zudem ist der Fahrer dafür verantwortlich, bei Ermüdung, z. B. bei längeren Fahrten, angemessene Pausen einzulegen.

  • Bei unangemessener Fahrweise und mangelnder Aufmerksamkeit kann es zu einem Unfall kommen.
  • Bei Nichtverwendung des LTA-Systems dieses über die LTA-Taste ausschalten.

Betriebsbedingungen der Funktion

Diese Funktion ist reaktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das LTA-System erkennt Fahrspurlinien oder den Fahrweg von vorausfahrenden oder umgebenden Fahrzeugen.
  • Die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung ist in Betrieb.
  • Die Fahrspur ist ca. 3 bis 4 m breit.
  • Der Blinkerhebel wird nicht betätigt.
  • Das Fahrzeug wird nicht durch eine scharfe Kurve gefahren.
  • Das Fahrzeug beschleunigt oder verlangsamt nicht über einen bestimmten Wert hinaus.
  • Das Lenkrad wird nicht mit großer Kraft betätigt.
  • Die Warnung bei vom Lenkrad genommenen Händen spricht nicht an.
  • Das Fahrzeug fährt in der Spurmitte.

Vorübergehende Unterbrechung von Funktionen

  • Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr erfüllt sind, wird eine Funktion möglicherweise vorübergehend deaktiviert. Sobald die Betriebsbedingungen wieder erfüllt werden, wird der Betrieb der Funktion jedoch automatisch wieder aufgenommen.
  • Wenn die Betriebsbedingungen einer Funktion nicht mehr erfüllt sind, während sie in Betrieb ist, ertönt möglicherweise ein Summer, um anzuzeigen, dass die Funktion vorübergehend deaktiviert ist.
  • Die Lenkunterstützung der Funktion kann durch eine Lenkradbetätigung des Fahrers übersteuert werden.

Spurwarnfunktion bei aktiviertem LTA-System

  • Selbst wenn die LDA-Warnmethode auf Vibration des Lenkrads umgestellt wurde, ertönt der Warnsummer, wenn das Fahrzeug während des LTA-Betriebs von der Fahrspur abweicht, um den Fahrer zu warnen.
  • Wird eine Lenkradbetätigung erkannt, die der für einen Fahrspurwechsel erforderlichen entspricht, erkennt das System, dass das Fahrzeug nicht von der Fahrspur abweicht, und die Warnung wird nicht ausgelöst.

Warnung bei losgelassenem Lenkrad

  • Wenn das System in folgenden Fällen darauf schließt, dass der Fahrer das Lenkrad nicht festhält, fordert es durch eine Meldung den Fahrer auf, das Lenkrad zu fassen. Gleichzeitig erscheint das in der Abbildung gezeigte Warnsymbol auf dem Multi-Informationsdisplay. Sobald das System erkennt, dass Sie das Lenkrad fassen, wird die Warnung aufgehoben.

    Achten Sie bei der Verwendung des Systems darauf, dass Sie das Lenkrad fest greifen, unabhängig davon, ob die Warnung aktiviert ist oder nicht.

Toyota C-HR. LTA (Spurfolge-Assistent)

  • Wenn für eine bestimmte Zeitspanne keine Betätigungen festgestellt werden, spricht die Warnung an und die Funktion wird vorübergehend ausgeschaltet. Diese Warnung kann auch dann ausgelöst werden, wenn der Fahrer das Lenkrad nur geringfügig und kontinuierlich betätigt.

Situationen, in denen die Warnung bei vom Lenkrad genommenen Händen eventuell nicht ordnungsgemäß funktioniert

  • Je nach Zustand des Fahrzeugs, der Lenkradführung und der Fahrbahnoberfläche kann die Warnfunktion ausfallen.
  • Fahrzeuge mit LCA: In den folgenden Situationen ist das System möglicherweise nicht in der Lage, ein freihändiges Fahren des Fahrers zu erkennen.
    • Wenn ein Lenkradbezug angebracht ist
    • Wenn der Fahrer Handschuhe trägt
    • Wenn am Lenkrad Fremdkörper anhaften
    • Wenn der Fahrer die Holzverkleidung, die Ledernaht, die Speichen oder einen anderen Teil des Lenkrads, der nicht mit Sensoren ausgestattet ist, fasst
  • Fahrzeuge mit LCA (Spurwechselunterstützung): In den folgenden Situationen wird die Warnung bei losgelassenem Lenkrad möglicherweise nicht angezeigt, und die LTA-Funktion kann weiterhin arbeiten, obwohl der Fahrer die Hände vom Lenkrad genommen hat:
    • Wenn etwas anderes als eine Hand das Lenkrad berührt
    • Wenn ein breiter Gegenstand oder Arme über das Lenkrad gehalten werden

Aktivieren/Deaktivieren des Systems

Die LTA-Funktion (Spurfolge-Assistent) wechselt bei jedem Drücken der LTA-Taste zwischen aktiviert/deaktiviert.

Bei aktivierter LTA-Funktion leuchtet die LTA-Kontrollleuchte auf.

Toyota C-HR. LTA (Spurfolge-Assistent)

WARNUNG!

Situationen, in denen der Funktionen möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktionieren

Unter den folgenden Bedingungen sprechen die Funktionen unter Umständen nicht korrekt an, wodurch das Fahrzeug aus seiner Spur abweichen könnte. Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf diese Funktionen.

Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten und das Lenkrad so zu betätigen, dass die Sicherheit gewährleistet ist.

  • Wenn ein vorausfahrendes oder benachbartes Fahrzeug die Fahrspur wechselt (Ihr Fahrzeug kann dem vorausfahrenden oder benachbarten Fahrzeug folgen und ebenfalls die Fahrspur wechseln)

Toyota C-HR. LTA (Spurfolge-Assistent)

  • Wenn ein vorausfahrendes oder benachbartes Fahrzeug schlingert (Ihr Fahrzeug kann daraufhin ebenfalls schlingern und aus der Fahrspur ausscheren)
  • Wenn ein vorausfahrendes oder benachbartes Fahrzeug die Fahrspur verlässt (Ihr Fahrzeug kann dem vorausfahrenden oder benachbarten Fahrzeug folgen und ebenfalls die Fahrspur verlassen)
  • Wenn ein vorausfahrendes oder benachbartes Fahrzeug extrem nahe an der linken/rechten Fahrspurlinie fährt (Ihr Fahrzeug kann dem vorausfahrenden oder benachbarten Fahrzeug entsprechend folgen und die Fahrspur ebenfalls verlassen)
  • Bei sich bewegenden Objekten oder Strukturen in der Umgebung (je nach Position des sich bewegenden Objekts oder der Struktur im Verhältnis zu Ihrem Fahrzeug kann Ihr Fahrzeug möglicherweise schlingern)
  • Wenn das Fahrzeug von einem Seitenwind oder den Turbulenzen anderer Fahrzeuge in der Nähe getroffen wird
  • Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten.
  • Situationen, in denen die Fahrspur möglicherweise nicht erkannt wird.
  • Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss.

Betriebsanzeige des Lenkassistenten

Der Betriebsstatus des LTA-Systems wird angezeigt.

Toyota C-HR. LTA (Spurfolge-Assistent)

LCA (Spurwechselunterstützung)

LCA-Funktionen

Diese Funktion ist mit der LTA-Funktion (Spurfolge-Assistent) gekoppelt und unterstützt den Spurwechsel durch Betätigung des Lenkrads.

Verwenden Sie diese Funktion nur auf Autobahnen und Schnellstraßen. Der Lenkassistent kann mittels Betätigung des Lenkrads durch den Fahrer übersteuert werden. Die Spurwechsel- Unterstützungsfunktion ist nicht dafür ausgelegt, den Spurwechsel an einer Kreuzung zu unterstützen.

Toyota C-HR. LCA (Spurwechselunterstützung)

WARNUNG!

Vor der Verwendung des LCA-Systems (Spurwechselunterstützung)

  • Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf das LCA-System. Das LCA-System ist kein System, das eine automatische Fahrunterstützung bietet, und es ist auch kein System, das die Notwendigkeit reduziert, beim Spurwechsel die Nachbarspur auf andere, herannahende Fahrzeuge usw. zu überprüfen. Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten und das Lenkrad so zu betätigen, dass die Sicherheit gewährleistet ist.

    Verwenden Sie das LCA-System auch nicht zum Wechseln von Fahrspuren, in die nicht gewechselt werden darf (Gegenfahrbahn, Seitenstreifen usw.).

  • Bei unangemessener Fahrweise und mangelnder Aufmerksamkeit kann es zu einem Unfall kommen.

Betriebsbedingungen der Funktion

Diese Funktion ist reaktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das LTA-System ist in Betrieb.
  • Die Spurwechsel- Unterstützungsfunktion wurde durch eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert.
  • Die Fahrgeschwindigkeit beträgt zwischen ca. 80 und 140 km/h.
  • Das System erkennt die aktuelle Straße als Autobahn oder Schnellstraße.
  • Das System erkennt eine unterbrochene weiße Linie auf der Seite, auf der der Spurwechsel durchgeführt werden soll.
  • Auf der Fahrspur, in deren Richtung der Blinker betätigt wird, wird kein Fahrzeug erkannt.
  • Die Kartendaten des Navigationssystems sind korrekt.
  • Das Lenkrad wird nicht mit großer Kraft betätigt.
  • Die Warnung bei vom Lenkrad genommenen Händen spricht nicht an.
  • Das System hat seit dem Start des Hybridsystems mindestens einmal ein sich bewegendes Objekt hinter dem Fahrzeug erkannt.

Abbruch von Funktionen

In den folgenden Situationen kann der Betrieb des LCA-Systems in Kombination mit einer Anzeige und einem Signalton abgebrochen werden:

  • Wenn die Betriebsbedingungen nicht länger erfüllt sind
  • Wenn das System keine Fahrspurlinien mehr erkennen kann
  • Wenn der Blinkerhebel in die zweite Stellung gebracht wird
  • Wenn der Blinkerhebel in die entgegengesetzte Richtung des Spurwechsels betätigt wird
  • Wenn das System eine Betätigung des Lenkrads, des Bremspedals oder des Gaspedals durch den Fahrer erkennt.
  • Die Warnung bei vom Lenkrad genommenen Händen spricht an.

    Wenn das System erkennt, dass sich ein Fahrzeug auf der Fahrspur, in deren Richtung der Blinker betätigt wird, schnell nähert, ertönt ein Signalton und eine Meldung wird angezeigt, um den Fahrer zu warnen.

    Gleichzeitig kann das Lenkrad leicht betätigt werden, um das Fahrzeug vom herannahenden Fahrzeug fernzuhalten.

Warnung bei losgelassenem Lenkrad

Wenn das System in folgenden Fällen darauf schließt, dass der Fahrer das Lenkrad nicht festhält, fordert es durch eine Meldung den Fahrer auf, das Lenkrad zu fassen. Gleichzeitig erscheint das in der Abbildung gezeigte Warnsymbol auf dem Multi-Informationsdisplay. Sobald das System erkennt, dass Sie das Lenkrad fassen, wird die Warnung aufgehoben. Achten Sie bei der Verwendung des Systems darauf, dass Sie das Lenkrad fest greifen, unabhängig davon, ob die Warnung aktiviert ist oder nicht.

Toyota C-HR. LCA (Spurwechselunterstützung)

Situationen, in denen die Warnung bei vom Lenkrad genommenen Händen eventuell nicht ordnungsgemäß funktioniert

  • Je nach Zustand des Fahrzeugs, der Lenkradführung und der Fahrbahnoberfläche kann die Warnfunktion ausfallen.
  • In den folgenden Situationen ist das System möglicherweise nicht in der Lage, ein freihändiges Fahren des Fahrers zu erkennen.
    • Wenn ein Lenkradbezug angebracht ist
    • Wenn der Fahrer Handschuhe trägt
    • Wenn am Lenkrad Fremdkörper anhaften
    • Wenn der Fahrer die Holzverkleidung, die Ledernaht, die Speichen oder einen anderen Teil des Lenkrads, der nicht mit Sensoren ausgestattet ist, fasst
  • In den folgenden Situationen kann es vorkommen, dass die Warnung bei vom Lenkrad genommenen Händen nicht funktioniert, aber die LCA-Funktion weiterhin arbeitet, obwohl der Fahrer die Hände vom Lenkrad genommen hat:
    • Wenn etwas anderes als eine Hand das Lenkrad berührt
    • Wenn ein breiter Gegenstand oder Arme über das Lenkrad gehalten werden

Verwendung des LCA (Spurwechselunterstützung)

Wenn der Blinkerhebel in der Spurwechselposition (1. Position) gehalten wird, wird die Richtung des Spurwechsels angezeigt und die Funktion spricht an.

Wenn Sie einen Spurwechsel vornehmen möchten, indem Sie den Blinkerhebel in der ersten Stellung festhalten, die LCA (Spurwechselunterstützung) jedoch nicht verwenden wollen, schalten Sie die entsprechende persönliche Einstellung der LCA (Spurwechselunterstützung) aus.

Toyota C-HR. LCA (Spurwechselunterstützung)

  1. Erste Position: Die LCA (Spurwechselunterstützung) ist betriebsbereit
  2. Zweite Position: Die LCA (Spurwechselunterstützung) ist nicht betriebsbereit

WARNUNG!

Situationen, in denen die LCA-Funktion nicht verwendet werden sollte

  • Beim Fahren auf einer einspurigen Straße
  • Wenn keine unterbrochene weiße Linie zwischen der aktuellen Fahrspur und der Fahrspur, auf die gewechselt werden soll, vorhanden ist

Aktivieren/Deaktivieren des Systems

Das LCA-System kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.

Anzeigen und Systembetrieb

Der Betriebsstatus des LCA-Systems wird angezeigt.

Toyota C-HR. LCA (Spurwechselunterstützung)

LDA (Spurwechselwarnung)

Grundfunktionen

Das LDA-System (Spurwechselwarnung) warnt den Fahrer, wenn das Fahrzeug von der aktuellen Fahrspur oder dem Straßenverlauf * abweicht, und kann auch das Lenkrad geringfügig betätigen, um ein Abweichen von der Fahrspur oder dem Straßenverlauf * zu verhindern.

Die Frontkamera wird zur Erkennung von Fahrspurlinien oder dem Straßenverlauf * verwendet

* Grenze zwischen Asphalt und Gras, Erde usw. oder Strukturen wie Bordsteinkanten, Leitplanken usw.

Spurwechselwarnung

Sobald das System darauf schließt, dass das Fahrzeug aus der Spur bzw. vom Straßenverlauf * abzuweichen droht, wird eine Warnung auf dem Display angezeigt und es ertönt entweder der Warnsummer, um Sie zu warnen, oder das Lenkrad vibriert.

Prüfen Sie den Bereich um Ihr Fahrzeug und lenken Sie das Fahrzeug vorsichtig in die Mitte der Fahrspur oder des Straßenverlaufs * zurück.

Wenn das System feststellt, dass das Fahrzeug mit einem Fahrzeug auf einer benachbarten Fahrspur kollidieren könnte, spricht die Spurwechselwarnung an, selbst wenn die Blinker gesetzt sind.

* Grenze zwischen Asphalt und Gras, Erde usw. oder Strukturen wie Bordsteinkanten, Leitplanken usw.

Toyota C-HR. LDA (Spurwechselwarnung)

Spurhalteassistent

Schließt das System darauf, dass das Fahrzeug wahrscheinlich von der Fahrspur oder dem Straßenverlauf * abweicht, unterstützt es den Fahrer durch Lenkeingriff, um ein Abweichen von der Fahrspur oder dem Straßenverlauf zu verhindern.

Wenn das System erkennt, dass das Lenkrad für eine bestimmte Zeit nicht betätigt wurde oder nicht festgehalten wird, kann eine Warnmeldung angezeigt werden und ein Warnsignal ertönen, um den Fahrer zu warnen.

Wenn das System feststellt, dass das Fahrzeug mit einem Fahrzeug auf einer benachbarten Fahrspur kollidieren könnte, spricht der Spurhalteassistent an, selbst wenn die Blinker gesetzt sind.

* Grenze zwischen Asphalt und Gras, Erde usw. oder Strukturen wie Bordsteinkanten, Leitplanken usw.

Toyota C-HR. LDA (Spurwechselwarnung)

Pausehinweisfunktion

Wenn das Fahrzeug schlingert, wird eine Meldung angezeigt und ein Warnsummer ertönt, um den Fahrer zum Einlegen einer Pause aufzufordern.

Toyota C-HR. LDA (Spurwechselwarnung)

WARNUNG!

Vor Verwendung des LDA-Systems

  • Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf das LDA-System. Das LDA-System ist kein System, das eine automatische Unterstützung beim Fahren bietet. Es handelt sich also nicht um ein System, das die für ein sicheres Fahren erforderliche Aufmerksamkeit verringert. Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten und das Lenkrad so zu betätigen, dass die Sicherheit gewährleistet ist. Zudem ist der Fahrer dafür verantwortlich, bei Ermüdung, z. B. bei längeren Fahrten, angemessene Pausen einzulegen.
  • Bei unangemessener Fahrweise und mangelnder Aufmerksamkeit kann es zu einem Unfall kommen.

Betriebsbedingungen der einzelnen Funktionen

  • Spurwechselwarnung/Spurhaltefunktion Diese Funktion ist reaktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
    • Die Geschwindigkeit beträgt mindestens ca. 50 km/h. Ein Ansprechen ist möglich, wenn die Geschwindigkeit ca. 40 km/h oder mehr beträgt und wenn Fahrzeuge, Motorräder, Fahrräder oder Fußgänger in der Nähe der Fahrspur erkannt werden.
    • Das System erkennt eine Fahrspur oder einen Kurs *. (Bei Erkennung auf nur einer Seite spricht das System nur auf der erkannten Seite an.)
    • Die Breite der Fahrbahn beträgt mindestens ca. 3 m.
    • Der Blinkerhebel wird nicht betätigt. (Außer wenn ein Fahrzeug in der Richtung erkannt wird, in die der Blinkerhebel betätigt wird.)
    • Das Fahrzeug wird nicht durch eine scharfe Kurve gefahren.
    • Das Fahrzeug beschleunigt oder verlangsamt nicht über einen bestimmten Wert hinaus.
    • Das Lenkrad wird nicht ausreichend eingeschlagen, um einen Fahrspurwechsel durchzuführen.
    • Wenn das VSC- oder TRC-System nicht ausgeschaltet ist

* Grenze zwischen Asphalt und Gras, Erde usw. oder Strukturen wie Bordsteinkanten, Leitplanken usw.

Vorübergehende Unterbrechung von Funktionen

Wenn die Betriebsbedingungen nicht mehr erfüllt sind, wird eine Funktion möglicherweise vorübergehend deaktiviert. Sobald die Betriebsbedingungen wieder erfüllt werden, wird der Betrieb der Funktion jedoch automatisch wieder aufgenommen.

Funktionsweise der Spurwechselwarnung/Spurhaltefunktion

  • Abhängig von der Fahrgeschwindigkeit, den Straßenverhältnissen, dem Abbiegewinkel usw. spricht die Spurhaltefunktion möglicherweise nicht spürbar oder gar nicht an.
  • Je nach den Bedingungen kann der Warnsummer auch dann ertönen, wenn die Vibration über eine benutzerdefinierte Einstellung ausgewählt wurde.
  • Wenn ein Kurs * nicht eindeutig oder geradlinig ist, spricht die Spurwechselwarnung bzw. die Spurhaltefunktion möglicherweise nicht an.
  • Die Spurwechselwarnung oder die Spurhaltefunktion wird möglicherweise nicht aktiviert, wenn das System feststellt, dass das Fahrzeug absichtlich gelenkt wird, um einem Fußgänger oder einem geparkten Fahrzeug auszuweichen.
  • Das System kann eventuell nicht feststellen, ob eine Kollisionsgefahr mit einem auf einer benachbarten Spur fahrenden Fahrzeug besteht.
  • Fahrzeuge mit einer Gesichtsfeldmonitor-Kamera: Der Ansprechzeitpunkt der Spurwechselwarnung bzw. der Spurhaltefunktion hängt vom Befinden des Fahrers ab.
  • Die Lenkunterstützung der Spurhaltefunktion kann durch eine Lenkradbetätigung des Fahrers übersteuert werden.

* Grenze zwischen Asphalt und Gras, Erde usw. oder Strukturen wie Bordsteinkanten, Leitplanken usw.

Warnung bei losgelassenem Lenkrad

In den folgenden Situationen wird eine Meldung angezeigt, die den Fahrer auffordert, das Lenkrad zu betätigen.

Zudem wird ein Symbol angezeigt und ein Summer ertönt, um den Fahrer zu warnen. Achten Sie bei der Verwendung des Systems darauf, dass Sie das Lenkrad fest greifen, unabhängig davon, ob die Warnung aktiviert ist oder nicht.

Toyota C-HR. LDA (Spurwechselwarnung)

  • Wenn das System feststellt, dass der Fahrer das Lenkrad nicht sicher hält oder das Lenkrad nicht betätigt wird, während die Lenkunterstützung durch den Spurhalteassistenten anspricht

Die Dauer des Warnsummertons verlängert sich mit zunehmend häufiger Ansprechung des Lenkassistenten.

Selbst wenn das System erkennt, dass das Lenkrad betätigt wurde, ertönt der Warnsummer für eine bestimmte Zeitspanne.

Pausehinweisfunktion

Diese Funktion ist reaktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Die Geschwindigkeit beträgt ca. 65 km/h oder mehr.
  • Die Fahrbahnbreite beträgt etwa 3 m oder mehr.

    Je nach Zustand des Fahrzeugs und der Fahrbahn kann es vorkommen, dass die Pausehinweisfunktion nicht anspricht.

Toyota C-HR. LDA (Spurwechselwarnung)

Fahrzeuge ohne Head-up-Display: Verwenden Sie die Instrumententaste , um diese Funktion zu aktivieren/deaktivieren.

Fahrzeuge mit Head-Up-Display: Drücken Sie die Taste am Lenkrad, um die Meldung auszuschalten.

Solange nicht gedrückt wird, bleibt die Meldung der Pausehinweisfunktion angezeigt.

Ändern der LDA-Einstellungen

  • Das LDA-System kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.
  • Die Einstellungen des LDA-Systems können über die benutzerdefinierten Einstellungen geändert werden.
  • Fahrzeuge mit einer Gesichtsfeldmonitor-Kamera: Wenn das System erkennt, dass der Fahrer müde ist, wird die Spurwechselwarnung unabhängig von der benutzerdefinierten Einstellung zum Zeitpunkt "Früher" aktiviert.

    Diese Einstellung wird zudem beibehalten, bis der Start-Schalter ausgeschaltet wird.

WARNUNG!

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

Unter den folgenden Bedingungen spricht das System möglicherweise nicht korrekt an, wodurch das Fahrzeug aus seiner Spur abweichen könnte. Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf diese Funktionen. Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten und das Lenkrad so zu betätigen, dass die Sicherheit gewährleistet ist.

  • Wenn die Grenze zwischen Asphalt und Gras, Erde usw. oder Strukturen wie Bordsteinkanten, Leitplanken usw. nicht deutlich erkennbar oder gerade sind
  • Wenn das Fahrzeug von einem Seitenwind oder den Turbulenzen anderer Fahrzeuge in der Nähe getroffen wird
  • Situationen, in denen die Fahrspur möglicherweise nicht erkannt wird
  • Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten
  • Situationen, in denen einige oder sämtliche Funktionen des Systems nicht arbeiten können
  • Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss

Anzeigen und Systembetrieb

Der Betriebsstatus des Spurhalteassistenten und des zugeordneten Lenkassistenten wird angezeigt.

Toyota C-HR. LDA (Spurwechselwarnung)

PDA (Proaktiver Fahrassistent)

Wenn ein erkennbares Objekt erfasst wird, betätigt der proaktive Fußgängerassistent die Bremsen und das Lenkrad, um zu verhindern, dass das Fahrzeug zu nahe an das Objekt heranfährt.

WARNUNG!

Für die Sicherheit

Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich.

  • Der proaktive Fahrassistent soll eine gewisse Unterstützung bei normalen Brems- und Lenkvorgängen bieten und verhindern, dass das Fahrzeug zu nahe an ein erfassbares Objekt heranfährt. Der Umfang dieser Unterstützung ist jedoch begrenzt.

    Der Fahrer sollte bei Bedarf selbst die Bremsen und die Lenkung betätigen. Lesen Sie die folgenden Punkte sorgfältig durch. Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf den proaktiven Fahrassistenten und fahren Sie stets vorsichtig.

  • Der proaktive Fahrassistent ist kein System, das die für ein sicheres Fahren erforderliche Aufmerksamkeit reduziert. Selbst wenn das System korrekt arbeitet, können die vom Fahrer erkannten Umgebungsbedingungen und die vom System erfassten Bedingungen voneinander abweichen. Es ist der Fahrer, der aufmerksam sein, die Risiken abschätzen und die Sicherheit gewährleisten muss.

    Blindes Vertrauen in dieses System zum sicheren Fahren kann zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.

  • Der proaktive Fahrassistent ist kein System, das ein unaufmerksames Fahren ermöglicht, und kein System, das bei schlechten Sichtverhältnissen hilft. Der Fahrer ist allein dafür verantwortlich, auf seine Umgebung zu achten und sicher zu fahren.

Wenn der proaktive Fahrassistent ausgeschaltet wird

  • Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten
  • Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss

Betriebsbedingungen des Systems und erkennbare Objekte

Je nach Fahrbedingungen ändern sich Ansprechbedingungen des proaktiven Fahrassistenten (PDA) und die Objekte, auf die er anspricht.

Toyota C-HR. PDA (Proaktiver Fahrassistent)

Toyota C-HR. PDA (Proaktiver Fahrassistent)

Fahrgeschwindigkeiten, bei denen das System einsatzbereit ist

  • Unterstützung bei erfassten Objekten, die die Straße überqueren Ca. 30 bis 60 km/h
  • Unterstützung bei erfassten Objekten am Straßenrand Ca. 30 bis 60 km/h
  • Verzögerungsunterstützung bei vorausfahrenden Fahrzeugen Ca. 20 km/h oder mehr
  • Verzögerungsunterstützung bei Kurven Ca. 20 km/h oder mehr
  • Lenkunterstützung innerhalb der Fahrspur Ca. 10 bis 140 km/h

Systembetrieb-Abbruchbedingungen

  • In den folgenden Situationen wird der Systembetrieb abgebrochen:
    • Wenn die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung oder Geschwindigkeitsregelung in Betrieb ist
    • Bei ausgeschaltetem PCS
    • Situationen, in denen einige oder sämtliche Funktionen des Systems nicht arbeiten können
    • Wenn die Schaltposition "P", "R" oder "N" eingelegt ist
  • In den folgenden Situationen wird die Bremsunterstützung abgebrochen:
    • Ca. 15 km/h oder weniger
    • Wenn eine bestimmte, vom System in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen ermittelte Fahrgeschwindigkeit erreicht ist
  • In den folgenden Situationen wird der Systembetrieb möglicherweise abgebrochen:
    • Wenn die Bremssteuerung oder die Steuerung der Leistungsbeschränkung eines Fahrerassistenzsystems eingreift (Beispiel: PCS, Anfahrkontrolle)
    • Wenn das System erkennt, dass sich ein erfasstes Objekt vom Fahrzeug entfernt hat
    • Wenn Fahrspurlinien nicht mehr erkannt werden können
    • Wenn das Bremspedal getreten wurde
    • Wenn das Gaspedal getreten wurde
    • Wenn das Lenkrad mit mehr als einer bestimmten Kraft betätigt wurde
    • Wenn der Blinkerhebel in die Links-/Rechtsabbiegeposition gebracht wird

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

  • Situationen, in denen die Fahrspur möglicherweise nicht erkannt wird
  • Wenn ein erkennbares Objekt unmittelbar vor Einscheren in den Fahrweg des Fahrzeugs anhält
  • Wenn Sie extrem nahe an einem erfassbaren Objekt hinter einer Leitplanke, einem Zaun usw. vorbeifahren.
  • Beim Spurwechsel zum Überholen eines erkennbaren Objekts usw.
  • Beim Überholen eines erkennbaren Objekts, das die Spur wechselt oder nach links/rechts abbiegt
  • Wenn sich in der Umgebung Objekte befinden (Leitplanken, Strommasten, Bäume, Mauern, Zäune, Masten, Verkehrskegel, Briefkästen usw.)
  • Wenn Muster oder Farben vor Ihrem Fahrzeug fälschlicherweise als erkennbares Objekt interpretiert werden können
  • Beim Durchfahren eines Bereichs, in dem sich in geringer Höhe Strukturen befinden (Tunnel mit niedriger Decke, Verkehrszeichen, Schilder, usw.)
  • Beim Fahren auf verschneiten, vereisten oder zerfurchten Straßen
  • Wenn sich ein erkennbares Objekt Ihrem Fahrzeug nähert
  • Wenn Ihr Fahrzeug oder das erkennbare Objekt schwankt bzw. schlingert
  • Wenn sich die Bewegung eines erfassbaren Objekts ändert (Richtungsänderung, plötzliche Beschleunigung oder Verlangsamung usw.)
  • Bei plötzlicher Annäherung an ein erkennbares Objekt
  • Wenn sich ein vorausfahrendes Fahrzeug oder Motorrad nicht direkt vor Ihrem Fahrzeug befindet
  • Wenn sich über einem erkennbaren Objekt eine Struktur befindet
  • Wenn ein Teil eines erkennbaren Objekts durch ein anderes Objekt verdeckt wird (großes Gepäckstück, Regenschirm, Leitplanke usw.)
  • Wenn mehrere erkennbare Objekte nahe beieinander sind
  • Wenn ein helles Licht, z. B. die Sonne oder die Scheinwerfer eines anderen Fahrzeugs, von einem erfassbaren Objekt reflektiert wird
  • Wenn ein erfassbares Objekt weiß ist und extrem hell erscheint
  • Wenn die Farbe oder Helligkeit des erfassbaren Objekts dazu führt, dass es mit seiner Umgebung verschmilzt
  • Wenn ein erfassbares Objekt vor Ihrem Fahrzeug einschert oder neben Ihrem Fahrzeug auftaucht
  • Wenn Sie sich einem vorausfahrenden Fahrzeug nähern, das rechtwinklig oder schräg zu Ihrem Fahrzeug steht oder Ihrem Fahrzeug zugewandt ist
  • Wenn ein geparktes Fahrzeug rechtwinklig oder schräg zu Ihrem Fahrzeug steht
  • Wenn es sich bei dem Fahrrad um ein Kinderfahrrad handelt, eine große Last transportiert wird, eine zusätzliche Person befördert wird oder das Fahrrad eine ungewöhnliche Form hat (Fahrräder mit Kindersitz, Tandemfahrräder usw.)
  • Wenn ein Fußgänger oder Fahrradfahrer kleiner als ca. 1 m oder größer als ca. 2 m ist
  • Wenn die Silhouette eines Fußgängers oder Fahrradfahrers unklar ist (z. B. beim Tragen eines Regenmantels, eines langen Rocks usw.)
  • Wenn ein Fußgänger oder Fahrradfahrer sich nach vorne beugt oder in die Hocke geht
  • Wenn sich ein Fußgänger oder Fahrradfahrer mit hoher Geschwindigkeit bewegt
  • Wenn ein Fußgänger einen Kinderwagen, einen Rollstuhl, ein Fahrrad oder ein sonstiges Fahrzeug schiebt
  • Wenn ein erfassbares Objekt mit der Umgebung verschmilzt, z. B. wenn es dämmerig (in der Morgen- oder Abenddämmerung) oder dunkel (bei Nacht, in einem Tunnel usw.) ist
  • Wenn die Fahrspurbreite 4 m oder mehr beträgt
  • Wenn die Fahrspurbreite 2,5 m oder weniger beträgt
  • Wenn das Fahrzeug nach dem Start des Hybridsystems für eine bestimmte Zeit nicht gefahren wurde
  • Beim Links- oder Rechtsabbiegen oder einige Sekunden danach
  • Beim Fahrspurwechsel oder einige Sekunden danach
  • Beim Einfahren in eine Kurve, beim Durchfahren einer Kurve und einige Sekunden nach dem Durchfahren einer Kurve

Ändern der Einstellungen des proaktiven Fahrassistenten

  • Der proaktive Fahrassistent kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.
  • Die folgenden Einstellungen des proaktiven Fahrassistenten können über die benutzerdefinierten Einstellungen geändert werden.

Systembetriebsanzeige

Je nach Situation werden folgende Anzeigen bzw. Symbole angezeigt.

Einige Symbole können nur angezeigt werden, wenn das Display auf den Informationsbildschirm des Fahrerassistenzsystems umgeschaltet ist.

   

  • Weiß: Überwachung auf erfassbare Objekte
  • Grün: Ansprechen der Unterstützung bei erfassbaren Objekten, die die Straße kreuzen oder sich am Fahrbahnrand befinden

Ein Fußgänger wurde beim Überqueren der Straße oder am Straßenrand erkannt und die Brems- oder Lenkunterstützung wird ausgelöst

Ein Fahrzeuge wurde am Straßenrand erkannt und die Brems- oder Lenkunterstützung wird ausgelöst

  • Es erfolgt eine Lenkunterstützung, um zu verhindern, dass das Fahrzeug zu nahe an ein erfassbares Objekt am Straßenrand heranfährt
  • Wenn die Lenkunterstützung eingreift

Es erfolgt eine Verzögerungsunterstützung bei vorausfahrenden Fahrzeugen

Warnung zur Einhaltung eines angemessenen Abstands zwischen den Fahrzeugen

  Es erfolgt eine Verzögerungsunterstützung bei Kurvenfahrten

Warnung bei losgelassenem Lenkrad

In den folgenden Situationen erscheint auf dem Display eine Meldung, die den Fahrer auffordert, das Lenkrad festzuhalten, sowie das in der Abbildung gezeigte Symbol, um den Fahrer zu warnen. Sobald das System erkennt, dass Sie das Lenkrad fassen, wird die Warnung aufgehoben. Achten Sie bei der Verwendung des Systems darauf, dass Sie das Lenkrad fest greifen, unabhängig davon, ob die Warnung aktiviert ist oder nicht.

Toyota C-HR. PDA (Proaktiver Fahrassistent)

  • Wenn eine Unterstützung bei kreuzenden oder am Straßenrand befindlichen erfassbaren Objekten erfolgt und das System feststellt, dass der Fahrer das Lenkrad nicht festhält Wenn über einen bestimmten Zeitraum keine Betätigung festgestellt wird, ertönt ein Warnton und die Warnung spricht an. Diese Warnung kann auch dann ausgelöst werden, wenn der Fahrer das Lenkrad nur geringfügig und kontinuierlich betätigt.

Warnfunktion nach Beendigung der Verzögerungsunterstützung bei vorausfahrenden Fahrzeugen

Wenn der Fahrer nach Beendigung der Verzögerungsunterstützung bei vorausfahrenden Fahrzeugen weder das Brems- noch das Gaspedal betätigt und sich das Fahrzeug dem vorausfahrenden Fahrzeug nähert, blinkt die Anzeige und ein Signalton fordert den Fahrer auf, zu verzögern. Wenn das System feststellt, dass der Fahrer das Bremspedal oder das Gaspedal betätigt, wird die Warnung aufgehoben.

Toyota C-HR. PDA (Proaktiver Fahrassistent)

FCTA (Querverkehrswarnung vorn)

Wenn Sie sich einer Kreuzung usw. mit geringer Geschwindigkeit nähern, warnt diese Funktion vor Fahrzeugen, die von links und rechts die Fahrzeugfront kreuzen.

FCTA-Systemsteuerung

  • Erfasst das System beim Annähern an eine Kreuzung ein Fahrzeug, das sich von links oder rechts der Front Ihres Fahrzeugs nähert, wird eine entsprechende Meldung eingeblendet.
    • Head-Up-Display

Toyota C-HR. FCTA (Querverkehrswarnung vorn)

  • Erkennt das System, dass Sie im Begriff sind, auf eine Kreuzung zu fahren, obwohl sich ein Fahrzeug von links oder rechts vorn nähert, ertönt ein Warnsummer und eine Meldung fordert Sie zum Bremsen auf.
    • Multi-Informationsdisplay

Toyota C-HR. FCTA (Querverkehrswarnung vorn)

WARNUNG!

Für die Sicherheit

Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Achten Sie insbesondere auf die Umgebung, um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten. Das FCTA-System ist ein zusätzliches System, das den Fahrer über Fahrzeuge informiert, die sich von links und rechts der Fahrzeugfront nähern. Blindes Vertrauen in dieses System kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen. Die Details der Warnanzeige können von den tatsächlichen Verkehrsbedingungen abweichen.

Auch wenn die Warnanzeige nach einer bestimmten Zeit nicht mehr angezeigt wird, bedeutet dies nicht unbedingt, dass sich keine Fahrzeuge oder Fußgänger mehr in der Nähe Ihres Fahrzeugs befinden.

Bedingungen für den FCTA-Systembetrieb

Das System arbeitet, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Es ist eine andere Schaltposition als "P" der "R" gewählt
  • Die Geschwindigkeit beträgt ca. 15 km/h oder weniger
  • Ein Fahrzeug nähert sich von links oder rechts vor Ihrem Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 bis 60 km/h
  • Es befinden sich keine Fahrzeuge vor Ihrem Fahrzeug
  • Das Gaspedal wird nicht stark getreten
  • Das Bremspedal wird nicht stark getreten

Situationen, in denen das System möglicherweise eingreift, obwohl sich keine Fahrzeuge nähern

In einigen Situationen, wie beispielsweise den folgenden, greift das System möglicherweise ein, obwohl sich keine Fahrzeuge nähern:

  • Bei der Annäherung an Objekte am Straßenrand, wie Leitplanken, Verkehrsschilder, Strommasten, Straßenlaternen, Bäume, hohes Gras, Mauern usw.
  • Beim Passieren von Objekten am Straßenrand wie geparkten Fahrzeugen
  • Wenn sich ein Fahrzeug oder ein Fußgänger von links oder rechts in der Ferne vor Ihrem Fahrzeug nähert
  • Wenn sich ein Fahrzeug oder ein Fußgänger in einer Parklücke usw. neben der Fahrspur, auf der sich Ihr Fahrzeug befindet, bewegt
  • Wenn sich ein Fußgänger oder Radfahrer auf einem Gehweg nähert
  • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fußgänger von Ihrem Fahrzeug entfernt
  • Wenn ein sich näherndes Fahrzeug verzögert oder stoppt
  • Wenn ein herannahendes Fahrzeug unmittelbar vor Ihrem Fahrzeug nach links oder rechts abbiegt
  • Wenn sich ein Fußgänger Ihrem Fahrzeug nähert
  • Wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug nach rechts/links abbiegt
  • Wenn Ihr Fahrzeug vor einem von links oder rechts herannahenden Fahrzeug in eine Kreuzung einfährt
  • Wenn Sie an einer Ampel stehen und sich ein Fahrzeug von links oder rechts vor Ihrem Fahrzeug nähert
  • Wenn Sie vor einem herannahenden Fahrzeug nach links oder rechts abbiegen

Toyota C-HR. FCTA (Querverkehrswarnung vorn)

  • Wenn sich ein entgegenkommendes Fahrzeug nähert und vorbeifährt
  • Wenn Sie von einem anderen Fahrzeug überholt werden
  • Wenn Sie neben einem anderen Fahrzeug oder einem Fußgänger fahren
  • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fußgänger der Seite Ihres Fahrzeugs nähert

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

In Situationen wie den folgenden ist es möglich, dass ein Fahrzeug von einem seitlichen Frontradarsensor nicht erkannt wird und das System nicht ordnungsgemäß funktioniert:

  • Wenn sich ein herannahendes Fahrzeug plötzlich bewegt (plötzliches Lenken, Beschleunigen, Verzögern usw.)

Toyota C-HR. FCTA (Querverkehrswarnung vorn)

  • Wenn sich ein Fahrzeug schräg von links oder rechts der Front Ihres Fahrzeugs nähert
  • Wenn sich ein Fahrzeug von links oder rechts in der Ferne vor Ihrem Fahrzeug nähert
  • Wenn sich ein Objekt zwischen Ihrem Fahrzeug und einem herannahenden Fahrzeug befindet
  • Wenn sich mehrere Fahrzeuge mit geringem Abstand zueinander nähern
  • Situationen, in denen einige oder sämtliche Funktionen des Systems nicht arbeiten können

Ändern der FCTA-Einstellungen

  • Die FCTA (Frontquerverkehr- Warnfunktion) kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.
  • Die folgenden Einstellungen der FCTA können über die benutzerdefinierten Einstellungen geändert werden.

RSA (Verkehrszeichenerkennung)

Die Verkehrszeichenerkennung (RSA) kann mithilfe der Frontkamera und/oder des Navigationssystems (falls vorhanden) (wenn es über Informationen zu Geschwindigkeitsbegrenzungen verfügt) bestimmte Verkehrszeichen erkennen und den Fahrer über das Display und Summer warnen.

Nur bei vernetzter Navigation (System mit integriertem Navigationssystem): Um die Erkennung von Geschwindigkeitsbegrenzungen aufrechtzuerhalten, ist es erforderlich, die Kartendaten * regelmäßig zu aktualisieren.

* Einzelheiten zur Aktualisierung finden Sie in der "Multimediasystem-Bedienungsanleitung".

WARNUNG!

Für die Sicherheit

  • Unabhängig vom Vorhandensein einer RSA-Anzeige/eines Summers, einschließlich einer bedingten Geschwindigkeitswarnung, ist allein der Fahrer für ein sicheres Fahren und die Einhaltung der Vorschriften verantwortlich. Verlassen Sie sich daher nicht zu sehr auf dieses System. Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, die Straße und die Umgebung des Fahrzeugs im Blick zu behalten und das Fahrzeug sicher zu führen.
  • Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das RSA-System.

    Die Verkehrszeichenerkennung RSA unterstützt den Fahrer durch Bereitstellung von Verkehrszeicheninformationen, kann aber eine umsichtige und aufmerksame Fahrweise nicht ersetzen. Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Achten Sie insbesondere auf die Umgebung, um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten.

Situationen, in denen die RSA-Funktion nicht verwendet werden sollte

Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss.

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten.

Anzeigefunktion

  • Wird von der Frontkamera ein Verkehrszeichen erkannt und/oder vom Navigationssystem (falls vorhanden) angekündigt, blendet das System dieses Verkehrszeichen in das Display ein.
  • Es können mehrere Verkehrszeichen angezeigt werden.

    Je nach den Spezifikationen des Fahrzeugs kann die Anzahl der angezeigten Verkehrszeichen begrenzt sein.

Betriebsbedingungen der Verkehrszeichenanzeige

Verkehrszeichen werden angezeigt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das System hat ein Verkehrszeichen erkannt

In den folgenden Situationen wird die Anzeige eines Verkehrszeichens möglicherweise abgebrochen:

  • Wenn ein neues Verkehrszeichen in einer bestimmten Entfernung nicht erkannt wurde
  • Wenn das System feststellt, dass sich die befahrene Straße geändert hat, z. B. nach dem Links- oder Rechtsabbiegen

Situationen, in denen die Anzeigefunktion möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert

In den folgenden Situationen arbeitet das RSA-System möglicherweise nicht korrekt und erkennt möglicherweise keine Verkehrszeichen oder zeigt das falsche Verkehrszeichen an. Dies ist jedoch kein Zeichen für eine Funktionsstörung.

  • Wenn ein Verkehrszeichen verschmutzt, verblasst, geneigt oder verbogen ist
  • Wenn der Kontrast eines elektronischen Verkehrszeichens gering ist
  • Wenn ein Verkehrszeichen ganz oder teilweise durch einen Baum, einen Strommast usw. verdeckt ist
  • Wenn ein Verkehrszeichen von der Frontkamera nur kurz erkannt wird
  • Wenn die Fahrsituation (Abbiegen, Fahrspurwechsel usw.) falsch beurteilt wird
  • Wenn ein Verkehrszeichen unmittelbar nach einer Autobahnkreuzung oder auf einer angrenzenden Fahrspur kurz vor der Einmündung steht
  • Wenn Aufkleber am Heck eines vorausfahrenden Fahrzeugs angebracht sind
  • Wenn ein Verkehrszeichen, das einem systemkompatiblen Zeichen ähnelt, als systemkompatibles Zeichen erkannt wird
  • Wenn sich ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild für eine Nebenstraße im Erfassungsbereich der Frontkamera befindet
  • Beim Fahren im Kreisverkehr
  • Wenn ein für Lkw usw. bestimmtes Verkehrszeichen erfasst wird
  • Wenn das Fahrzeug in einem Land mit einer anderen Verkehrsrichtung gefahren wird
  • Fahrzeuge mit Navigationssystem: Wenn die Kartendaten des Navigationssystems veraltet sind
  • Fahrzeuge mit Navigationssystem: Wenn das Navigationssystem nicht verwendet werden kann
    In diesem Fall können die auf dem Multi-Informationsdisplay und dem Display des Navigationssystems angezeigten Geschwindigkeitsbegrenzungszeichen abweichen.

Warnhinweisfunktion

In den folgenden Situationen warnt das RSA-System den Fahrer.

  • Überschreitet die Fahrgeschwindigkeit die Warnschwelle des auf dem Display angezeigten Geschwindigkeitsbegrenzungsschilds, wird die Anzeige des Schilds hervorgehoben und es ertönt ein Warnsummer.

    Auch wenn sich die anzuzeigende Höchstgeschwindigkeit aufgrund der Änderung von Zonen usw. ändert, wird die Anzeige des Schildes hervorgehoben und ein Summer ertönt*, um den Fahrer zu warnen.*
    *Die Verfügbarkeit der hervorgehobenen Anzeige und des Summers hängt von dem Land ab, in dem das Fahrzeug verkauft wird.

  • Sollte die RSA- Verkehrszeichenerkennung ein Einfahrtverbot erfassen, aber anhand der Karteninformationen des Navigationssystems einen Eintritt in die Verbotszone erkennen, blinkt das Einfahrtverbotszeichen am Multi-Informationsdisplay und ein Warnsummer ertönt. (Fahrzeuge mit Navigationssystem)

Ansprechbedingungen der Warnhinweisfunktionen

  • Hinweisfunktion bei Geschwindigkeitsüberschreitung Diese Funktion spricht an, wenn die folgende Bedingung erfüllt ist:
    • Vom System wird ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild erfasst.
  • Hinweisfunktion bei Einfahrverbot Diese Funktion spricht an, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:
    • Vom System werden gleichzeitig mehrere Einfahrverbotsschilder erkannt.
    • Das Fahrzeug passiert die vom System erkannten Einfahrverbotsschilder.
    • Das Fahrzeug ist mit einem Onboard-Navigationssystem ausgestattet.

Unterstützte Verkehrszeichentypen

  • Es können folgende Typen von Verkehrszeichen angezeigt werden.

    Nicht genormte oder neu eingeführte Verkehrszeichen werden jedoch möglicherweise nicht angezeigt.

  • Geschwindigkeitsbegrenzungszeichen *

Geschwindigkeitsbegrenzung beginnt/Tempolimitzone beginnt

Geschwindigkeitsbegrenzung endet/Tempolimitzone endet

*Es werden keine Informationen zur Geschwindigkeitsbegrenzung angezeigt, wenn kein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild oder keine tempolimitbezogenen Navigationsdaten vorhanden sind.

  • Informationen zur Geschwindigkeitsbegrenzung *1, 2

Autobahn

Autobahnausfahrt

Schnellstraße

Schnellstraßenausfahrt

Ortseinfahrt

Ortsausfahrt

Wohngebiet-Einfahrt

Wohngebiet-Ausfahrt

*1Erscheint, wenn ein Zeichen erkannt wird, aber vom Navigationssystem keine Information über die Geschwindigkeitsbegrenzung verfügbar ist. (Fahrzeuge mit Navigationssystem)
*2Es werden keine Informationen zur Geschwindigkeitsbegrenzung angezeigt, wenn kein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild oder keine tempolimitbezogenen Navigationsdaten vorhanden sind.

  • Überholverbotszeichen

Beginn eines Überholverbots

Ende eines Überholverbots

  • Andere Verkehrszeichen

Einfahrverbot *

Ende der Verbotszone

Stopp

Warnung

*Bei Fahrzeugen mit Navigationssystem

  • Geschwindigkeitsbegrenzung mit Zusatzzeichen*1

Schnee- oder Eisglätte

Zusatzzeichen vorhanden *2

Ausfahrt rechts

Ausfahrt links

Zeit

*1Wird zusammen mit Geschwindigkeitsbegrenzungszeichen angezeigt.
*2Inhalt nicht erkannt.

  • Je nach den Spezifikationen des Fahrzeugs können die Schilder überlappend angezeigt werden.

Beispiel für doppelte Anzeige

Ändern der RSA-Einstellungen

Die folgenden Einstellungen der RSA können über die benutzerdefinierten Einstellungen geändert werden.

Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung erfasst vorausfahrende Fahrzeuge, ermittelt den aktuellen Abstand zu diesen und spricht an, um einen angemessenen Folgeabstand einzuhalten. Der gewünschte Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug kann durch Betätigen des Abstandsschalters eingestellt werden.

Die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung sollte nur auf Autobahnen und Schnellstraßen verwendet werden.

WARNUNG!

Für die Sicherheit

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf dieses System und achten Sie genau auf die Umgebungsbedingungen, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten.
  • Die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung unterstützt den Fahrer, um ihn während der Fahrt zu entlasten.

    Allerdings ist diese Unterstützung gewissen Einschränkungen unterworfen. Lesen Sie die folgenden Punkte sorgfältig durch.

    Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf dieses System und fahren Sie stets vorsichtig.

Bedingungen, unter denen das System möglicherweise nicht korrekt arbeitet.

  • Stellen Sie die Geschwindigkeit entsprechend Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsfluss, Straßen-, Wetterbedingungen usw. ein. Als Fahrer sind Sie für die Prüfung der eingestellten Geschwindigkeit verantwortlich.
  • Selbst wenn das System korrekt arbeitet, können die vom Fahrer erkannten Bedingungen eines vorausfahrenden Fahrzeugs und die vom System erfassten Bedingungen voneinander abweichen. Deshalb ist es Aufgabe des Fahrers, aufmerksam zu sein, Risiken abzuschätzen und die Sicherheit zu gewährleisten.

    Blindes Vertrauen in dieses System zum sicheren Fahren kann zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.

Vorsichtsmaßregeln für Fahrerassistenzsysteme

Beachten Sie stets die folgenden Vorsichtsmaßregeln, da die Unterstützung, die Assistenzsysteme gewähren können, gewissen Einschränkungen unterworfen sind.

Blindes Vertrauen in dieses System kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen.

  • Einzelheiten zur Unterstützung der Sicht des Fahrers Die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung soll dem Fahrer nur dabei helfen, den Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und einem vorausfahrenden Fahrzeug zu bestimmen. Es ist kein System, das ein unaufmerksames Fahren ermöglicht, und kein System, das bei schlechten Sichtverhältnissen hilft.

    Der Fahrer muss seine Umgebung aufmerksam beobachten, auch wenn das Fahrzeug steht.

  • Einzelheiten zur Unterstützung des Fahrers bei der Beurteilung Die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung prüft, ob der Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug und einem direkt vorausfahrenden Fahrzeug innerhalb eines festgelegten Bereichs liegt. Das System ist nicht in der Lage, andere Beurteilungen vorzunehmen. Der Fahrer muss daher unbedingt weiterhin aufmerksam bleiben und selbst bestimmen, ob Gefahr besteht oder nicht.
  • Einzelheiten zur Unterstützung des Fahrbetriebs Die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung verfügt über keine Funktionen, die eine Kollision mit einem vorausfahrenden Fahrzeug verhindern. Deshalb muss der Fahrer bei jeder möglichen Gefahr sofort und unmittelbar die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen und angemessen handeln, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Situationen, in denen die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung nicht verwendet werden sollte

Verwenden Sie die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung nicht in folgenden Situationen. Da das System nicht in der Lage ist, eine angemessene Kontrolle zu gewährleisten, kann die Verwendung des Systems zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.

  • Straßen, auf denen Fußgänger, Radfahrer usw. unterwegs sind
  • Beim Fahren auf einer Autobahn- oder Schnellstraßen-Ein-/Ausfahrt
  • Wenn die Abstandswarnung häufig ertönt
  • Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten
  • Situationen, in denen die Fahrspur möglicherweise nicht erkannt wird

Grundfunktionen

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

  1. Fahren mit konstanter
    Geschwindigkeit: Wenn keine Fahrzeuge vor Ihnen fahren Das Fahrzeug fährt mit der vom Fahrer eingestellten Geschwindigkeit.

    Wird die eingestellte Geschwindigkeit beim Bergabfahren überschritten, blinkt die Anzeige der eingestellten Geschwindigkeit und es ertönt ein Warnsummer.

  2. Verzögerung und Folgefahren
    Wenn vor Ihnen ein Fahrzeug auftaucht, das langsamer fährt als mit der von Ihnen eingestellten Geschwindigkeit
    Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt wird, bremst das Fahrzeug automatisch ab, und wenn eine größere
    Geschwindigkeitsreduzierung erforderlich ist, werden die Bremsen betätigt (die Bremslichter leuchten dann auf). Das Fahrzeug wird so gesteuert, dass es den vom Fahrer eingestellten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug in Abhängigkeit von dessen Geschwindigkeit einhält. Wenn die Fahrzeugverzögerung nicht ausreicht und sich das Fahrzeug dem vorausfahrenden Fahrzeug nähert, ertönt die Annäherungswarnung
  3. Beschleunigung
    Wenn vor Ihnen keine Fahrzeuge mit geringerer als der eingestellten Geschwindigkeit fahren Das Fahrzeug beschleunigt, bis die eingestellte Geschwindigkeit erreicht ist, und fährt dann mit konstanter Geschwindigkeit weiter.
  4. Anfahren: Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug anhält, stoppt das Fahrzeug ebenfalls (kontrolliertes Anhalten).

    Nachdem das Fahrzeug vor Ihnen angefahren ist, können Sie durch Drücken der Taste "RES" oder durch Drücken des Gaspedals das Folgefahren fortsetzen (Anfahren).

    Falls Sie den Anfahrvorgang nicht ausführen, wird der systemgesteuerte Stopp fortgesetzt.

    Fahrzeuge mit Fahrer- Gesichtsfeldmonitor und LCA: Wenn Sie auf einer Autobahn oder Schnellstraße fahren und ein vorausfahrendes Fahrzeug verzögert oder stoppt, wird Ihr Fahrzeug entsprechend abgebremst oder gestoppt. Wenn das System auf einigen Autobahnen und Schnellstraßen feststellt, dass das vorausfahrende Fahrzeug innerhalb von ca. 3 Minuten nach dem Anhalten losfährt, ertönt ein Signalton und auf dem Multi-Informationsdisplay erscheint eine Meldung, um Sie zu informieren, während Ihr Fahrzeug entsprechend hinter dem vorausfahrenden Fahrzeug losfährt.

    (Verlängerte Wiederaufnahmezeit)

Komponenten des Systems

Instrumentenanzeige

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

  1. Multi-Informationsdisplay
  2. Eingestellte Fahrgeschwindigkeit
  3. Kontrollleuchten

Tasten

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

  1. Fahrerassistenzschalter
  2. Fahrerassistenzmodus-Wahlschalter
  3. Schalter "CANCEL"
  4. Abstandschalter
  5. Schalter [-]
  6. Schalter "+"/"RES"

Verwendung der dynamischen Radar-Geschwindigkeitsregelung

Einstellen der Geschwindigkeit

1.Drücken Sie die Fahrerassistenzmodus-Wahltaste und wählen Sie die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung
Der Kontrollleuchte der dynamischen Radar-Geschwindigkeitsregelung leuchtet auf.

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

2.Beschleunigen oder verlangsamen Sie mit dem Gaspedal auf die gewünschte Fahrgeschwindigkeit (ca. 30 km/h oder mehr), und drücken Sie die Fahrerassistenztaste, um die eingestellte Fahrgeschwindigkeit zu erreichen.

Die eingestellte Fahrgeschwindigkeit wird auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.

Die Fahrgeschwindigkeit zum Zeitpunkt der Tastenfreigabe wird als eingestellte Fahrgeschwindigkeit gesetzt.

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Ändern der eingestellten Geschwindigkeit

  •  Ändern der eingestellten Geschwindigkeit über die Schalter

Um die eingestellte Geschwindigkeit zu ändern, drücken Sie den Schalter "+" oder "-", bis die gewünschte Geschwindigkeit angezeigt wird.

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

  1. Erhöhen der eingestellten Geschwindigkeit
  2. Verringern der eingestellten Geschwindigkeit

Einstellung durch kurzes Drücken: Drücken Sie den Schalter

Einstellung durch langes Drücken: Drücken und halten Sie den Schalter, bis die gewünschte Sollgeschwindigkeit erreicht ist.

Die eingestellte Fahrgeschwindigkeit wird wie folgt erhöht oder verringert: Einstellung durch kurzes Drücken: Bei jedem Drücken des Schalters um 1 km/h bzw. 1 mph

Einstellung durch langes Drücken: Erhöht oder verringert die Geschwindigkeit kontinuierlich in Schritten von 5 km/h bzw. 5 mph, solange Sie den Schalter gedrückt gehalten wird Die Abstufung der Geschwindigkeitseinstellung kann durch eine benutzerdefinierte Einstellung geändert werden.

  • Erhöhen der eingestellten Geschwindigkeit mit dem Gaspedal

1.Drücken Sie das Gaspedal, um das Fahrzeug auf die gewünschte Geschwindigkeit zu beschleunigen.

2.Drücken Sie den Schalter "+".

Abbrechen/Fortsetzen der Geschwindigkeitsregelung

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

1.Drücken Sie die Abbruchtaste oder die Fahrerassistenztaste, um die Funktion abzubrechen.

Die Geschwindigkeitsregelung kann auch durch Drücken des Bremspedals abgebrochen werden. (Falls das Fahrzeug jedoch von der Systemsteuerung angehalten wurde, wird die Einstellung nicht durch Treten des Bremspedals aufgehoben.)

2.Drücken Sie den Schalter "RES", um die Funktion fortzusetzen.

Ändern des Fahrzeug-zu-Fahrzeug- Abstands

Mit jedem Drücken der Taste ändert sich die Einstellung des Fahrzeug-zu- Fahrzeug-Abstands (Folgeabstand), wie folgt:

Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug erkannt, wird die Markierung für vorausfahrende Fahrzeuge A eingeblendet.

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Der tatsächliche Fahrzeug-zu-Fahrzeug- Abstand variiert mit der Fahrgeschwindigkeit. Wenn das Fahrzeug durch die Systemsteuerung gestoppt wird, erfolgt dies in einem bestimmten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Dieser Abstand ist situations- und nicht einstellungsabhängig.

Betriebsbedingungen

  • Die Fahrstufe "D" ist gewählt.
  • Sie können die Geschwindigkeit vorgeben, wenn das Fahrzeug mit ca.30 km/h oder mehr fährt.
    • Wenn während der Fahrt eine Geschwindigkeit von weniger als ca.30 km/h eingestellt wird, wird die eingestellte Geschwindigkeit auf ca.30 km/h festgelegt.
    • Wenn während der Fahrt eine Geschwindigkeit eingestellt wird, die den oberen Grenzwert des Systems überschreitet, wird die eingestellte Geschwindigkeit zum oberen Grenzwert des Systems.

Beschleunigung nach Einstellen der Fahrgeschwindigkeit

Wie beim normalen Fahren kann durch Betätigen des Gaspedals beschleunigt werden. Nach dem Beschleunigen kehrt das Fahrzeug zur eingestellten Geschwindigkeit zurück. Bei aktivierter Abstandsregelung kann die Geschwindigkeit jedoch unter die eingestellte Geschwindigkeit sinken, um den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einzuhalten.

Wenn das Fahrzeug während des Folgefahrens durch die Systemsteuerung gestoppt wird

  • Wenn der Schalter "RES" gedrückt wird, während das Fahrzeug von der Systemsteuerung gestoppt ist, wird das Folgefahren fortgesetzt, sofern das vorausfahrende Fahrzeug innerhalb von ca. 3 Sekunden anfährt.
  • Wenn das vorausfahrende Fahrzeug innerhalb von ca. 3 Sekunden nach dem Stoppen Ihres Fahrzeugs durch die Systemsteuerung anfährt, wird die Folgefahrt fortgesetzt.

Automatischer Abbruch des Abstandsregelungsmodus

In den folgenden Fällen wird der Abstandsregelungsmodus automatisch abgebrochen:

  • Wenn die Bremssteuerung oder die Steuerung der Leistungsbeschränkung eines Fahrerassistenzsystems eingreift (Beispiel: Pre-Collision-System, Anfahrkontrolle)
  • Wenn die Feststellbremse betätigt wird
  • Wenn das Fahrzeug an einem steilen Hang durch die Systemsteuerung gestoppt wird
  • Wenn eine der folgenden Bedingungen erkannt wird, während das Fahrzeug von der Systemsteuerung gestoppt wird:
    •  Der Fahrersitz-Sicherheitsgurt wird gelöst.
    •  Die Fahrertür wird geöffnet
    •  Wenn seit dem Stoppen des Fahrzeugs ca. 3 Minuten verstrichen sind

Die Feststellbremse wird möglicherweise automatisch aktiviert.

  • Situationen, in denen einige oder sämtliche Funktionen des Systems nicht arbeiten können

Warnmeldungen und Warnsummer der dynamischen Radar-Geschwindigkeitsregelung

Für die Sicherheit

Vorausfahrende Fahrzeuge, die der Sensor möglicherweise nicht korrekt erkennt

Wenn das System in den folgenden Situationen nicht ausreichend verzögern kann oder eine Beschleunigung erforderlich ist, betätigen Sie je nach den Bedingungen das Brems- oder Gaspedal.

Da der Sensor möglicherweise nicht in der Lage ist, diese Fahrzeuge korrekt zu erkennen, spricht die Abstandswarnung möglicherweise nicht an.

  • Wenn ein Fahrzeug vor Ihrem Fahrzeug einschert oder extrem langsam oder schnell die Fahrspuren wechselt
  • Beim Fahrspurwechsel
  • Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug mit niedriger Geschwindigkeit fährt
  • Wenn ein Fahrzeug in der gleichen Fahrspur wie Ihr Fahrzeug stoppt
  • Wenn ein Motorrad in der gleichen Fahrspur wie Ihr Fahrzeug fährt

Bedingungen, unter denen das System möglicherweise nicht korrekt arbeitet

Treten Sie in den folgenden Situationen gegebenenfalls das Bremspedal (oder, je nach Situation, das Gaspedal).

Da der Sensor ein Fahrzeug möglicherweise nicht korrekt erkennen kann, funktioniert das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß.

  • Wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug plötzlich abbremst
  • Bei einem Spurwechsel mit geringer Geschwindigkeit, z. B. in einem Stau

Bedingungen für eine verlängerte Wiederaufnahmezeit (Fahrzeuge mit Gesichtsfeldmonitor und LCA)

Die verlängerte Wiederaufnahmezeit wird aktiviert, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Fahrzeuge mit 8-Zoll-Multimediadisplay:
    Der verbundene Dienst, den Toyota anbietet, wird abonniert. Weitere Einzelheiten erhalten Sie bei jedem Toyota-Vertragshändler bzw. jeder Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.
  • Das Fahrzeug fährt auf einer reinen Autostraße, z. B. einer Schnellstraße.
  • Es existiert ein vorausfahrendes Fahrzeug und das System kann es erkennen.
  • Es kommt zu keinen Unterbrechungen der Fahrt.
  • Das vorausfahrende Fahrzeug hat sich nicht geändert.
  • Abstandssonar und FCTA erkennen das Objekt vor Ihnen nicht.
  • Der Gesichtsfeldmonitor erkennt, dass der Fahrer nach vorne blickt.
  • Das Lenkrad wurde nicht betätigt.
  • Das Bremspedal wurde nicht getreten.

Abstandswarnung

In Situationen, in denen sich das Fahrzeug einem vorausfahrenden Fahrzeug nähert und das System nicht ausreichend abbremsen kann, z. B. wenn ein Fahrzeug vor dem Fahrzeug abbiegt, blinkt eine Warnanzeige und ein Summer ertönt, um den Fahrer zu warnen.

Drücken Sie das Bremspedal, um einen ausreichenden Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Abstand zu gewährleisten.

Umstände, unter denen möglicherweise keine Warnungen erfolgen

Unter den folgenden Bedingungen spricht die Warnfunktion möglicherweise nicht an, obwohl der Fahrzeug-zu- Fahrzeug-Abstand nur kurz ist.

  • Wenn das vorausfahrende Fahrzeug mit der gleichen oder einer höheren Geschwindigkeit als Ihr Fahrzeug unterwegs ist
  • Wenn das vorausfahrende Fahrzeug extrem langsam fährt
  • Unmittelbar nach dem Einstellen der Geschwindigkeit
  • Wenn das Gaspedal gedrückt wird

Kurvengeschwindigkeit- Reduzierungsfunktion

Wenn eine Kurve erkannt wird, wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduziert.

Wenn die Kurve endet, wird die Geschwindigkeitsreduzierung beendet.

Je nach Situation kehrt die Geschwindigkeit dann wieder zur eingestellten Geschwindigkeit zurück.

In Situationen, in denen die Abstandsregelung ansprechen muss, z. B. wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug vor Ihrem Fahrzeug einschert, wird die Funktion zur Geschwindigkeitsverringerung in Kurven aufgehoben.

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Situationen, in denen die Funktion zur Geschwindigkeitsverringerung in Kurven möglicherweise nicht arbeitet

In einigen Situationen, wie beispielsweise den folgenden, arbeitet die Funktion zur Geschwindigkeitsverringerung in Kurven möglicherweise nicht:

  • Fahrzeug durchfährt eine sanfte Kurve.
  • Das Gaspedal wird gedrückt.
  • Wenn das Fahrzeug durch eine extrem kurze Kurve gefahren wird

Überholmanöver-Sperrfunktion

Wenn ein erfasstes Fahrzeug auf der Überholspur langsamer fährt als Ihr Fahrzeug, wird der Überholvorgang unterdrückt.

Die Überholmanöver-Sperrfunktion greift nicht ein, wenn die Überholspur überlastet ist oder der Verkehr zäh fließt.

Diese Funktion ist für Fahrzeuge ohne DCM nicht verfügbar.

Unterstützungsfunktion für den Gesichtsfeldmonitor (falls vorhanden)

Während der Gesichtsfeldmonitor eine Warnung anzeigt, ist eine Beschleunigung des Fahrzeugs unterbunden.

Wenn die Warnung des Gesichtsfeldmonitors erlischt, wird die Beschleunigungssperre beendet.

Unterstützung bei Spurwechselmanövern

Wenn Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von mindestens ca. 80 km/h fährt und Sie zum Überholen in die Überholspur einscheren, beschleunigt das Fahrzeug auf die eingestellte Geschwindigkeit, sobald Sie den Blinkerhebel betätigen und die Spur wechseln, um Sie beim Überholen zu unterstützen.

Fahrzeuge mit DCM: Die Erkennung der Überholspur durch das System wird anhand von Standortinformationen und dem Fahrverhalten der umgebenden Fahrzeuge bestimmt. Die Funktion zur Unterstützung bei Spurwechselmanövern und die Überholmanöver-Sperrfunktion funktionieren möglicherweise nicht, wenn Schwierigkeiten beim Abfragen der Standortinformationen auftreten oder es in Ihrer Umgebung nur wenige Fahrzeuge gibt.

Fahrzeuge ohne DCM: Welche Spur die Überholspur ist, erkennt das System möglicherweise allein auf Basis der Position des Lenkrads im Fahrzeug (Linkslenkung/Rechtslenkung). Wenn das Fahrzeug an einem Ort gefahren wird, an dem sich die Überholspur auf der gegenüberliegenden Seite (im Vergleich zum Land des Fahrzeugverkaufs) befindet, kann das Fahrzeug beschleunigen, wenn der Blinkerhebel in die Gegenrichtung der Überholspur betätigt wird. (Z. B. Das Fahrzeug wurde für den Rechtsverkehr hergestellt, wird aber im Linksverkehr gefahren. Das Fahrzeug beschleunigt möglicherweise, wenn der Blinkerhebel nach rechts betätigt wird.)

Wenn Ihr Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von ca. 80 km/h oder schneller gefahren und auf eine Spur mit einem langsameren Fahrzeug gewechselt wird, wird das Fahrzeug bei Betätigung des Blinkerhebels allmählich verzögert, um den Fahrspurwechsel zu unterstützen.

Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung mit Verkehrszeichenerkennung

Wenn die RSA-Funktion (Verkehrszeichenerkennung) aktiviert ist und die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung arbeitet, wird bei Erkennung eines

Geschwindigkeitsbegrenzungsschildes das erkannte Tempolimit mit einem Pfeil nach oben/unten angezeigt. Sie können die Geschwindigkeitseinstellung dann durch Drücken und Halten der Taste "+" bzw."-"an das erkannte Tempolimit anpassen.

Wenn die eingestellte Geschwindigkeit niedriger ist als die erkannte Höchstgeschwindigkeit

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Halten Sie den Schalter "+" gedrückt.

Wenn die eingestellte Geschwindigkeit höher ist als die erkannte Höchstgeschwindigkeit

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Halten Sie den Schalter "-" gedrückt.

Situationen, in denen die dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung mit Verkehrszeichenerkennung möglicherweise nicht korrekt funktioniert (falls vorhanden)

Da in Situationen, in denen die RSA möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert oder Verkehrszeichen nicht korrekt erkennen kann (→P. 253), auch die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung mit Verkehrszeichenerkennung eventuell nicht korrekt funktioniert, sollten Sie bei aktivierter Funktion unbedingt prüfen, welche Geschwindigkeitsbegrenzung tatsächlich gilt.

In den folgenden Situationen wird die eingestellte Geschwindigkeit möglicherweise nicht durch Drücken und Halten der Tasten "+" bzw. "-" an das erkannte Tempolimit angepasst:

  • Wenn keine Informationen zur Geschwindigkeitsbegrenzung verfügbar sind
  • Falls das erkannte Tempolimit mit der eingestellten Geschwindigkeit identisch ist
  • Wenn die Geschwindigkeit der erkannten Geschwindigkeitsbegrenzung außerhalb des Betriebsbereichs der dynamischen Radar- Geschwindigkeitsregelung liegt

Ändern der Einstellungen der dynamischen Radar- Geschwindigkeitsregelung

Die Einstellungen der dynamischen Radar-Geschwindigkeitsregelung können über die benutzerdefinierten Einstellungen geändert werden.

Anzeige und Systembetriebszustand

Der Betriebsstatus der dynamischen Radar-Geschwindigkeitsregelung wird angezeigt.

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Toyota C-HR. Dynamische Radar-Geschwindigkeitsregelung

Geschwindigkeitsregelung

Das Fahrzeug kann mit einer festgelegten Geschwindigkeit ohne Gaspedalbetätigung gefahren werden.

Verwenden Sie die Geschwindigkeitsregelung nur auf Autobahnen und Schnellstraßen.

WARNUNG!

Für die Sicherheit

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Verlassen Sie sich daher nicht zu sehr auf dieses System. Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, die Straße und die Umgebung des Fahrzeugs im Blick zu behalten und das Fahrzeug sicher zu führen.
  • Stellen Sie die Geschwindigkeit entsprechend Geschwindigkeitsbegrenzungen, Verkehrsfluss, Straßen-, Wetterbedingungen usw. ein. Als Fahrer sind Sie für die Prüfung der eingestellten Geschwindigkeit verantwortlich.

Situationen, in denen die Geschwindigkeitsregelung nicht verwendet werden sollte

Verwenden Sie die Geschwindigkeitsregelung nicht in folgenden Situationen. Da das System nicht in der Lage ist, eine angemessene Kontrolle zu gewährleisten, kann die Verwendung des Systems zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen.

  • Auf Straßen mit scharfen Kurven
  • Auf Serpentinenstraßen
  • Auf rutschiger Fahrbahn, z. B. bei Regen, Eis oder Schnee
  • Auf Straßen mit starkem Gefälle oder Straßen mit schnell wechselnden, steilen Bergauf- und Bergabpassagen - Die tatsächliche Geschwindigkeit kann bei steilen Bergabfahrten die eingestellte Geschwindigkeit überschreiten.
  • Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss

Komponenten des Systems

Instrumentenanzeige

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

  1. Eingestellte Fahrgeschwindigkeit
  2. Kontrollleuchte für Geschwindigkeitsregelung

Tasten

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

  1. Fahrerassistenzschalter
  2. Fahrerassistenzmodus-Wahlschalter
  3. Schalter "CANCEL"
  4. Schalter [-]
  5. Schalter "+"/"RES"

Verwenden der Geschwindigkeitsregelung

Einstellen der Geschwindigkeit

1.Drücken Sie die Fahrerassistenzmodus-Wahltaste und wählen Sie Geschwindigkeitsregelung.

Die Kontrollleuchte für die Geschwindigkeitsregelung leuchtet auf.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

2.Beschleunigen Sie mit dem Gaspedal auf die gewünschte Fahrgeschwindigkeit (ca. 30 km/h oder mehr), und drücken Sie die Fahrerassistenztaste, um die eingestellte Fahrgeschwindigkeit zu erreichen.

Die Fahrgeschwindigkeit zum Zeitpunkt der Tastenfreigabe wird als eingestellte Fahrgeschwindigkeit gesetzt.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

Ändern der eingestellten Geschwindigkeit

  • Ändern der eingestellten

Geschwindigkeit über die Schalter Um die eingestellte Geschwindigkeit zu ändern, drücken Sie den Schalter "+" oder "-", bis die gewünschte Geschwindigkeit angezeigt wird.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

  1. Erhöhen der eingestellten Geschwindigkeit
  2. Verringern der eingestellten Geschwindigkeit

Die eingestellte Fahrgeschwindigkeit wird wie folgt erhöht oder verringert: Feineinstellung: Bei jedem Drücken des Schalters um 1 km/h bzw. 1 mph Grobeinstellung: Erhöht sich kontinuierlich, solange der Schalter gedrückt gehalten wird

  • Erhöhen der eingestellten Geschwindigkeit mit dem Gaspedal

1.Drücken Sie das Gaspedal, um das Fahrzeug auf die gewünschte Geschwindigkeit zu beschleunigen.

2.Drücken Sie den Schalter "+".

Abbrechen/Fortsetzen der Geschwindigkeitsregelung

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

1.Drücken Sie die Abbruchtaste oder die Fahrerassistenztaste, um die Funktion abzubrechen.

Die Geschwindigkeitsregelung kann auch durch Drücken des Bremspedals abgebrochen werden.

2.Drücken Sie den Schalter "RES", um die Funktion fortzusetzen.

Automatisches Ausschalten der Geschwindigkeitsregelung

In den folgenden Fällen wird die Geschwindigkeitsregelung automatisch beendet:

  • Wenn die Fahrgeschwindigkeit um ca. 16 km/h oder mehr unter die eingestellte Geschwindigkeit sinkt
  • Wenn die Fahrgeschwindigkeit unter ca. 30 km/h sinkt
  • Wenn die Bremssteuerung oder die Steuerung der Leistungsbeschränkung eines Fahrerassistenzsystems eingreift (Beispiel: PCS, Anfahrkontrolle)
  • Wenn die Feststellbremse betätigt wird
  • Situationen, in denen einige oder sämtliche Funktionen des Systems nicht arbeiten können.

Anzeige und Systembetriebszustand

Der Betriebsstatus der Geschwindigkeitsregelung wird angezeigt.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsregelung

Geschwindigkeitsbegrenzer

Sie können mit dem Schalter für den Geschwindigkeitsbegrenzer eine gewünschte Höchstgeschwindigkeit vorgeben. Der Geschwindigkeitsbegrenzer verhindert, dass das Fahrzeug die eingestellte Geschwindigkeit überschreitet.

WARNUNG!

Situationen, in denen der Geschwindigkeitsbegrenzer nicht verwendet werden sollte

  • Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten
  • Situationen, in denen das System deaktiviert werden muss

Komponenten des Systems

Instrumentenanzeige

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

  1. Eingestellte Fahrgeschwindigkeit
  2. Kontrollleuchte für den Geschwindigkeitsbegrenzer

Tasten

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

  1. Fahrerassistenzschalter
  2. Fahrerassistenzmodus-Wahlschalter
  3. Schalter "CANCEL"
  4. Schalter [-]
  5. Schalter "+"/"RES"

Verwenden des Geschwindigkeitsbegrenzers

Einstellen der Höchstgeschwindigkeit

1.Drücken Sie den Fahrerassistenzmodus-Wahlschalter, um den Geschwindigkeitsbegrenzer auszuwählen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzer-Kontrollleuchte leuchtet weiß.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

2.Beschleunigen oder verlangsamen Sie auf die gewünschte Fahrgeschwindigkeit und drücken Sie dann den Fahrerassistenzschalter, um die Höchstgeschwindigkeit festzulegen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzer- Kontrollleuchte wechselt von weiß zu grün.

Die eingestellte Fahrgeschwindigkeit wird auf dem Multi-Informationsdisplay grün angezeigt.

Wird die Geschwindigkeit bei einer Geschwindigkeit unter 30 km/h eingestellt, wird die Geschwindigkeitseinstellung automatisch auf ca. 30 km/h festgelegt.

Drücken Sie die Abbruchtaste oder die Fahrerassistenztaste, um die Funktion abzubrechen.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

Das System startet nicht in Schaltposition "R".

Das System startet nicht, wenn der Fahrerassistenzschalter kontinuierlich gedrückt wird.

Ändern der eingestellten Geschwindigkeit

Um die eingestellte Geschwindigkeit zu ändern, drücken Sie den Schalter "+" oder "-", bis die gewünschte Geschwindigkeit angezeigt wird.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

  1. Erhöhen der eingestellten Geschwindigkeit
  2. Verringern der eingestellten Geschwindigkeit

Einstellung durch kurzes Drücken: Drücken Sie den Schalter

Einstellung durch langes Drücken: Drücken und halten Sie den Schalter, bis die gewünschte Sollgeschwindigkeit erreicht ist.

Die eingestellte Fahrgeschwindigkeit wird wie folgt erhöht oder verringert:

Einstellung durch kurzes Drücken: Bei jedem Drücken des Schalters um 1 km/h bzw. 1 mph

Einstellung durch langes Drücken: Erhöht oder verringert die Geschwindigkeit kontinuierlich in Schritten von 5 km/h bzw. 5 mph, solange Sie den Schalter gedrückt gehalten wird

Die Abstufung der Geschwindigkeitseinstellung kann durch eine benutzerdefinierte Einstellung geändert werden.

Abbrechen/Fortsetzen der Geschwindigkeitsregelung

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

1.Drücken Sie die Abbruchtaste oder die Fahrerassistenztaste, um die Funktion abzubrechen.

2.Drücken Sie den Schalter "RES", um die Funktion fortzusetzen.

Bei Abbruch der Funktion wechselt die Geschwindigkeitsbegrenzer- Kontrollleuchte von weiß zu grün.

Überschreiten der eingestellten Geschwindigkeit

Wenn das Fahrzeug in folgenden Situationen die eingestellte Geschwindigkeit überschreitet, beginnt die Anzeige der eingestellten Geschwindigkeit zu blinken:

  • Wenn das Gaspedal fest getreten wird
  • Bei Bergabfahrten

Automatisches Ausschalten des Geschwindigkeitsbegrenzers

  • Situationen, in denen einige oder sämtliche Funktionen des Systems nicht arbeiten können

Geschwindigkeitsbegrenzer mit Verkehrszeichenerkennung

Wenn die RSA-Funktion (Verkehrszeichenerkennung) aktiviert ist und der Geschwindigkeitsbegrenzer anspricht, wird bei Erkennung eines Geschwindigkeitsbegrenzungsschildes das erkannte Tempolimit mit einem Pfeil nach oben/unten angezeigt. Sie können die Geschwindigkeitseinstellung dann durch Drücken und Halten des Schalters "+" bzw."-"an das erkannte Tempolimit anpassen.

Wenn die eingestellte Geschwindigkeit unter dem erkannten Geschwindigkeitslimit liegt

Halten Sie den Schalter "+" gedrückt.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

Wenn die eingestellte Geschwindigkeit über dem erkannten Geschwindigkeitslimit liegt

Halten Sie den Schalter "-" gedrückt.

Toyota C-HR. Geschwindigkeitsbegrenzer

Der Geschwindigkeitsbegrenzer mit Verkehrszeichenerkennung arbeitet in den folgenden Fällen möglicherweise nicht korrekt:

Da der Geschwindigkeitsbegrenzer mit Verkehrszeichenerkennung in Situationen, in denen die RSA-Funktion nicht arbeitet oder Verkehrszeichen nicht korrekt erkennt, bei Nutzung dieser Funktion möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeitet, müssen Sie als Fahrer selbst auf die tatsächliche Geschwindigkeitsbegrenzung achten.

In den folgenden Situationen wird die eingestellte Geschwindigkeit möglicherweise nicht durch Drücken und Halten der Tasten "+" bzw. "-" an das erkannte Tempolimit angepasst:

  • Falls das erkannte Tempolimit mit der eingestellten Geschwindigkeit identisch ist
  • Falls das erkannte Tempolimit außerhalb des Geschwindigkeitsbereichs liegt, in dem der Geschwindigkeitsbegrenzer arbeitet

Nothalteassistent

Der Nothalteassistent bremst das Fahrzeug automatisch auf seiner Fahrspur bis zum Stopp ab, wenn der Fahrer nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug zu führen, z. B. wenn er oder sie einen medizinischen Notfall erlitten hat usw.

Wenn das System bei aktiviertem LTA (Spurfolge-Assistent) keine Eingaben des Fahrers mehr erkennt, z. B. wenn der Fahrer das Lenkrad nicht festhält, und feststellt, dass der Fahrer nicht reagiert, wird das Fahrzeug abgebremst und in der aktuellen Fahrspur angehalten, um eine Kollision zu vermeiden oder die Auswirkungen einer Kollision zu verringern.

WARNUNG!

Für die Sicherheit

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Achten Sie insbesondere auf die Umgebung, um einen sicheren Fahrbetrieb zu gewährleisten. Der Nothalteassistent ist dafür konzipiert, den Fahrer in einem Notfall zu unterstützen, in dem diesem das Weiterfahren schwer fällt, weil er beispielsweise gerade einen medizinischen Notfall erleidet.

    Er ist nicht zur Unterstützung des Fahrens bei Müdigkeit, schlechtem Gesundheitszustand oder unaufmerksamer Fahrweise gedacht.

  • Obwohl der Nothalteassistent das Fahrzeug innerhalb der Fahrspur verlangsamt, um einen Aufprall zu vermeiden oder zu verringern, wenn das System feststellt, dass es für den Fahrer schwierig ist, die Fahrt fortzusetzen, kann seine Wirksamkeit von verschiedenen Bedingungen abhängen. Daher kann das System eventuell nicht immer dieselbe Leistung erzielen. Zudem arbeitet diese Funktion nicht, wenn die Betriebsbedingungen nicht erfüllt sind.
  • Wenn das Fahren nach dem Eingreifen des Nothalteassistenten erneut möglich ist, fahren Sie sofort weiter oder parken Sie das Fahrzeug gegebenenfalls auf dem Seitenstreifen und stellen Sie ein Warndreieck und eine Warnleuchte auf, um andere Verkehrsteilnehmer auf Ihr stehendes Fahrzeug aufmerksam zu machen.
  • Nach einem Ansprechen dieses Systems sollten die Insassen dem Fahrer bei Bedarf beistehen und geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr ergreifen, z. B. indem sie sich an einen Ort begeben, an dem die Sicherheit gewährleistet ist, z. B. an den Straßenrand oder hinter eine Leitplanke.
  • Dieses System erkennt den Zustand des Fahrers anhand der Betätigung des Lenkrads. Dieses System kann ansprechen, wenn der Fahrer das Fahrzeug bewusst, aber absichtlich und kontinuierlich nicht steuert.

    Zudem arbeitet das System möglicherweise nicht, wenn es nicht feststellen kann, dass der Fahrer nicht ansprechbar ist, z. B. wenn er sich gegen das Lenkrad lehnt.

  • Fahrzeuge mit einer Gesichtsfeldmonitor-Kamera: Situationen, in denen der Gesichtsfeldmonitor möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Zusammenfassung der Funktionsweise des Systems

Der Betrieb dieses Systems ist in 4 Steuerungsphasen unterteilt. Anhand der Steuerungsphasen "Warnphase 1" und "Warnphase 2" prüft das System, ob der Fahrer aufmerksam und ansprechbar ist, während es gleichzeitig eine Warnung ausgibt und die Geschwindigkeit kontrolliert. Stellt das System fest, dass der Fahrer nicht reagiert, schaltet es in die Phase "Verzögerungs-/Stopp-Phase" sowie "Stopp/Halte-Phase" und bremst das Fahrzeug bis zum Stillstand ab.

Danach bleibt es kontinuierlich in der "Stopp/Halte-Phase".

Betriebsbedingungen

Dieses System ist betriebsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Bei aktiviertem LTA.
  • Wenn die Geschwindigkeit mindestens ca. 50 km/h beträgt.

Bedingungen für den Betriebsabbruch

In den folgenden Situationen wird der Systembetrieb abgebrochen:

  • Wenn die LTA-Steuerung ausgeschaltet wurde (durch Drücken des LTA-Schalters usw.)
  • Wenn die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung ausgeschaltet wurde
  • Wenn Eingriffe durch den Fahrer erfasst werden (wenn das Lenkrad ergriffen wird oder das Bremspedal, das Gaspedal, die Feststellbremse, der Warnblinkschalter oder der Blinkerhebel betätigt wird)
  • Wenn die Fahrerassistenztaste in der Stopp- und Haltephase gedrückt wird
  • Wenn der Start-Schalter von ON auf OFF geschaltet wird.
  • Situationen, in denen einige oder alle Funktionen des Systems nicht arbeiten

LTA-Steuerung bei Abbruch des Betriebs

Wenn der Betrieb des Nothalteassistenten abgebrochen wird, wird möglicherweise auch die LTA-Steuerung aufgehoben.

Warnphase 1

Wenn nach der Warnung bei losgelassenem Lenkrad kein Fahrereingriff erkannt wird, ertönt ein intermittierender Signalton und es wird eine Warnmeldung angezeigt. Zudem beurteilt das System, ob der Fahrer reaktionsfähig ist. Wenn innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kein Fahrereingriff wie das Fassen des Lenkrads erfolgt, geht das System in die Warnphase 2 über.

Fahrzeuge mit Gesichtsfeldmonitor- Kamera: Je nach Art der Erkennung der Unaufmerksamkeit des Fahrers kann das System die Warnphase 1 überspringen und die Warnphase 2 direkt einleiten.

Warnphase 2

Nach dem Eintritt in die Warnphase 2 ertönt in kurzen Abständen ein akustisches Signal und eine Meldung wird angezeigt, um den Fahrer zu warnen.

Gleichzeitig erfolgt eine langsame Verringerung der Geschwindigkeit. Wenn innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kein Fahrereingriff wie das Fassen des Lenkrads erfolgt, erkennt das System, dass der Fahrer nicht reagiert und geht in die Verzögerungs-/Stopp-Phase über.

Das Audiosystem wird stummgeschaltet, bis der Fahrer wieder reagiert.

Wenn das Fahrzeug verzögert, können die Bremsleuchten je nach Straßenbedingungen usw. aufleuchten.

Nach einer bestimmten Verlangsamung des Fahrzeugs blinken die Warnblinkleuchten.

Verzögerungs- und Stopp-Phase

Nachdem der Fahrer als nicht reaktionsfähig eingestuft wurde, ertönt ein Dauerton und es wird eine Warnmeldung angezeigt. Gleichzeitig wird das Fahrzeug verlangsamt und angehalten. Während der Verzögerung des Fahrzeugs blinken die Warnblinkleuchten, um andere Fahrer auf den Notfall aufmerksam zu machen.

Stopp- und Halte-Phase

Sobald das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, wird die Feststellbremse automatisch angezogen. Nach dem Eintritt in die Stopp/Halte-Phase ertönt der Summer kontinuierlich, die Warnblinkanlage blinkt, um andere Fahrer auf den Notfall aufmerksam zu machen, und die Türen werden entriegelt.

Eingeschränkte Funktionen nach Abbruch des Betriebs

Nach dem Übergang in die Verzögerungs-/Stopp-Phase sind die folgenden Funktionen nicht verfügbar, bis das Hybridsystem erneut gestartet wird, auch wenn der Nothalteassistent deaktiviert ist:

  • LTA
  • LCA (falls vorhanden)

BSM (Spurwechsel-Assistent)

Der Spurwechsel-Assistent verwendet nach hinten gerichtete Radarsensoren, die links und rechts auf der Innenseite des Heckstoßfängers angeordnet sind, um sich von hinten nähernde Fahrzeuge zu erkennen und den Fahrer beim Spurwechsel zu unterstützen.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Fahren Sie stets umsichtig und achten Sie auf Ihre Umgebung.
  • Der Spurwechsel-Assistent (BSM) ist eine Zusatzfunktion, die den Fahrer bei Spurwechseln warnt, wenn sich ein Fahrzeug im toten Winkel der Außenspiegel befindet oder sich schnell von hinten dem Totwinkelbereich nähert. Verlassen Sie sich nicht übermäßig auf den Spurwechsel-Assistenten (BSM) Die Funktion kann nicht beurteilen, ob ein Spurwechsel sicher ist, weshalb alleiniges Verlassen auf diese Funktion zu einem Unfall mit schweren Verletzungen oder Tod führen kann.

Da das System unter bestimmten Bedingungen möglicherweise nicht einwandfrei funktioniert, müssen Sie sich stets gründlich umsehen und sicherstellen, dass keine Gefahr vorliegt.

Komponenten des Systems

Toyota C-HR. BSM (Spurwechsel-Assistent)

  1. Instrumentenschalter
    Ein-/Ausschalten des Spurwechsel- Assistenten
  2. Warnleuchten in den Außenspiegeln
    Wenn ein Fahrzeug in einem toten Winkel der Außenspiegel erfasst wird oder sich schnell von hinten in einem toten Winkel nähert, leuchtet die Warnleuchte im Außenspiegel der entsprechenden Seite auf.

    Wird der Blinkerhebel zu dieser Seite hin betätigt, beginnt die Warnleuchte im Außenspiegel zu blinken, während gleichzeitig ein Warnsummer ertönt.

  3. Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte
    Leuchtet bei deaktiviertem Spurwechsel-Assistenten (BSM). Zu diesem Zeitpunkt wird auf dem Multi-Informationsdisplay eine Meldung angezeigt.

Sichtbarkeit der Außenspiegel-Anzeige

Bei starkem Sonnenlichteinfall sind die BSM-Warnleuchten in den Außenspiegeln u. U. nur schwer sichtbar.

Warnsummer

Bei laut eingestelltem Audiosystems oder lauter Umgebung ist der Summer möglicherweise nur schwer zu hören.

Personalisierung

Einige Funktionen können angepasst werden.

WARNUNG!

Für eine ordnungsgemäße Funktion des Systems

Die Sensoren für den Spurwechsel-Assistenten sind links und rechts hinter dem Heckstoßfänger angeordnet. Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen beachten, um sicherzustellen, dass der Spurwechsel-Assistent korrekt funktionieren kann.

  • Halten Sie die Sensoren und ihre Einbaubereiche am Heckstoßfänger stets sauber.

    Wenn ein Sensor oder der ihn umgebende Bereich am Heckstoßfänger verschmutzt oder mit Schnee bedeckt ist, funktioniert der Spurwechsel-Assistent (BSM) möglicherweise nicht und es wird eine Warnmeldung angezeigt.

    Entfernen Sie in dieser Situation den Schmutz oder Schnee und fahren Sie das Fahrzeug ca. 10 Minuten lang unter Einhaltung der Betriebsbedingungen der BSM-Funktion. Falls die Warnmeldung weiterhin angezeigt wird, lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.

Toyota C-HR. BSM (Spurwechsel-Assistent)

  • Keinesfalls Zubehör, Aufkleber (einschließlich transparenter Aufkleber), kein Aluminiumband usw. an einem Sensor oder dessen Umgebung am Heckstoßfänger anbringen.
  • Lackieren Sie nicht den Bereich um einen Sensor am Heckstoßfänger.
  • Die Sensoren und deren Einbaubereiche am Heckstoßfänger vor starkem Stoß und Schlag schützen. Falls sich der Sensor auch nur ein wenig verschiebt, funktioniert das System evtl. nicht mehr korrekt und erkennt Fahrzeuge im Erfassungsbereich nicht mehr. Lassen Sie Ihr Fahrzeug in den folgenden Situationen von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
    • Die Sensoren und deren Einbaubereiche waren einem starken Stoß oder Schlag ausgesetzt.
    • Wenn der Einbaubereich eines Sensors zerkratzt oder verformt ist oder sich ein Bauteil des Sensors gelöst hat.
  • Keinesfalls den Sensor zerlegen.
  • Den Sensor und dessen Einbaubereich am Heckstoßfänger nicht verändern.
  • Falls ein Sensor oder der Heckstoßfänger ausgebaut/ eingebaut oder ersetzt werden muss, setzen Sie sich bitte mit einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.
  • Die Sensoren könnten durch die Lackierung des Heckstoßfängers beeinträchtigt werden. Wenn der Heckstoßfänger nicht korrekt repariert wird, arbeitet der Spurwechsel-Assistent möglicherweise nicht ordnungsgemäß und es wird eine Warnmeldung angezeigt. Wenn eine Lackreparatur erforderlich ist, kontaktieren Sie einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere zuverlässige Werkstatt.

Ein-/Ausschalten des Spurwechsel- Assistenten (BSM)

Der Spurwechsel-Assistent kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden. Wenn Sie den Spurwechsel-Assistenten ausschalten, leuchtet die Fahrerassistenzsystem-Kontrollleuchte auf und es erscheint eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay.

Bei jedem Schalten des Start-Schalters auf "ON" wird der Spurwechsel-Assistent aktiviert.

Arbeitsweise des Spurwechsel-Assistenten

Objekte, die während der Fahrt erkannt werden können

Die BSM-Funktion (Spurwechsel-Assistent) nutzt Radarsensoren an den Heckseiten zur Erfassung von nachfolgenden Fahrzeugen auf benachbarten Spuren und weist den Fahrer über die Außenspiegel-Warnleuchten auf diese Fahrzeuge hin.

Toyota C-HR. BSM (Spurwechsel-Assistent)

  1. Fahrzeuge, die in Bereichen fahren, die in den Außenspiegeln nicht zu sehen sind (tote Winkel)
  2. Sich schnell von hinten nähernde Fahrzeuge, die in Bereichen (im toten Winkel) fahren, die in den Außenspiegeln nicht zu sehen sind

Erfassungsbereich beim Fahren

Die Bereiche, in denen Fahrzeuge erfasst werden können, sind nachstehend dargestellt.

Toyota C-HR. BSM (Spurwechsel-Assistent)

Die Erfassungsbereiche erstrecken sich auf die folgenden Abstände:

  1. Etwa 0,5 m bis 3,5 m von beiden Seiten des Fahrzeugs *1
  2. Etwa 1 m vor dem Heckstoßfänger * 2
  3. Etwa 3 m hinter dem Heckstoßfänger
  4. Ca. 3 m bis 70 m hinter dem Heckstoßfänger *3

*1Der Bereich zwischen der Fahrzeugseite und einem Abstand von 0,5 m zur Seite des Fahrzeugs kann nicht erfasst werden.

*2Ein überholendes Fahrzeug wird bis zu ca. 3 m vor dem Heckstoßfänger erkannt.

*3Je größer die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Ihrem Fahrzeug und dem erfassten Fahrzeug ist, umso früher wird das andere Fahrzeug erfasst und die Warnleuchte im Außenspiegel leuchtet auf oder blinkt.

Mit dem Spurwechsel-Assistenten verbundene Funktion

Die LDA (Spurwechselwarnung) ist eine Funktion, die Informationen über erkannte Fahrzeuge auf der Nachbarspur nutzt. Für Einzelheiten zur Funktion und deren Betriebsbedingungen

Der Spurwechsel-Assistent (BSM) ist unter folgenden Bedingungen funktionsbereit:

Der Spurwechsel-Assistent ist funktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Der Start-Schalter befindet sich im Modus "ON".
  • Der Spurwechsel-Assistent ist eingeschaltet.
  • Der Schalt-/Wählhebel ist einer anderen Position als "R".
  • Die Geschwindigkeit beträgt mindestens ca. 10 km/h.

Unter folgenden Bedingungen erkennt der Spurwechsel-Assistent ein Fahrzeug:

Der Spurwechsel-Assistent erkennt in folgenden Situationen ein Fahrzeug im Erfassungsbereich:

  • Ein Fahrzeug auf der Nachbarspur überholt Sie.
  • Sie überholen langsam ein Fahrzeug auf der Nachbarspur.
  • Ein anderes Fahrzeug führt einen Spurwechsel durch und kommt in den Erfassungsbereich.

Situationen, in denen der Spurwechsel-Assistent keine Fahrzeuge erkennen kann

Der Spurwechsel-Assistent kann die folgenden Fahrzeuge und andere Objekte nicht erfassen:

  • Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger usw.*
  • Fahrzeuge, die in Gegenrichtung fahren
  • Leitplanken, Mauern, Schilder, geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbewegliche Gegenstände *
  • Nachfolgende Fahrzeuge auf derselben Fahrspur *
  • Fahrzeuge, die 2 Spuren von Ihrem Fahrzeug entfernt fahren *
  • Fahrzeuge, die Sie schnell überholen *

* Abhängig von den jeweiligen Bedingungen kann jedoch eine Erfassung eines Fahrzeugs und/oder Objekts erfolgen.

Bedingungen, unter denen ein Summer möglicherweise nicht ertönt

In Situationen wie der folgenden blinkt die Warnleuchte während der Blinkerhebelbetätigung, aber es ertönt möglicherweise kein Summer.

  • Wenn während der Betätigung des Blinkerhebels ein zweites Fahrzeug erkannt wird
  • Beim Überholen eines Fahrzeugs auf der Nachbarspur mit deutlich höherer Geschwindigkeit als dieses *

* Je nach Situation kann ein Summer ertönen.

Bedingungen, unter denen das System möglicherweise nicht korrekt funktioniert

  • Der Spurwechsel-Assistent (BSM) kann Fahrzeuge unter den folgenden Bedingungen eventuell nicht einwandfrei erfassen:
    • Bei falscher Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Bei Schlamm, Schnee, Eis, Aufklebern usw. auf dem Sensor oder dessen Einbaubereich am Heckstoßfänger
    • Bei Fahrt auf einer Fahrbahn mit tiefen Wasserpfützen aufgrund von Starkregen, Schnee oder Nebel
    • Bei Annäherung von mehreren Fahrzeuge mit nur geringem Abstand zwischen diesen Fahrzeugen
    • Bei zu geringem Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und einem nachfolgenden Fahrzeug
    • Bei beträchtlichem Geschwindigkeitsunterschied zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug, das in den Erfassungsbereich kommt
    • Bei sich ändernder Differenz zwischen den Geschwindigkeiten Ihres Fahrzeugs und eines anderen
    • Wenn das Fahrzeug, das in den Erfassungsbereich gerät, ungefähr mit der gleichen Geschwindigkeit fährt wie Ihr Fahrzeug
    • Falls beim Anfahren Ihres Fahrzeugs ein anderes Fahrzeug im Erfassungsbereich bleibt
    • Beim Fahren auf Strecken, die wiederholt starke Gefälle und Steigungen aufweisen, wie Hügel, Straßensenken usw.
    • Beim Fahren auf Straßen mit scharfen Kurven oder unebenen Fahrbahnen
    • Wenn die Fahrspuren breit sind und sich das Fahrzeug auf der benachbarten Spur zu weit von Ihrem Fahrzeug entfernt befindet
    • Wenn am Fahrzeugheck ein Zubehörteil (wie ein Fahrradträger) oder eine Notabschleppöse angebracht ist
    • Wenn ein beträchtlicher Höhenunterschied zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug, das in den Erfassungsbereich gerät, besteht
    • Direkt nach Einschalten des Spurwechsel-Assistenten
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
  • In folgenden Fällen spricht der Spurwechsel-Assistent häufiger und unnötigerweise auf Fahrzeuge und/oder Objekte an:
    • Bei verstellter Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und einer Leitplanke, Wand usw. im Erfassungsbereich gering ist.
    • Beim Fahren auf Strecken, die wiederholt starke Gefälle und Steigungen aufweisen, wie Hügel, Straßensenken usw.
    • Bei engen Spuren oder Fahrt an der Grenze einer Spur oder wenn ein Fahrzeug auf einer weiter entfernten Spur in den Erfassungsbereich kommt
    • Beim Fahren auf Straßen mit scharfen Kurven oder unebenen Fahrbahnen
    • Bei Reifenschlupf oder durchdrehenden Reifen
    • Bei zu geringem Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und einem nachfolgenden Fahrzeug
    • Wenn am Fahrzeugheck ein Zubehörteil (wie ein Fahrradträger) oder eine Notabschleppöse angebracht ist
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten

Automatische Heck-Warnblinkleuchten

Heckwarnblinkfunktion ist ein System, das die mittleren Radarsensoren im Heckstoßfänger nutzt. Falls das System ein hohes Risiko für einen Auffahrunfall erkennt, schaltet es die Warnblinkfunktion ein, um den Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs zu warnen.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Fahren Sie stets umsichtig und achten Sie auf Ihre Umgebung.

Die automatischen Heck- Warnblinkleuchten sind ein Zusatzsystem, das die Warnblinkanlage zur Warnung des Fahrers eines nachfolgenden Fahrzeugs schnell blinken lässt, wenn es feststellt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Heckaufpralls hoch ist.

Da dieses System in bestimmten Situationen nicht in vollem Umfang funktioniert, ist eine eigene visuelle Sicherheitseinschätzung durch den Fahrer erforderlich.

Blindes Vertrauen in diese Funktion kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen.

Betrieb der automatischen Heck-Warnblinkleuchten

Die seitlichen Heckradarsensoren erfassen Fahrzeuge, die Ihnen auf derselben Spur folgen. Falls das System ein hohes Risiko für einen Auffahrunfall erkennt, schaltet es die Warnblinkfunktion ein, um den Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs zu warnen.

Gleichzeitig erscheint eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay, um den Fahrer über den sich nähernden Hintermann zu informieren.

Toyota C-HR. Automatische Heck-Warnblinkleuchten

Betriebsbedingungen der automatischen Heckwarnblinkfunktion

Die automatischen Heck- Warnblinkleuchten werden aktiviert, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Der Start-Schalter befindet sich im Modus "ON".
  • Der Schalt-/Wählhebel ist einer anderen Position als "R".
  • Der Blinkerhebel wird nicht betätigt.
  • Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug hinter Ihnen beträgt ca. 30 bis 100 km/h.
  • Ihr Fahrzeug bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 km/h oder weniger oder bei jeder Geschwindigkeit mit betätigtem Bremspedal

Fahrzeugerkennungsbedingungen der automatischen Heck-Warnblinkleuchten

Das System der automatischen Heck-Warnblinkleuchten erkennt das nachfolgende Fahrzeug, das auf der gleichen Fahrspur innerhalb des Erfassungsbereichs fährt, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Heckaufpralls hoch ist.

Situationen, in denen die automatischen Heck- Warnblinkleuchten Fahrzeuge möglicherweise nicht erkennen

Das System der automatischen Heck-Warnblinkleuchten kann die folgenden Fahrzeuge und andere Objekte nicht erfassen:

  • Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger usw.*
  • Leitplanken, Mauern, Schilder, geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbewegliche Gegenstände *
  • Fahrzeuge, die in Gegenrichtung fahren
  • Ein Fahrzeug auf einer benachbarten Spur *

* Abhängig von den jeweiligen Bedingungen kann jedoch eine Erfassung eines Fahrzeugs und/oder Objekts erfolgen.

Situationen, in denen die Heckwarnblinkfunktion möglicherweise nicht korrekt anspricht.

  • In den folgenden Situationen kann das System ein nachfolgendes Fahrzeug nicht korrekt erkennen:
    • Bei falscher Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Bei Schlamm, Schnee, Eis, Aufklebern usw. auf dem Sensor oder dessen Einbaubereich am Heckstoßfänger
    • Bei Fahrt auf einer Fahrbahn mit tiefen Wasserpfützen aufgrund von Starkregen, Schnee oder Nebel
    • Beim Fahren auf Strecken, die wiederholt starke Gefälle und Steigungen aufweisen, wie Hügel, Straßensenken usw.
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
    • Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug Ihrem Fahrzeug nicht direkt von hinten nähert.
    • Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug aus einem Winkel nähert
    • Wenn ein Fahrzeug plötzlich hinter Ihrem Fahrzeug einschert
    • Wenn das nachfolgende Fahrzeug von anderen Fahrzeugen umgeben ist
    • Wenn sich im Bereich eines nachfolgenden Fahrzeugs ein statisches Objekt, z. B. eine Leitplanke oder eine Mauer, befindet
    • Wenn am Fahrzeugheck ein Fahrradträger oder ein anderes Zubehörteil angebracht ist
    • Wenn die Höhe eines nachfolgenden Fahrzeugs zu stark von der Höhe Ihres Fahrzeugs abweicht
  • Unter den folgenden Bedingungen spricht das System evtl. an, obwohl keine Kollisionsgefahr besteht
    • Bei falscher Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
    • Wenn das Ihr Fahrzeug von anderen Fahrzeugen umgeben ist
    • Wenn Ihr Fahrzeug anhält, um an einer Kreuzung usw. abzubiegen, und ein Fahrzeug Ihr Fahrzeug direkt von hinten überholt
    • Wenn Ihr Fahrzeug am Straßenrand steht und ein Fahrzeug dicht an der Seite Ihres Fahrzeugs vorbeifährt
    • Wenn ein nachfolgendes Fahrzeug vor dem Überholen sehr dicht auf Ihr Fahrzeug auffährt
    • Wenn ein nachfolgendes Fahrzeug plötzlich zu nahe an Ihr Fahrzeug auffährt
    • Wenn sich im Bereich eines nachfolgenden Fahrzeugs ein statisches Objekt, z. B. eine Leitplanke oder eine Mauer, befindet

Folgekollision-Bremssystem (für Heckkollisionen im Stillstand)

Das Folgekollision-Bremssystem nutzt die mittleren Radarsensoren im Heckstoßfänger. Erkennt das System, dass die Wahrscheinlichkeit eines Heckaufpralls bei stehendem Fahrzeug sehr hoch ist, werden die Bremsen automatisch angesteuert, um die Möglichkeit weiterer Schäden durch einen Sekundäraufprall zu verringern.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Fahren Sie stets umsichtig und achten Sie auf Ihre Umgebung.

Das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) ist ein Zusatzsystem, das die Bremsen automatisch ansteuert, wenn es feststellt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Heckaufpralls im Stillstand durch ein nachfolgendes Fahrzeug auf der gleichen Spur sehr hoch ist.

Da das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) in bestimmten Situationen nicht in vollem Umfang funktioniert, ist eine eigene visuelle Sicherheitseinschätzung durch den Fahrer erforderlich.

Blindes Vertrauen in diese Funktion kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen.

Funktionsweise des Folgekollision- Bremssystems (für Heckkollisionen im Stillstand)

Bei aktiviertem Folgekollision- Bremssystem (Heckaufprall im Stillstand) erkennen die hinteren Radarsensoren beim Stoppen ein nachfolgendes Fahrzeug auf der gleichen Spur. Wenn das System feststellt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Heckaufpralls sehr hoch ist, werden die Bremsen und Bremslichter automatisch gesteuert, um die Geschwindigkeit des Fahrzeugs nach dem Auffahrunfall zu reduzieren und die Möglichkeit weiterer Schäden durch eine Folgekollision zu verringern.

Toyota C-HR. Folgekollision-Bremssystem (für Heckkollisionen im Stillstand)

Betriebsbedingungen des Folgekollision-Bremssystems (Heckaufprall bei Stillstand)

Das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) arbeitet, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Der Start-Schalter befindet sich im Modus "ON".
  • Es ist eine andere Schaltposition als "R" gewählt.
  • Der Blinkerhebel wird nicht betätigt.
  • Seit dem Ansprechen des Systems sind ca. 7 Minuten oder mehr verstrichen.
  • Die Geschwindigkeitsdifferenz zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug hinter Ihnen beträgt ca.30 bis 100 km/h.
  • Die Geschwindigkeit beträgt ca.0 km/h.

* Bei gewählter Fahrstufe "N" ist das System funktionsfähig, wenn weder das Bremspedal noch die Feststellbremse oder das Bremshaltebremssystem betätigt sind.

Bedingung der Fahrzeugerkennung durch das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand)

Das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) erkennt das nachfolgende Fahrzeug, das auf der gleichen Fahrspur innerhalb des Erfassungsbereichs fährt, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Heckaufpralls als sehr hoch eingeschätzt wird.

Situationen, in denen das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) Fahrzeuge nicht erkennen kann

Das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) kann die folgenden Fahrzeuge und andere Objekte nicht erkennen:

  • Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger usw.*
  • Leitplanken, Mauern, Schilder, geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbewegliche Gegenstände *
  • Fahrzeuge, die in Gegenrichtung fahren
  • Ein Fahrzeug auf einer benachbarten Spur *

*Abhängig von den jeweiligen Bedingungen kann jedoch eine Erfassung eines Fahrzeugs und/oder Objekts erfolgen.

Situationen, in denen das Folgekollision-Bremssystem (Heckaufprall bei Stillstand) möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeitet

  • In den folgenden Situationen kann das System ein nachfolgendes Fahrzeug nicht korrekt erkennen:
    • Bei falscher Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Bei Schlamm, Schnee, Eis, Aufklebern usw. auf dem Sensor oder dessen Einbaubereich am Heckstoßfänger
    • Bei Fahrt auf einer Fahrbahn mit tiefen Wasserpfützen aufgrund von Starkregen, Schnee oder Nebel
    • Beim Fahren auf Strecken, die wiederholt starke Gefälle und Steigungen aufweisen, wie Hügel, Straßensenken usw.
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
    • Wenn sich ein nachfolgendes Fahrzeug unmittelbar nach dem Stoppen Ihres Fahrzeugs nähert
    • Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug Ihrem Fahrzeug nicht direkt von hinten nähert.
    • Wenn sich das nachfolgende Fahrzeug aus einem Winkel nähert
    • Wenn ein Fahrzeug plötzlich hinter Ihrem Fahrzeug einschert
    • Wenn das nachfolgende Fahrzeug von anderen Fahrzeugen umgeben ist
    • Wenn sich im Bereich eines nachfolgenden Fahrzeugs ein statisches Objekt, z. B. eine Leitplanke oder eine Mauer, befindet
    • Wenn die Höhe eines nachfolgenden Fahrzeugs zu stark von der Höhe Ihres Fahrzeugs abweicht
    • Wenn am Fahrzeugheck ein Zubehörteil (wie ein Fahrradträger) oder eine Notabschleppöse angebracht ist
  • Speziell in den folgenden Situationen greift das System möglicherweise ein, obwohl keine Kollisionsgefahr besteht:
    • Bei falscher Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
    • Wenn Ihr Fahrzeug anhält, um an einer Kreuzung usw. abzubiegen, und ein Fahrzeug Ihr Fahrzeug direkt von hinten überholt
    • Wenn Sie Ihr Fahrzeug am Straßenrand usw. angehalten haben und ein Fahrzeug sehr nah an Ihrem Fahrzeug vorbeifährt
    • Wenn ein nachfolgendes Fahrzeug vor dem Überholen sehr dicht auf Ihr Fahrzeug auffährt
    • Wenn ein nachfolgendes Fahrzeug plötzlich zu dicht auf Ihr Fahrzeug auffährt
    • Wenn das Ihr Fahrzeug von anderen Fahrzeugen umgeben ist
    • Wenn sich im Bereich eines nachfolgenden Fahrzeugs ein statisches Objekt, z. B. eine Leitplanke oder eine Mauer, befindet
    • Wenn sich ein nachfolgendes Fahrzeug unmittelbar vor dem Stoppen oder unmittelbar nach dem Anfahren nähert
    • Wenn Sie auf einer glatten Straße usw. bremsen, Ihre Reifen blockieren und sich ein nachfolgendes Fahrzeug nähert
    • Wenn das Fahrzeug in einer Autowaschanlage gewaschen wird

Ausstiegsassistent

Der Ausstiegsassistent arbeitet mit hinteren Radarsensoren an der Innenseite des Heckstoßfängers und warnt Insassen beim Öffnen einer Tür vor herannahenden Fahrzeugen oder Radfahrern, um die Wahrscheinlichkeit einer Kollision zu verringern.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Fahren Sie stets umsichtig und achten Sie auf Ihre Umgebung.
  • Der Ausstieg-Sicherheitsassistent ist ein Zusatzsystem, das die Insassen bei stehendem Fahrzeug auf sich nähernde Fahrzeuge und Fahrräder hinweist. Da dieses System allein nicht zur Beurteilung der Sicherheit genutzt werden kann, kann ein übermäßiges Vertrauen in dieses System zu einem Unfall mit Todesfolge oder schweren Verletzungen führen. In bestimmten Situationen funktioniert dieses System möglicherweise nicht in vollem Umfang. Daher ist es erforderlich, dass die Insassen die Sicherheit direkt und mit Hilfe der Spiegel visuell prüfen.

Komponenten des Systems

Toyota C-HR. Ausstiegsassistent

  1. Multi-Informationsdisplay
    Ein-/Ausschalten des Ausstiegsassistenten.

    Wenn durch Öffnen einer Tür eine Kollision mit dieser wahrscheinlich ist, wird die Tür auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.

    Wenn eine Tür geöffnet wird, während die Warnleuchte im Außenspiegel leuchtet, ertönt zudem ein Warnton.

  2. Warnleuchten in den Außenspiegeln
    Wenn ein Fahrzeug oder ein Fahrrad erkannt wird, das beim Öffnen mit einer Tür (außer Heckklappe) kollidieren könnte, leuchtet die Warnleuchte im Außenspiegel auf der betreffenden Seite auf.

    Wenn eine Tür auf der erfassten Seite geöffnet wird, blinkt die Warnleuchte im Außenspiegel.

  3. Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte
    Leuchtet, wenn der Ausstiegsassistent ausgeschaltet wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auf dem Multi-Informationsdisplay eine Meldung angezeigt.
  4. Lautsprecher
    Während die Warnleuchten in den Außenspiegeln blinken, wird der Fahrer durch eine Sprachansage darüber informiert, dass das System aktiviert wurde. Nach der Benachrichtigung durch die Sprachsteuerung werden keine weiteren Sprachbenachrichtigungen mehr ausgegeben, bis die Tür vollständig geschlossen ist.
  5. Türbeleuchtung (falls vorhanden)
    Wenn ein Fahrzeug oder ein Fahrrad erkannt wird, das beim Öffnen mit einer Tür (außer Heckklappe) kollidieren könnte, leuchtet die Türbeleuchtung (rot) auf der betreffenden Seite auf. Wenn eine Tür auf der erfassten Seite geöffnet wird, blinkt die Türbeleuchtung (rot).

Sichtbarkeit der Warnleuchte im Außenspiegel

Bei starkem Sonnenlichteinfall sind die BSM-Warnleuchten in den Außenspiegeln u. U. nur schwer sichtbar.

Warnsummer

Bei laut eingestelltem Audiosystems oder lauter Umgebung ist der Summer möglicherweise nur schwer zu hören.

Sprachmeldungen

In den folgenden Situationen erfolgen keine Sprachmeldungen:

  • Wenn das System davon ausgeht, dass sich keine Insassen an Bord befinden *
  • Nach dem Öffnen einer Tür und dem Einsteigen in das Fahrzeug, bis das Hybridsystem gestartet ist Wenn seit dem Stoppen des Hybridsystems ca. 3 Minuten oder mehr verstrichen sind
  • Wenn am Multimediadisplay eine Sprache eingestellt ist, die keine Sprachmeldungen unterstützt
  • Wenn alle Türen von außen verriegelt wurden
  • Wenn nach dem Stoppen des Hybridsystems eine Tür für 1 Minute oder länger offen bleibt
  • Wenn der ACC-Modus durch eine benutzerdefinierte Einstellung auf dem Multimediadisplay aktiviert wurde und das Hybridsystem gestoppt ist
  • Wenn die Lautstärke der Einparkhilfe am Multimediadisplay auf "Off" gestellt ist

* Für jeden Sitzplatz erfolgt die Beurteilung basierend auf dem Öffnen und Schließen einer Tür vor der Fahrt zum Einsteigen und nach der Fahrt zum Aussteigen.

Personalisierung

Bestimmte Funktionen können angepasst werden.

Ein-/Ausschalten des Ausstiegsassistenten

Das Ausstiegsassistent kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.

Wenn Sie den Ausstiegsassistenten ausschalten, leuchtet die Fahrerassistenzsystem-Kontrollleuchte auf und es erscheint eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay.

Bei jedem Schalten des Start-Schalters auf "ON" wird der Ausstiegsassistent aktiviert.

Funktionsweise des Ausstiegsassistenten

Objekte, die vom Ausstieg-Sicherheitsassistenten erkannt werden können

Wenn der Ausstiegsassistent mit Hilfe eines seitlichen Heckradarsensors herannahende Fahrzeuge oder Fahrräder hinter Ihrem Fahrzeug erkennt, werden die Fahrzeuginsassen mittels Außenspiegel-Warnleuchte, Türbeleuchtung (rot), Summer, Multi-Informationsdisplay und Sprachansage informiert.

Toyota C-HR. Ausstiegsassistent

  1. Ein Fahrzeug oder Fahrrad, bei dem die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es mit der geöffneten Tür (außer Heckklappe) kollidiert

Erfassungsbereiche des Ausstiegsassistenten

Die Bereiche, in denen Fahrzeuge erfasst werden können, sind nachstehend dargestellt.

Toyota C-HR. Ausstiegsassistent

  1. Der Bereich ab Vordertür bis ca. 45 m hinter dem Heckstoßfänger*

* Je schneller sich ein Fahrzeug oder Fahrrad nähert, desto größer wird der Abstand, bei dem die Außenspiegel-Warnleuchte und Türbeleuchtung (rot) aufleuchten oder blinken.

Betriebsbedingungen des Ausstiegsassistenten

Der Ausstiegsassistent ist betriebsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Wenn das Hybridsystem eingeschaltet ist, weniger als 3 Minuten vergangen sind, seit das Hybridsystem ausgeschaltet war, oder weniger als 3 Minuten vergangen sind, seit eine Tür geöffnet wurde und jemand in das Fahrzeug eingestiegen ist (die Zeit, in der der Betrieb möglich ist, kann sich verlängern, wenn eine Tür geöffnet und geschlossen wird)
  •  Der Ausstiegsassistent ist aktiviert
  •  Das Fahrzeug steht.
  •  Der Schalt-/Wählhebel ist einer anderen Position als "R".

Der Ausstiegsassistent erfasst ein Fahrzeug in folgenden Situationen

Der Ausstiegsassistent erfasst in den folgenden Situationen ein Fahrzeug, das sich im Erfassungsbereich befindet:

Wenn Ihr Fahrzeug steht und sich ein Fahrzeug oder Fahrrad, das parallel zum Fahrzeug fährt, dem Bereich nähert, in dem sich eine Tür öffnet (außer Heckklappe)

Bedingungen, unter denen das System ein Fahrzeug nicht erfasst

  • Der Ausstiegsassistent erkennt die folgenden Objekte, Fahrzeuge und Fahrräder nicht:
    • Fahrzeuge oder Fahrräder, die sich langsam nähern
    • Fahrzeuge oder Fahrräder, bei denen die Wahrscheinlichkeit einer Kollision mit einer Tür (außer Heckklappe) beim Öffnen als gering eingestuft wird
    • Fahrzeuge oder Fahrräder, die sich direkt von hinten nähern
    • Fahrzeuge oder Fahrräder, die sich von vorne nähern
    • Leitplanken, Mauern, Schilder, geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbewegliche Objekte
    • Fußgänger, Tiere usw.*

* Abhängig von den jeweiligen Bedingungen kann jedoch eine Erfassung eines Fahrzeugs und/oder Objekts erfolgen.

  • In Situationen wie den folgenden funktioniert der Ausstiegsassistent nicht:
    • Wenn seit dem Ausschalten des Hybridsystems 3 Minuten oder mehr verstrichen sind (die Zeit, in der der Betrieb möglich ist, kann sich verlängern, wenn eine Tür geöffnet und geschlossen wird)
    • Wenn Ihr Fahrzeug nicht vollständig zum Stillstand gekommen ist

Bedingungen, unter denen das System möglicherweise nicht korrekt funktioniert

  • Der Ausstiegsassistent erfasst Fahrzeuge in den folgenden Situationen möglicherweise nicht korrekt:
    • Bei falscher Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Bei Schlamm, Schnee, Eis, Aufklebern usw. auf dem Sensor oder dessen Einbaubereich am Heckstoßfänger
    • Bei Fahrt auf einer Fahrbahn mit tiefen Wasserpfützen aufgrund von Starkregen, Schnee oder Nebel
    • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fahrrad von hinter einem in der Nähe geparkten Fahrzeug aus nähert
    • Wenn ein sich näherndes Fahrzeug oder Fahrrad plötzlich die Richtung ändert
    • Unmittelbar nachdem sich ein Fahrzeug oder Fahrrad in Bewegung gesetzt hat
    • Wenn die Heckklappe geöffnet ist
    • Wenn am Fahrzeugheck ein Fahrradträger, eine Rampe oder anderes Zubehör montiert ist
    • Wenn sich hinter Ihrem Fahrzeug ein geparktes Fahrzeug, eine Wand, ein Schild, eine Person oder ein anderes stationäres Objekt befindet
    • Wenn das Fahrzeug schräg zur Straße steht
    • Wenn ein Fahrzeug in der Nähe eines herannahenden Fahrzeugs oder Fahrrads fährt
    • Wenn ein sich näherndes Fahrzeug oder Fahrrad an einem stationären Objekt, wie einer Wand oder einem Schild, vorbeifährt
    • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fahrrad mit hoher Geschwindigkeit nähert
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
    • Beim Stehen an einem steilen Hang
    • Beim Anhalten in einer Kurve oder am Ausgang einer Kurve
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ausstiegsassistent fälschlicherweise ein Fahrzeug und/oder Objekt erfasst, kann sich in den folgenden Situationen erhöhen:
    • Bei verstellter Ausrichtung des Sensors nach starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
    • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fahrrad schräg von hinten Ihrem Fahrzeug nähert
    • Wenn das Fahrzeug schräg zur Straße steht
    • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fahrrad schräg von hinter einem geparkten Fahrzeug her nähert
    • Wenn sich hinter Ihrem Fahrzeug ein geparktes Fahrzeug, eine Wand, ein Schild, eine Person oder ein anderes stationäres Objekt befindet
    • Wenn ein sich näherndes Fahrzeug oder Fahrrad plötzlich die Richtung ändert
    • Wenn ein sich näherndes Fahrzeug oder Fahrrad an einem stationären Objekt, wie einer Wand oder einem Schild, vorbeifährt
    • Wenn die Heckklappe geöffnet ist
    • Wenn am Fahrzeugheck ein Fahrradträger, eine Rampe oder anderes Zubehör montiert ist
    • Wenn sich ein Fahrzeug oder Fahrrad mit hoher Geschwindigkeit nähert
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
    • Beim Stehen an einem steilen Hang
    • Beim Anhalten in einer Kurve oder am Ausgang einer Kurve

Toyota-Einparkhilfesensor

Der Toyota Einparkhilfesensor erkennt mit Hilfe von Ultraschallsensoren die ungefähre Entfernung zwischen dem Fahrzeug und einem Objekt, wie z. B. einer Mauer, und informiert den Fahrer mit der Abstandsanzeige im Multimediadisplay und einem Signalton.

Komponenten des Systems

Sensortypen

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  1. Vordere Ecksensoren
  2. Vordere Mittelsensoren
  3. Hintere Ecksensoren
  4. Hintere Mittelsensoren
  5. Frontseitensensoren (Fahrzeuge mit "Advanced Park"-Ein-/ Ausparkautomatik)
  6. Heckseitensensoren (Fahrzeuge mit "Advanced Park"-Ein-/ Ausparkautomatik)

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Wenn die Sensoren ein Hindernis wie eine Mauer erfassen, wird auf dem Multimediadisplay entsprechend der Position und Entfernung zum Hindernis eine Grafik angezeigt.

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  1. Erfassung durch vordere Ecksensoren
  2. Erfassung durch vordere Mittelsensoren
  3. Erfassung durch hintere Ecksensoren
  4. Erfassung durch hintere Mittelsensoren
  5. Erfassung durch Frontseitensensoren (Fahrzeuge mit "Advanced Park"-Ein-/ Ausparkautomatik)
  6. Erfassung durch Heckseitensensoren (Fahrzeuge mit "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik)

Ein-/Ausschalten des Toyota-Einparkhilfesensors

Der Toyota-Einparkhilfesensor kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden. Nach der Deaktivierung des Toyota-Einparkhilfesensors leuchtet die OFF-Kontrollleuchte des Toyota- Einparkhilfesensors auf dem Multi-Informationsdisplay.

Wenn das System auf OFF (deaktiviert) geschaltet und der Toyota- Einparkhilfesensor gestoppt wird, wird dieser erst dann wieder aktiviert, wenn in der benutzerdefinierten Einstellung erneut ON (aktiviert) gewählt wird.

(Das System bleibt abgeschaltet, selbst wenn der Start-Schalter erneut auf "ON" geschaltet wird.) Fahrzeuge ohne Multimediadisplay oder Heckkamera: Das System schaltet sich jedoch automatisch ein (aktiviert) und die OFF-Kontrollleuchte des Toyota- Einparkhilfesensors erlischt, wenn der Rückwärtsgang "R" eingelegt wird.

Im Rückwärtsgang "R" kann der Toyota-Einparkhilfesensor nicht ein- oder ausgeschaltet werden.

Die Einstellung des Toyota- Einparkhilfesensors selbst wird nicht verändert.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

Da Erkennungsgenauigkeit und Eingriffsvermögen dieses Systems Einschränkungen unterworfen sind, sollten Sie sich nicht zu sehr auf dieses System verlassen. Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, die Straße und die Umgebung des Fahrzeugs im Blick zu behalten und das Fahrzeug sicher zu führen.

Für eine ordnungsgemäße Funktion des Systems

Unbedingt die nachstehenden Vorsichtsmaßregeln beachten. Das System arbeitet möglicherweise nicht ordnungsgemäß und kann einen unerwarteten Unfall verursachen.

Wenn diese Vorsichtsmaßregeln nicht befolgt werden können, schalten Sie das System aus.

  • Die Sensoren vor Beschädigung schützen und sie stets sauberhalten.
  • Im Einbaubereich des Radarsensors keine Aufkleber anbringen oder elektronische Komponenten und Zubehör wie hinterleuchtete Nummernschilder (insbesondere fluoreszierende), Nebelscheinwerfer, Kotflügel- oder Funkantennen installieren.
  • Den Sensor und dessen Einbaubereich am Stoßfänger vor starkem Stoß und Schlag schützen.

    Nach einem Stoß im Einbaubereich das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen lassen. Falls der Front- oder Heckstoßfänger entfernt oder ersetzt werden muss, setzen Sie sich bitte mit einem Toyota- Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.

  • Keinesfalls die Sensoren zerlegen, ändern oder lackieren.
  • Keine Nummernschildabdeckung anbringen.
  • Den vorgeschriebenen Reifendruck einhalten.
  • Bauen Sie keine andere Radaufhängung als die Original-Radaufhängung ein.

Hinweise zur Fahrzeugwäsche

  • Bei der Fahrzeugwäsche mit einem Hochdruckreiniger dürfen die Sensoren nicht direkt besprüht werden, da dies zu einer Fehlfunktion eines Sensors führen kann.
  • Beim Dampfstrahlen des Fahrzeugs den Dampf nicht zu nahe an die Sensoren bringen, da dies zu Fehlfunktionen von Sensoren führen kann.

Das System ist unter folgenden Bedingungen funktionsbereit:

  • Der Start-Schalter befindet sich im Modus "ON".
  • Toyota-Einparkhilfesensor ist eingeschaltet.
  • Geschwindigkeit beträgt weniger als ca. 10 km/h.
  • Andere Schalt-/Wählhebelstellung als "P" ist gewählt.

Fahrzeuge ohne Multimediadisplay oder Heckkamera: Das System schaltet sich automatisch ein (aktiviert) und die OFF-Kontrollleuchte des Toyota- Einparkhilfesensors erlischt, wenn die Fahrstufe auf "R" geändert wird.

Die Einstellung des Toyota- Einparkhilfesensors selbst wird nicht verändert.

Sensorerfassungsbereich

  • Die Sensorerfassungsfunktion ist auf den Bereich um die Stoßfänger des Fahrzeugs beschränkt.
  • Unter gewissen Fahrzeug- und Umgebungsbedingungen können Sensoren u.U. Hindernisse nicht korrekt erfassen.
  • Objekte werden u.U. nicht erkannt, wenn sie sich zu nah am Sensor befinden.
  • Es gibt eine kurze Verzögerung zwischen der Erfassung eines Objekts und der Anzeige.

    Auch bei niedrigen Geschwindigkeiten besteht die Möglichkeit, dass ein Objekt in die Sensor- Erfassungsbereiche gelangt, bevor die Anzeige erscheint und der Warnton ertönt.

  • Bei lauter Audiowiedergabe oder Luftstromgeräuschen der Klimaanlage sind die Warnsummertöne evtl. nicht gut zu hören.
  • Es kann schwierig sein, die Signale dieses Systems zu hören, wenn sie von den Summern anderer Systeme übertönt werden.
  • Bei einer Störung des Instruments ertönt der Summer möglicherweise nicht.

Objekte, die das System möglicherweise nicht richtig erkennt

Die Form von Hindernissen kann ein Erkennen durch die Sensoren verhindern. Insbesondere auf folgende Objekte achten:

  • Drähte, Zäune, Seile usw.
  • Baumwolle, Schnee und andere Materialien, die Schallwellen absorbieren
  • Spitzwinklige Objekte
  • Niedrige Objekte
  • Hohe Objekte, die in Richtung des Fahrzeugs ragen

Personen werden je nach Kleidung u.U. nicht erkannt.

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

Unter gewissen Fahrzeug- und Umgebungsbedingungen können Sensoren u.U. Hindernisse nicht korrekt erfassen. Nachstehend sind solche Bedingungen aufgelistet.

  • Schmutz, Schnee oder Eis auf einem Sensor (Reinigen der Sensoren sollte das Problem beheben.)
  • Ein Sensor ist gefroren. (Auftauen des Bereichs sollte das Problem beheben.) Wenn ein Sensor bei besonders kaltem Wetter eingefroren ist, kann es vorkommen, dass die Sensorinformationen nicht korrekt angezeigt werden oder dass Objekte, z. B. eine Wand, nicht erkannt werden.
  • Der Einbaubereich der Sensoren ist extrem heiß oder kalt.

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  • Auf extrem abschüssigen Straßen, auf Steigungen, auf Kies oder auf Gras.
  • Wenn in Nähe des Fahrzeugs Fahrzeughupen ertönen oder Fahrzeugdetektoren, Motorradmotoren, Druckluftbremsen großer Fahrzeuge, die Ultraschall- Abstandssensoren anderer Fahrzeuge oder andere Geräte, die Ultraschallwellen erzeugen, betrieben werden.
  • Der Sensor ist durch Sprühnebel oder Starkregen bedeckt.
  • Bei Hindernissen, die zu nahe am Sensor sind.
  • Wenn ein Fußgänger Kleidung trägt, die Ultraschallwellen nicht reflektiert (z. B. Röcke mit Raffungen oder Rüschen).
  • Wenn sich Objekte im Erfassungsbereich befinden, die nicht rechtwinklig zum Grund, nicht rechtwinklig zur Fahrtrichtung des Fahrzeugs, uneben oder gewellt sind.
  • Bei Starkwind
  • Beim Fahren unter schlechten Witterungsverhältnissen, wie starkem Regen, Schnee oder einem Sandsturm
  • Wenn sich ein nicht erkennbares Objekt zwischen dem Fahrzeug und einem erkannten Objekt befindet
  • Falls ein statisches Objekt wie ein anderes Fahrzeug, ein Motorrad, ein Fahrrad usw. plötzlich vor Ihrem Fahrzeug einschert oder ein Fußgänger plötzlich von der Seite auf die Fahrbahn springt.
  • Wenn sich die Ausrichtung eines Sensors durch eine Kollision oder einen Stoß verändert hat
  • Wenn Ausrüstungen wie eine Abschleppöse, ein Transporthaken, ein Stoßfängerschutz, eine Stoßfängerverkleidung, ein Fahrradträger oder eine Schneeräumvorrichtung (Schneepflug) in der Nähe des Sensors angebracht sind
  • Falls die Fahrzeugfront aufgrund von Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
  • Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefahren werden kann, wie etwa nach einem Unfall oder bei einer Funktionsstörung des Fahrzeugs
  • Wenn Schneeketten montiert sind oder ein Notrad montiert oder ein mit dem Reifenreparaturset reparierter Reifen verwendet wird
  • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten

Bedingungen, unter denen das System möglicherweise anspricht, obwohl keine Kollisionsgefahr besteht

In einigen Situationen, wie beispielsweise den folgenden, erkennt das System möglicherweise das Risiko einer Kollision und spricht an.

  • Bei Fahrt auf enger Straße

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  • Wenn das Fahrzeug auf ein Banner, eine Flagge, niedrig hängende Äste oder Schranke zu (wie z. B. an Eisenbahnüberquerungen, Mautstationen und auf Parkplätzen) zufährt.
  • Bei einer Rinne oder einem Schlagloch in der Fahrbahn
  • Bei Überqueren von Metalldeckeln (-gittern) wie z. B. auf Entwässerungsgraben
  • Bei Bergab- oder Steigungsfahrt
  • Wenn ein Sensor von einer großen Menge Wasser getroffen wird, z. B. beim Fahren auf einer überfluteten Straße
  • Schmutz, Schnee oder Eis auf einem Sensor (Reinigen der Sensoren sollte das Problem beheben.)
  • Der Sensor ist durch Sprühnebel oder Starkregen bedeckt.
  • Beim Fahren unter schlechten Witterungsverhältnissen, wie starkem Regen, Schnee oder einem Sandsturm
  • Bei Starkwind

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  • Wenn in Nähe des Fahrzeugs Fahrzeughupen ertönen oder Fahrzeugdetektoren, Motorradmotoren, Druckluftbremsen großer Fahrzeuge, die Ultraschall- Abstandssensoren anderer Fahrzeuge oder andere Geräte, die Ultraschallwellen erzeugen, betrieben werden.
  • Falls die Fahrzeugfront aufgrund von Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
  • Wenn sich die Ausrichtung eines Sensors durch eine Kollision oder einen Stoß verändert hat
  • Das Fahrzeug nähert sich einem hohen oder gekrümmten Bordstein.
  • Fahren in der Nähe von Säulen (H-förmige Stahlträger usw.) in mehrstöckigen Parkhäusern, auf Baustellen usw.
  • Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefahren werden kann, wie etwa nach einem Unfall oder bei einer Funktionsstörung des Fahrzeugs
  • Auf extrem abschüssigen Straßen, auf Steigungen, auf Kies oder auf

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  • Wenn Schneeketten montiert sind oder ein Notrad montiert oder ein mit dem Reifenreparaturset reparierter Reifen verwendet wird
  • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten

Sensorerfassungsanzeige, Entfernung zum Objekt

Erfassungsbereich der Sensoren

Fahrzeuge ohne "Advanced Park" (Ein-/Ausparkautomatik)

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  1. Ca. 100 cm
  2. Ca. 150 cm
  3. Ca. 60 cm

Die Abbildung zeigt die Erfassungsbereiche der Sensoren.

Beachten Sie, dass die Sensoren keine Objekte erfassen können, die sich sehr nah am Fahrzeug befinden.

Die Erfassungsbereiche der Sensoren können sich abhängig von der Form des Objekts usw. ändern.

Erfassungsbereich der Sensoren

Fahrzeuge mit "Advanced Park" (Ein-/Ausparkautomatik)

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  1. Ca. 200 cm

Die Abbildung zeigt die Erfassungsbereiche der Sensoren.

Beachten Sie, dass die Sensoren keine Objekte erfassen können, die sich sehr nah am Fahrzeug befinden.

Die Erfassungsbereiche der Sensoren können sich abhängig von der Form des Objekts usw. ändern.

Entfernungs- und Warnsummer

Fahrzeuge ohne "Advanced Park" (Ein-/Ausparkautomatik)

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

* Automatische Warnsummer-Stummschaltfunktion ist aktiviert.

Fahrzeuge mit "Advanced Park" (Ein-/Ausparkautomatik)

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

* Automatische Warnsummer-Stummschaltfunktion ist aktiviert.

Warnsummer für Toyota-Einparkhilfesensor

Ein Summer ertönt, wenn die Sensoren ansprechen.

  • Der Summer ertönt schneller, je mehr sich das Fahrzeug einem statischen Objekt nähert. Sobald sich das Fahrzeug einem statischen Hindernis auf 30 cm genähert hat, ertönt ein Dauerton.
  • Wenn 2 oder mehr Sensoren gleichzeitig ein statisches Objekt erkennen, spricht der Summer auf das nächstgelegene Objekt an.
  • Falls sich der Abstand zwischen Fahrzeug und erfasstem statischen Objekt nach Ansprechen des Summers nicht verkleinert, verstummt der Summer automatisch.

    (Automatische Stummschaltfunktion des Summers)

Einstellen der Summerlautstärke

Die Warnsummerlautstärke des Toyota-Einparkhilfesensors, der RCTA-Funktion und der RCD-Funktion * kann für alle gleichzeitig über die benutzerdefinierten Einstellungen eingestellt werden.

* Falls vorhanden

Stummschalten eines Summers

Wenn der Schalter für die vorübergehende Stummschaltung auf dem Multimediadisplay angezeigt wird, kann dieser gedrückt werden, um den Summer vorübergehend stummzuschalten.

Wählen Sie den Schalter, um den Warnsummer des Toyota- Einparkhilfesensors, der RCTA-Funktion und der RCD-Funktion gemeinsam stummzuschalten.

In den folgenden Fällen wird die Stummschaltung automatisch aufgehoben:

  • Wenn Sie die Schalt-/ Wählhebelposition ändern.
  • Wenn das Fahrzeug eine gewisse Geschwindigkeit überschreitet.
  • Wenn eine Störung in einem Sensor vorliegt oder das System vorübergehend nicht verfügbar ist.
  • Nach manuellem Deaktivieren der Funktion
  • Bei Ausschalten des Start-Schalters.

Objektwarnfunktion des Toyota-Einparkhilfesensors (Fahrzeuge mit "Advanced Park")

Die Objektwarnfunktion meldet Hindernisse neben dem Fahrzeug, wenn sich diese im voraussichtlichen Fahrweg befinden, über das Display und einen Summer.

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  1. Objekt
  2. Berechneter Fahrweg

Während sich das Fahrzeug bewegt, können die Seitensensoren oder Seitenkameras Objekte erkennen. Falls beim Fahren ein erkanntes Objekt nicht mehr von den Seitensensoren oder -kameras erfasst werden kann, wird dessen Position in Bezug zum Fahrzeug geschätzt. Wird ermittelt, dass sich das Objekt im geschätzten Fahrweg des Fahrzeugs befindet, aktiviert sich die Objektwarnfunktion.

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  1. Von Seitensensoren oder -kameras erkanntes Objekt
  1. Das Fahrzeug ist gestoppt und Objekte neben dem Fahrzeug werden nicht erfasst.
  2. Objekte werden erkannt, während sich das Fahrzeug bewegt.
  3. Auch wenn sich die Objekte außerhalb des Erfassungsbereichs der Seitensensoren oder -kameras befinden, wird eine Warnung angezeigt und ein Summer ertönt.

Betriebsbedingungen der Objektwarnfunktion

  • Wenn das Fahrzeug nach dem Starten des Hybridsystems ca. 7 m weit gefahren wird.
  • Der Rückwärtsgang "R" ist eingelegt.
  • Nach Einlegen der Fahrstufe "D" hat sich das Fahrzeug höchstens 7 m bewegt.
  • Schalter wurde gedrückt und das Multimediadisplay wird angezeigt.
  • Die Front- oder Hecksensoren erkennen ein stehendes Objekt.

Erkennung von Objekten neben dem Fahrzeug

  • Objekte an den Seiten des Fahrzeugs werden nicht sofort erkannt. Die Position von Objekten in Bezug zum Fahrzeug wird geschätzt, nachdem sie ursprünglich durch die vorderen oder hinteren Seitensensoren bzw. -kameras erkannt wurden, aber in der Folge nicht mehr direkt erfasst werden können. Daher kann es vorkommen, dass direkt nach Schalten des Start-Schalters auf "ON" ein Objekt direkt neben dem Fahrzeug erst mit einer gewissen Verzögerung erkannt wird. Grund dafür ist, dass das Fahrzeug ein Stück weit gefahren werden muss, damit die Seitensensoren oder -kameras die Bereiche entlang der Fahrzeugseiten vollständig abtasten können.
  • Falls ein Fahrzeug, eine Person, ein Tier usw. von den Seitensensoren oder -kameras erfasst wird, dann aber den Erfassungsbereich der Sensoren bzw. Kameras verlässt, geht das System davon aus, dass sich das Objekt nicht bewegt hat.

WARNUNG!

Seitensensoren und Seitenkameras

In Situationen wie den folgenden spricht die Funktion u.U. nicht korrekt an, wodurch Unfallgefahr entstehen kann. Daher mit entsprechender Vorsicht vorgehen.

  • Wenn sich beim Anfahren direkt nach Schalten des Start-Schalters auf "ON" ein kleines Fahrzeug oder ein anderes Objekt, das nicht von einem vorderen Seitensensor erfasst werden kann, neben dem Fahrzeug befindet.

    Wie in der Abbildung unten gezeigt, wird beim Anfahren das Fahrzeug auf der linken Seite nicht erkannt, weshalb die Objektwarnfunktion nicht reagiert.

Toyota C-HR. Toyota-Einparkhilfesensor

  • Wenn sich ein Objekt oder eine Person in einer Position befindet, die von den Seitensensoren oder -kameras nicht abgedeckt werden kann.
  • Wenn sich ein Fahrzeug, eine Person oder ein anderes Objekt sich der Fahrzeugseite nähert, aber nicht erkannt wird, da die Seitensensoren/-kameras bereits die Bereiche entlang der Fahrzeugseiten abgetastet haben.
  • Wenn der Außenspiegel eingeklappt ist, können die Seitensensoren oder Seitenkameras keine Objekte erfassen.
  • Klappen Sie die Außenspiegel ein und wieder aus, wenn die 12-V-Batterie entladen war oder ab- und wieder angeklemmt wurde.

RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

Die RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten) verwendet die hinteren seitlichen BSM-Radarsensoren (Spurwechsel- Assistent), die am Heckstoßfänger angeordnet sind. Diese Funktion soll dem Fahrer beim Rückwärtsfahren in schlecht einsehbare Bereiche helfen.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln bei der Verwendung des Systems

Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Fahren Sie stets umsichtig und achten Sie auf Ihre Umgebung.

Die RCTA-Funktion ist nur eine Zusatzfunktion, die Sie warnt, wenn sich ein Fahrzeug hinter Ihrem Fahrzeug von rechts oder links nähert.

Da die RCTA-Funktion unter bestimmten Bedingungen möglicherweise nicht einwandfrei funktioniert, müssen Sie sich stets gründlich umsehen und sicherstellen, dass keine Gefahr vorliegt.

Blindes Vertrauen in diese Funktion kann zu einem Unfall mit tödlichen oder schweren Verletzungen führen.

Komponenten des Systems

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  1. Instrumentenschalter
    Verwenden Sie die Instrumentenschalter, um die Querverkehrswarnung hinten (RCTA) auf dem Multi-Informationsdisplay zu aktivieren/deaktivieren.
  2. Warnleuchten in den Außenspiegeln
    Wird ein Fahrzeug erkannt, das sich von links oder rechts hinter dem Fahrzeug nähert, blinken beide Warnleuchten in den Außenspiegeln und es ertönt ein Warnsummer.
  3. Multimediadisplay
    Wenn ein Fahrzeug erfasst wird, das sich hinter Ihrem Fahrzeug von rechts oder links nähert, wird das RCTA-Symbol für die entsprechende Seite auf dem Multimediadisplay angezeigt. Die Abbildung *zeigt ein Beispiel für Fahrzeuge, die sich hinter Ihrem Fahrzeug von beiden Seiten nähern.

    *Je nach Fahrzeugklasse und Ausstattungsoptionen kann der tatsächliche Bildschirm von dieser Abbildung abweichen.

  4. Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte
    Leuchtet, wenn die RCTA-Funktion ausgeschaltet wird. Zu diesem Zeitpunkt wird auf dem Multi-Informationsdisplay eine Meldung angezeigt.

Ein-/Ausschalten der RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

Die RCTA kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.

Bei ausgeschalteter RCTA-Funktion leuchtet die Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte auf und auf dem Multi-Informationsdisplay wird eine Meldung angezeigt. Bei jedem Schalten des Start-Schalters auf "ON" wird die RCTA-Funktion aktiviert.

Sichtbarkeit der Außenspiegel-Anzeige

Bei starkem Sonnenlichteinfall sind die BSM-Warnleuchten in den Außenspiegeln u. U. nur schwer sichtbar.

Hörbarkeit des RCTA-Warnsummers

Der RCTA-Summer kann bei lauten Geräuschen schwer zu hören sein, z. B. wenn die Lautstärke des Audiosystems zu hoch ist.

RCTA-Funktion

Arbeitsweise der RCTA-Funktion

Die RCTA-Funktion verwendet seitlich am Heck angeordnete Radarsensoren, um hinter dem Fahrzeug von rechts oder links herannahende Fahrzeuge zu erkennen. Sobald das System solche Fahrzeuge erfasst, warnt es den Fahrer durch Blinken der Warnleuchten in den Außenspiegeln und Einschalten eines Warnsummers.

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  1. Herannahende Fahrzeuge
  2. Erfassungsbereiche für herannahende Fahrzeuge

RCTA-Symbolanzeige

Sobald ein Fahrzeug erfasst wird, das sich hinter Ihrem Fahrzeug von rechts oder links nähert, wird folgendes Bild auf dem Multimediadisplay angezeigt.

  • Beispiel (Panoramabildschirm): Fahrzeuge nähern sich Ihrem Fahrzeug von beiden Seiten

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

Erfassungsbereiche der RCTA-Funktion

Die Bereiche, in denen Fahrzeuge erfasst werden können, sind nachstehend dargestellt.

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

Der Warnsummer dient zum Melden von Fahrzeugen, die sich aus größerer Entfernung schnell nähern.

Beispiel:

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

Die RCTA-Funktion aktiviert sich unter folgenden Bedingungen:

Die RCTA-Funktion ist reaktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Der Start-Schalter befindet sich im Modus "ON".
  • Die RCTA-Funktion ist eingeschaltet.
  • Der Rückwärtsgang "R" ist eingelegt.
  • Die Geschwindigkeit beträgt maximal 15 km/h.
  • Die Geschwindigkeit des herannahenden Fahrzeugs beträgt zwischen ca. 8 km/h und 56 km/h.

Einstellen der Summerlautstärke

Die Summerlautstärke der RCTA-Funktion, des Toyota- Einparkhilfesensors und der RCD-Funktion* kann für alle gemeinsam über die benutzerdefinierten Einstellungen eingestellt werden.

* Falls vorhanden

Vorübergehendes Stummschalten eines Warnsummers

Wenn ein Objekt erfasst wird, wird der Schalter für vorübergehende Stummschaltung auf dem Multimediadisplay angezeigt.

Wählen Sie den Schalter, um den Warnsummer des Toyota- Einparkhilfesensors, der RCTA-Funktion und der RCD-Funktion * gemeinsam stummzuschalten.

In den folgenden Fällen wird die Stummschaltung automatisch aufgehoben:

  • Wenn Sie die Schalt-/ Wählhebelposition ändern.
  • Wenn das Fahrzeug eine gewisse Geschwindigkeit überschreitet.
  • Wenn eine Störung in einem Sensor vorliegt oder das System vorübergehend nicht verfügbar ist.
  • Nach manuellem Deaktivieren der Funktion
  • Bei Ausschalten des Start-Schalters.

* Falls vorhanden

Bedingungen, unter denen das System ein Fahrzeug nicht erfasst

Die RCTA-Funktion ist nicht darauf ausgelegt, folgende Fahrzeugtypen und/oder Objekte zu erfassen:

  • Fahrzeuge, die sich direkt von hinten nähern
  • Fahrzeuge, die aus einem Parkplatz neben Ihrem Fahrzeug zurücksetzen
  • Fahrzeuge, die von den Sensoren aufgrund von Hindernissen nicht erfasst werden können

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Leitplanken, Mauern, Schilder, geparkte Fahrzeuge und ähnliche unbewegliche Gegenstände *
  • Kleinkrafträder, Fahrräder, Fußgänger usw.*
  • Fahrzeuge, die sich von Ihrem Fahrzeug entfernen
  • Fahrzeuge, die sich aus einem Parkplatz neben Ihrem Fahrzeug nähern *
  • Der Abstand zwischen Sensor und sich näherndem Fahrzeug wird zu gering.

* Abhängig von den jeweiligen Bedingungen kann jedoch eine Erfassung eines Fahrzeugs und/oder Objekts erfolgen.

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

Die RCTA-Funktion erfasst Fahrzeuge in den folgenden Situationen möglicherweise nicht zuverlässig:

  • Bei verstellter Ausrichtung des Sensors nach einem starkem Stoß auf den Sensor oder dessen Einbaubereich
  • Wenn Schlamm, Schnee, Eis, ein Aufkleber usw. den Sensor oder den umgebenden Bereich am Heckstoßfänger bedeckt
  • Beim Fahren auf einer nassen Fahrbahn mit tiefen Wasserpfützen bei schlechtem Wetter, wie Starkregen, Schneefall oder Nebel
  • Bei Annäherung von mehreren Fahrzeuge mit nur geringem Abstand zwischen diesen Fahrzeugen
  • Wenn sich ein Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit nähert
  • Wenn Ausrüstungen installiert sind, die einen Sensor behindern können, wie z. B. eine Abschleppöse, ein Stoßfängerschutz (eine zusätzliche Zierleiste usw.), ein Fahrradträger oder ein Schneepflug
  • Beim Zurückstoßen auf einer Steigung, deren Winkel sich abrupt ändert.

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Beim Verlassen einer Parklücke im spitzen Winkel

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Unmittelbar nach dem Einschalten der RCTA-Funktion
  • Unmittelbar nach dem Starten des Hybridsystems bei eingeschalteter RCTA-Funktion
  • Wenn die Sensoren ein Fahrzeug aufgrund von Hindernissen nicht erfassen können
  • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
  • Wenn ein beträchtlicher Höhenunterschied zwischen Ihrem Fahrzeug und dem Fahrzeug, das in den Erfassungsbereich gerät, besteht
  • Wenn ein Sensor oder der Bereich rund um einen Sensor extrem heiß oder kalt ist
  • Falls die Radaufhängung modifiziert wurde oder Reifen einer anderen Größe als spezifiziert montiert sind
  • Falls die Fahrzeugfront aufgrund von Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
  • Bei Lenkradeinschlag während Rückwärtsfahrt

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Wenn ein Fahrzeug in den Erfassungsbereich einschert

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

Bedingungen, unter denen das System möglicherweise anspricht, obwohl keine Kollisionsgefahr besteht

In folgenden Fällen spricht die RCTA-Funktion häufiger und unnötigerweise auf Fahrzeuge und/oder Objekte an:

  • Wenn der Parkplatz auf eine Straße weist und Fahrzeuge diese Straße entlang fahren.

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Bei einem geringen Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und Metallobjekten (wie Schutzplanken, Wänden, Schildern oder geparkten Fahrzeugen), die elektrische Wellen in Richtung des Fahrzeughecks reflektieren können

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Wenn Ausrüstungen installiert sind, die einen Sensor behindern können, wie z. B. eine Abschleppöse, ein Stoßfängerschutz (eine zusätzliche Zierleiste usw.), ein Fahrradträger oder ein Schneepflug
  • Wenn ein Fahrzeug an der Seite Ihres Fahrzeugs vorbeifährt

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Wenn ein erkanntes Fahrzeug abbiegt, während es sich dem Fahrzeug nähert

Toyota C-HR. RCTA-Funktion (Querverkehrswarnung hinten)

  • Bei rotierenden Objekten in der Nähe Ihres Fahrzeugs wie z. B. der Ventilator einer Klimaanlage
  • Wenn Wasser gegen den Heckstoßfänger gespritzt oder gesprüht wird, wie z. B. von einer Sprinkleranlage
  • Sich bewegende Objekte (Fahnen, Abgase, große Regentropfen oder Schneeflocken, Spritzwasser von der Fahrbahn usw.)
  • Wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und einer Leitplanke, Wand usw. im Erfassungsbereich gering ist.
  • Gitterroste und Gullys
  • Wenn ein Sensor oder der Bereich rund um einen Sensor extrem heiß oder kalt ist
  • Falls die Radaufhängung modifiziert wurde oder Reifen einer anderen Größe als spezifiziert montiert sind
  • Falls die Fahrzeugfront aufgrund von Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
  • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten.

RCD (Heckkamera-Erfassung)

Die Heckkamera-Erfassungsfunktion kann beim Zurücksetzen des Fahrzeugs erkennen, ob sich Fußgänger im Erfassungsbereich hinter dem Fahrzeug befinden. Bei Erkennung eines Fußgängers ertönt ein Warnsummer und es erscheint ein Symbol auf dem Multimediadisplay, um den Fußgänger zu melden.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

Die Erkennungs- und Kontrollfähigkeit dieses Systems ist begrenzt.

Als Fahrer sind Sie für Fahrweise und Verkehrssicherheit verantwortlich und dürfen sich daher nicht allein auf das System verlassen, sondern müssen stets die Umgebung visuell kontrollieren.

Für eine ordnungsgemäße Funktion des Systems

Stets folgende Vorsichtsmaßregeln beachten, da anderenfalls Unfallgefahr besteht.

  • Reinigen Sie die Kamera stets so, dass sie nicht beschädigt wird.
  • Keine marktüblichen elektronischen Teile (z. B. beleuchtetes Nummernschild, Nebelleuchten usw.) in der Nähe der Kamera installieren.
  • Die Kamera vor starkem Stoß schützen. Nach einem Stoß, Schlag oder Aufprall im Einbaubereich das Fahrzeug von einem Toyota- Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen lassen.
  • Die Kamera darf nicht zerlegt, verändert oder lackiert werden.
  • Keinesfalls Zubehör oder Aufkleber an der Kamera anbringen.
  • Keine Schutzteile aus dem Zubehörmarkt (Stoßfängerverkleidung usw.) am Heckstoßfänger anbringen.
  • Sorgen Sie für einen angemessenen Reifenluftdruck.
  • Stellen Sie sicher, dass die Heckklappe vollständig geschlossen ist.

Abschaltung des RCD-Systems

In folgenden Situationen schaltet sich das System aus. Die RCD-Funktion arbeitet möglicherweise nicht ordnungsgemäß, wodurch Unfallgefahr besteht.

  • Die oben genannten Punkte werden nicht beachtet.
  • Andere Aufhängungen als Toyota-Originalteile sind eingebaut.

Systemkomponente

Einbauort der Heckkamera

Toyota C-HR. RCD (Heckkamera-Erfassung)

RCD-Anzeige

Toyota C-HR. RCD (Heckkamera-Erfassung)

  1. Fußgänger-Erkennungssymbol Wird bei Erfassung eines Fußgängers hinter dem Fahrzeug automatisch eingeblendet.

Ein-/Ausschalten der RCD-Funktion

Die RCD-Funktion kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.

Wenn die RCD-Funktion deaktiviert ist, leuchtet die Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte auf und es erscheint eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay.

Bei jedem erneuten Einschalten des Hybridsystems über den Start-Schalter geht die RCD-Funktion automatisch wieder in Betriebsbereitschaft.

Bei Erkennung eines Fußgängers

Wenn sich ein Fußgänger im Bereich hinter dem Fahrzeug befindet oder die Heckkamera erkennt, dass sich ein Fußgänger dem Fahrzeug von hinten nähert, mahnt das System den Fahrer zur Vorsicht, indem es den Summer ertönen lässt und den Fußgänger wie folgt auf dem Multimediadisplay anzeigt:

Toyota C-HR. RCD (Heckkamera-Erfassung)

  1. Erkennung eines Fußgängers im Erfassungsbereich A
    Warnsummer: Ertönt wiederholt Fußgänger-Erkennungssymbol: Blinkt
  2. Erkennung eines Fußgängers im Erfassungsbereich B
    Warnsummer (wenn Fahrzeug steht): Ertönt 3-mal.

    Warnsummer (wenn ein Fußgänger sich beim Zurücksetzen dem Fahrzeugheck nähert): Ertönt wiederholt.

    Fußgänger-Erkennungssymbol: Blinkt

  3. Falls das System erkennt, dass Kollision mit einem Fußgänger im Erfassungsbereich droht. C
    Warnsummer: Ertönt wiederholt Fußgänger-Erkennungssymbol: Blinkt

Die Heckkamera-Erfassungsfunktion ist unter folgenden Bedingungen betriebsbereit:

  • Der Start-Schalter befindet sich im Modus "ON".
  • Die RCD-Funktion (Rückfahrkamera) ist eingeschaltet.
  • Der Rückwärtsgang "R" ist eingelegt.
  • "Advanced Park" arbeitet nicht.

Einstellen der Summerlautstärke

Die Summerlautstärke des Toyota-Einparkhilfesensors, der RCTA-Funktion und der RCD-Funktion kann für alle gleichzeitig über die benutzerdefinierten Einstellungen eingestellt werden.

Vorübergehendes Stummschalten eines Warnsummers

Wenn ein Objekt erfasst wird, wird der Schalter für vorübergehende Stummschaltung auf dem Multimediadisplay angezeigt. Wählen Sie den Schalter, um den Warnsummer des Toyota-Einparkhilfesensors, der RCTA-Funktion und der RCD-Funktion gemeinsam stummzuschalten.

In den folgenden Fällen wird die Stummschaltung automatisch aufgehoben:

  • Wenn Sie die Schalt-/ Wählhebelposition ändern.
  • Wenn das Fahrzeug eine gewisse Geschwindigkeit überschreitet.
  • Wenn eine Störung in einem Sensor vorliegt oder das System vorübergehend nicht verfügbar ist.
  • Nach manuellem Deaktivieren der Funktion
  • Bei Ausschalten des Start-Schalters.

Situationen, in denen das System möglicherweise nicht ordnungsgemäß anspricht

  • Einige Fußgänger, wie beispielsweise die folgenden, werden möglicherweise nicht von der Rückfahrkamera erfasst, wodurch das System nicht ordnungsgemäß anspricht:
    • Fußgänger, die sich nach vorne beugen oder hinhocken
    • Fußgänger, die sich hinlegen
    • Fußgänger, die rennen
    • Fußgänger, die plötzlich aus dem Schatten des Fahrzeugs oder eines Gebäudes auftauchen
    • Fußgänger, die auf beweglichen Gegenständen wie einem Fahrrad oder Skateboard fahren
    • Fußgänger in übergroßer Kleidung wie Regenmantel, langer Rock usw., die ihre Silhouette undeutlich macht
    • Fußgänger, deren Körper teilweise von einem Gegenstand verdeckt wird, z. B. von einem Wagen oder einem Regenschirm
    • Fußgänger, die durch Dunkelheit verborgen sind, z. B. bei Nacht
  • In einen Situationen, wie beispielsweise den folgenden, werden Fußgänger möglicherweise nicht von der Rückfahrkamera erfasst, wodurch das System nicht ordnungsgemäß anspricht:
    • Beim Rückwärtsrangieren unter schlechten Witterungsverhältnissen (Starkregen, Nebel, Schnee oder Sandsturm usw.)
    • Die Linse ist verschmutzt (durch Schmutz oder Schneeschmelzmittel usw.) oder verkratzt
    • Wenn sehr helles Licht, wie Sonnenlicht oder das Licht der Scheinwerfer eines anderen Fahrzeugs, direkt auf die Rückfahrkamera trifft
    • Beim Rückwärtsfahren an Orten, an denen sich die Umgebungshelligkeit abrupt ändert, wie etwa an einer Garageneinfahrt oder -ausfahrt
    • Beim Rückwärtsfahren in dunkler Umgebung, z. B. in der Dämmerung oder in einer Tiefgarage
    • Wenn Kameraposition und -richtung abweichen
    • Wenn ein Abschlepphaken angebracht ist
    • Wenn Wassertropfen über das Kameraobjektiv fließen
    • Wenn sich die Fahrzeughöhe extrem geändert hat (Fahrzeugfront neigt sich nach oben, unten usw.)
    • Wenn Schneeketten aufgezogen sind oder ein mit dem Reifenreparaturset reparierter Reifen verwendet wird
    • Wenn die Radaufhängung abgesenkt wurde oder Reifen montiert sind, die eine andere Größe als die Originalreifen aufweisen
    • Wenn ein elektronisches Nachrüstteil (beleuchtetes Nummernschild, Nebelleuchte usw.) in der Nähe der Heckkamera installiert ist
    • Wenn ein Stoßfängerschutz, wie z. B. eine zusätzliche Zierleiste, am Heckstoßfänger angebracht ist
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten

Situationen, in denen das System u. U. unvorhergesehen anspricht

  • Auch wenn sich keine Fußgänger im Erfassungsbereich befinden, kann die Erfassungsfunktion der Rückfahrkamera durch einige Objekte, wie z. B. die folgenden, ausgelöst werden.
    • Dreidimensionale Objekte, wie z. B. Pfosten, Verkehrskegel, Zäune oder geparkte Fahrzeuge
    • Sich bewegende Objekte, wie z. B. ein Auto oder Motorrad
    • Objekte, die sich beim Rückwärtsfahren auf Ihr Fahrzeug zubewegen, z. B. Fahnen oder Pfützen (oder in der Luft befindliche Substanzen wie Rauch, Dampf, Regen oder Schnee)
    • Kopfsteinpflaster oder Schotterstraßen, Straßenbahnschienen, Straßenreparaturen, weiße Linien, Zebrastreifen oder Laub auf der Straße
    • Metalldeckel (-gittern) wie z. B. auf Entwässerungsgräben
    • Objekte, die von einer Pfütze oder auf einer nassen Fahrbahn reflektiert werden
    • Schatten auf der Straße
  • In einigen Situationen, wie z. B. der folgenden, kann die Rückfahrkamera- Erkennungsfunktion ansprechen, obwohl sich keine Fußgänger im Erfassungsbereich befinden.
    • Beim Rückwärtsfahren zum Straßenrand hin oder über eine Bodenwelle in der Straße.
    • Beim Rückwärtsfahren auf einer Steigung/im Gefälle
    • Wenn sich die Fahrzeughöhe extrem geändert hat (Fahrzeugfront neigt sich nach oben, unten usw.)
    • Wenn ein elektronisches Nachrüstteil (beleuchtetes Nummernschild, Nebelleuchte usw.) in der Nähe der Heckkamera installiert ist
    • Wenn ein Stoßfängerschutz, wie z. B. eine zusätzliche Zierleiste, am Heckstoßfänger angebracht ist
    • Wenn sich die Ausrichtung der Heckkamera aufgrund einer Kollision oder eines anderen Aufpralls oder aufgrund eines Aus- und Einbaus geändert hat
    • Wenn am Fahrzeugheck eine Notabschleppöse angebracht ist
    • Wenn Wasser über das Objektiv der Rückfahrkamera fließt
    • Die Linse ist verschmutzt (durch Schmutz oder Schneeschmelzmittel usw.)
    • Wenn sich im Erfassungsbereich ein Blinklicht befindet, z. B. durch die Warnblinkanlage eines anderen Fahrzeugs
    • Wenn Schneeketten aufgezogen sind oder ein mit dem Reifenreparaturset reparierter Reifen verwendet wird
    • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten
  • Situationen, in denen die Heckkamera-Erfassungsfunktion möglicherweise beeinträchtigt ist
    • Der Summer kann schwer zu hören sein, wenn die Umgebung laut oder die Lautstärke des Audiosystems hoch ist.
    • Falls die Temperatur im Innenraum extrem hoch oder niedrig ist, funktioniert der Bildschirm des Audiosystems möglicherweise nicht richtig.

PKSB (Parkunterstützungsbremse)

Die PKSB (Parkunterstützungsbremse) ist ein System, das Warnungen ausgibt und automatisch die Bremsen betätigt, um Kollisionsschäden mit Zielobjekten zu vermeiden, die bei niedriger Geschwindigkeit, z. B. beim Einparken, erkannt wurden.

PKSB (Parkunterstützungsbremse)

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das System, da sonst Unfälle drohen.

Beim Fahren stets die Umgebung des Fahrzeugs visuell auf Sicherheit kontrollieren.

Je nach Wetter-, Fahrzeug- und Straßenbedingungen spricht das System u.U. nicht korrekte an.

Die Erkennungsfähigkeit von Sensoren und Radar sind begrenzt. Beim Fahren stets die Umgebung des Fahrzeugs visuell auf Sicherheit kontrollieren.

  • Als Fahrer sind allein Sie für das sichere Führen Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Stets mit der nötigen Umsicht fahren und auf die Umgebung achten. Die Parkunterstützungsbremse soll bei der Vermeidung von Kollisionen helfen bzw. einen eventuellen Aufprall abmildern. In manchen Situationen funktioniert es jedoch möglicherweise nicht.
  • Die Parkunterstützungsbremse ist nicht dafür ausgelegt, das Fahrzeug vollständig zu stoppen. Außerdem muss selbst nach Stoppen des Fahrzeugs durch das System sofort das Bremspedal gedrückt werden, da die Bremse nach ca. 2 Sekunden gelöst wird.
  • Es ist äußerst gefährlich, das System versuchsweise zu testen, indem man das Fahrzeug absichtlich gegen eine Wand o.ä. fährt. Niemals solche Aktionen versuchen.

Situationen, in denen die Parkunterstützungsbremse deaktiviert werden sollte

In den folgenden Situationen sollten Sie die Parkunterstützungsbremse deaktivieren, da sie evtl. anspricht, obwohl keinerlei Kollisionsgefahr besteht.

  • Bei Inspektion des Fahrzeugs auf einem Rollenprüfstand, Leistungsdynamometer, Nachläufer oder auf Freilaufrollen
  • Beim Verladen des Fahrzeugs auf ein Schiff, einen Lastwagen oder ein anderes Transportmittel
  • Falls die Radaufhängung modifiziert wurde oder Reifen einer anderen Größe als spezifiziert montiert sind
  • Falls die Fahrzeugfront aufgrund von Zuladung angehoben oder abgesenkt ist
  • Wenn Ausrüstungen wie ein Abschlepphaken, ein Transporthaken, ein Stoßfängerschutz, eine Stoßfängerverkleidung, ein Fahrradträger oder eine Schneeräumvorrichtung (Schneepflug) in der Nähe des Sensors angebracht sind
  • Vor Einfahrt in automatische Autowaschanlagen
  • Wenn das Fahrzeug nicht stabil gefahren werden kann, etwa nach einem Unfall oder bei einer Funktionsstörung des Fahrzeugs
  • Wenn das Fahrzeug auf sportliche Weise oder im Gelände gefahren wird
  • Wenn der Reifendruck nicht den vorgeschriebenen Werten entspricht
  • Bei stark abgenutzten Reifen
  • Wenn ein Notrad oder ein mit dem Reifenreparaturset reparierter Reifen verwendet wird
  • Wenn Sie mit dem Fahrzeug einen Anhänger ziehen oder Abschlepphilfe leisten

Vorsichtsmaßregeln in Bezug auf die Radaufhängung

Nehmen Sie an der Radaufhängung des Fahrzeugs keine Veränderungen vor. Wenn die Höhe oder Neigung des Fahrzeugs verändert wird, können die Sensoren möglicherweise keine erkennbaren Objekte mehr erfassen, und das System funktioniert eventuell nicht ordnungsgemäß, was zu einem Unfall führen kann.

Aktivieren/Deaktivieren der Parkunterstützungsbremse

Die Parkunterstützungsbremsfunktion kann über eine benutzerdefinierte Einstellung aktiviert/deaktiviert werden.

Wenn die PKSB (Parkunterstützungsbremse) deaktiviert ist, leuchtet die Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte auf und es erscheint eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay.

Wenn das System auf OFF (deaktiviert) geschaltet und die PKSB (Parkunterstützungsbremse) gestoppt wird, wird diese erst dann wieder aktiviert, wenn in der benutzerdefinierten Einstellung erneut ON (aktiviert) gewählt wird.

(Das System bleibt abgeschaltet, selbst wenn der Start-Schalter erneut auf "ON" geschaltet wird.)

Wenn die Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte beim Schalten auf "R" erlischt: Das System schaltet sich automatisch ein (wird aktiviert).

Die Einstellung der Parkunterstützungsbremse selbst wird nicht verändert.

In Fahrstufe "R" kann die Parkunterstützungsbremse nicht ein- oder ausgeschaltet werden.

Anzeige und Warnsummer bei Leistungsbegrenzung des Hybridsystems und Ansprechen der Bremssteuerung

Wenn die Steuerung der Hybridsystem- Leistungsbeschränkung oder die Bremssteuerung eingreift, ertönt ein Warnsummer und eine Meldung wird auf dem Multi-Informationsdisplay und dem Multimediasystem-Bildschirm angezeigt, um den Fahrer zu warnen.

Je nach Situation greift die Steuerung der Hybridsystem-Leistungsbeschränkung ein, um entweder die Beschleunigung zu begrenzen oder die Leistung so weit wie möglich zu beschränken.

  • Steuerung der Hybridsystem- Leistungsbeschränkung greift ein (Beschleunigungsbegrenzung)
    Eine Beschleunigung, die einen bestimmten Wert überschreitet, wird durch das System begrenzt.

    Multimediadisplay: Es wird keine Warnung angezeigt
    Multi-Informationsdisplay: "Objekt erfasst, Beschleunigung verringert"
    Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte: Leuchtet nicht
    Warnsummer: Ertönt nicht

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung spricht an (maximale Leistungsbegrenzung)
    Das System hat erkannt, dass eine stärkere Bremsbetätigung als normal erforderlich ist.
    Multimediadisplay (Fahrzeuge mit Panoramabildschirm oder Einparkhilfemonitor mit RCD [Heckkamera-Erfassung] ): "BREMSEN!"
    Multi-Informationsdisplay: "BREMSEN!"
    Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte: Leuchtet nicht
    Warnsummer: Kurzer Warnton
  • Bremssteuerung greift ein
    Das System hat erkannt, dass eine Notbremsung erforderlich ist.
    Multimediadisplay (Fahrzeuge mit Panoramabildschirm oder Einparkhilfemonitor mit RCD [Heckkamera-Erfassung] ): "BREMSEN!"
    Multi-Informationsdisplay: "BREMSEN!"
    Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte: Leuchtet nicht
    Warnsummer: Kurzer Warnton
  • Fahrzeug wird durch System gestoppt
    Das Fahrzeug ist durch Eingriff der Bremsautomatik gestoppt.
    Multimediadisplay (Fahrzeuge mit Panoramabildschirm oder Einparkhilfemonitor mit RCD [Heckkamera-Erfassung] ): "Bremse betätigen"
    Multi-Informationsdisplay: "Gaspedal gedrückt Bremspedal drücken!" (Wenn das Gaspedal nicht gedrückt ist, wird "Bremspedal drücken" angezeigt.)
    Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte: Leuchtet
    Warnsummer: Ertönt wiederholt

Systemübersicht

Falls die Parkunterstützungsbremse eine drohende Kollision mit einem erfassten Hindernis oder Fußgänger erkennt, begrenzt sie die Hybridsystemleistung, um eine Erhöhung der Fahrzeuggeschwindigkeit zu verhindern.

(Hybridsystem-Leistungsbegrenzung: siehe Abb. 2.) Wird das Gaspedal weiterhin gedrückt, werden außerdem die Bremsen automatisch betätigt, um die Geschwindigkeit zu reduzieren.

(Bremssteuerung: Siehe Abbildung 3.)

  • Abbildung 1: PKSB (Parkunterstützungsbremse) greift nicht ein

Toyota C-HR. PKSB (Parkunterstützungsbremse)

  1. Hybridsystemleistung
  2. Bremskraft
  3. Zeit
  • Abbildung 2 Bei Ansprechen der Hybridsystem-Leistungsbegrenzung

Toyota C-HR. PKSB (Parkunterstützungsbremse)

  1. Hybridsystemleistung
  2. Bremskraft
  3. Zeit
  4. Die Leistungsbegrenzung des Hybridsystems spricht an (System erkennt, dass die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit dem erkannten Objekt hoch ist).
  • Abbildung 3 Bei Ansprechen von Hybridsystem-Leistungsbegrenzung und Bremssystem

Toyota C-HR. PKSB (Parkunterstützungsbremse)

  1. Hybridsystemleistung
  2. Bremskraft
  3. Zeit
  4. Die Leistungsbegrenzung des Hybridsystems spricht an (System erkennt, dass die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit dem erkannten Objekt hoch ist).
  5. Die Bremssteuerung spricht an (System erkennt, dass die Möglichkeit eines Zusammenstoßes mit dem erkannten Objekt hoch ist).

Nach Ansprechen der Parkunterstützungsbremse

Wenn das Fahrzeug durch Eingreifen der Parkunterstützungsbremse gestoppt wurde, wird die Parkunterstützungsbremse deaktiviert und die Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte leuchtet auf. Auch wenn die PKSB (Parkunterstützungsbremse) aktiviert ist, wird die Bremssteuerung nach ca. 2 Sekunden zum Anfahren aufgehoben.

Zudem kann die Bremssteuerung auch durch Treten des Bremspedals aufgehoben werden. Durch erneutes Treten des Gaspedals kann das Fahrzeug dann anfahren.

Reaktivieren der Parkunterstützungsbremse

Um die Parkunterstützungsbremse erneut zu aktivieren, nachdem sie eingegriffen hat und somit deaktiviert wurde, müssen Sie das System entweder erneut aktivieren oder den Start-Schalter ausschalten und dann wieder auf ON schalten.

Daneben wird das System automatisch erneut aktiviert, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist; gleichzeitig erlischt die Fahrerassistenzsystem- Kontrollleuchte:

  • Die Parkstellung "P" wird gewählt
  • Weiterfahren, wenn sich keine Hindernisse in Fahrtrichtung befinden
  • Ändern der Fahrtrichtung des Fahrzeugs

Warnsummer

Unabhängig davon, ob der Toyota Einparkhilfesensor aktiviert ist oder nicht, ertönt bei aktivierter PKSB (Parkunterstützungsbremse) der Summer, um den Fahrer über den ungefähren Abstand zum Objekt zu informieren, wenn die Bremssteuerung und die Leistungsbegrenzungssteuerung des Hybridsystems aktiviert sind.

Parkunterstützungs-bremsfunktion (statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug/statische Objekte um das Fahrzeug)

Wenn die Sensoren beim Parken oder bei langsamer Fahrt ein statisches Objekt wie eine Wand in Fahrtrichtung erkennen und auf eine drohende Kollision schließen, weil sich das Fahrzeug durch versehentliches Betätigen des Gaspedals plötzlich vorwärts oder durch eine falsche Stellung des Schalt-Wählhebels in die falsche Richtung bewegt, greift das System ein, um den Aufprall auf erfasste Hindernisse abzumildern und evtl. Schäden gering zu halten.

Beispiele für das Ansprechen der Funktion (statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug)

Das System spricht in den folgenden Situationen an, wenn ein Objekt in Fahrtrichtung des Fahrzeugs erfasst wird.

Das Fahrzeug wird mit niedriger Geschwindigkeit gefahren und das Bremspedal wird nicht oder zu spät betätigt

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion

Wenn das Gaspedal übermäßig gedrückt wird.

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion

Wenn sich das Fahrzeug vorwärts bewegt, da Sie die falsche Schaltposition gewählt haben

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion

Beispiele für die Arbeitsweise der Funktion (statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) (Fahrzeuge mit Advanced Park)

Das System spricht in den folgenden Situationen an, wenn ein stationäres Objekt im Umfeld des Fahrzeugs erfasst wird.

Wenn Sie vorwärts fahren und ein Zusammenstoß mit einem stationären Objekt auf der Innenseite einer Kurve wahrscheinlich ist

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion

Wenn Sie rückwärtsfahren und ein Zusammenstoß mit einem stationären Objekt auf der Außenseite einer Kurve wahrscheinlich ist

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion

Bedingungen, unter denen die Parkunterstützungsbremsfunktion (für statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug) eingreift

Die Funktion spricht an, wenn die Fahrerassistenz-Kontrollleuchte nicht leuchtet und alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird aktiviert.
    • Die Geschwindigkeit beträgt maximal 15 km/h.
    • Das statische Hindernis befindet sich in Fahrtrichtung in etwa 2 bis 4 m Entfernung zum Fahrzeug.
    • Die Parkunterstützungsbremse hat erkannt, dass die Bremse zur Vermeidung einer Kollision kräftiger als üblich betätigt werden muss.
  • Bremssteuerung
    • Die Hybridsystem-Leistungsbegrenzung ist aktiviert.
    • Die Parkunterstützungsbremse stellt fest, dass die Bremse zur Vermeidung einer Kollision sofort betätigt werden muss.

Bedingungen, unter denen die Parkunterstützungsbremse (statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) anspricht (Fahrzeuge mit Advanced Park):

Diese Funktion ist betriebsbereit, wenn zusätzlich zu den Betriebsbedingungen bei statischen Objekten vor und hinter dem Fahrzeugs eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist.

  • Nach dem Start des Hybridsystems hat sich das Fahrzeug maximal 7 m bewegt.
  • Der Rückwärtsgang ist eingelegt
  • Nach dem Schalten von "R" auf "D" hat sich das Fahrzeug maximal ca. 7 m bewegt

Bedingungen, unter denen die Parkunterstützungsbremsfunktion (für statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug/für statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) den Betrieb einstellt

Die Funktion stoppt, sobald eine der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird deaktiviert.
    • Das System erkennt, dass durch normale Bremsbetätigung eine Kollision vermieden wird.
    • Das statische Objekt ist nicht mehr ca. 2 bis 4 m vom Fahrzeug entfernt bzw. es befindet sich nicht mehr in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs.
  • Bremssteuerung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird deaktiviert.
    • Es sind ca. 2 Sekunden vergangen, seitdem das Fahrzeug durch die Bremsautomatik angehalten wurde.
    • Das Bremspedal wurde gedrückt, nachdem das Fahrzeug durch die Bremsautomatik angehalten wurde.
    • Das statische Objekt ist nicht mehr ca. 2 bis 4 m vom Fahrzeug entfernt bzw. es befindet sich nicht mehr in der Fahrtrichtung des Fahrzeugs.

Erfassungsbereich der Parkunterstützungsbremsfunktion (statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug/statische Objekte in der Fahrzeugumgebung)

Der Erfassungsbereich der Parkunterstützungsbremsfunktion (statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug/statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) deckt sich nicht mit dem Erfassungsbereich des Toyota-Einparkhilfesensors.

Deshalb kann es vorkommen, dass die Parkunterstützungsbremse (statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug/statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) nicht eingreift, obwohl der Toyota-Einparkhilfesensor ein Objekt erfasst und eine Warnung ausgibt.

Situationen, in denen das System möglicherweise eingreift, obwohl keine Kollisionsgefahr besteht (statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) (Fahrzeuge mit Advanced Park)

Neben den Situationen, in denen statische Objekte vor und hinter dem Fahrzeug möglicherweise nicht erfasst werden, kann es auch in den folgenden Situationen dazu kommen, dass Objekte nicht von den Sensoren erfasst werden:

  • Bei seitlichen Fahrzeugbewegungen, z. B. beim parallelen Einparken

Erfassung von Objekten entlang der Fahrzeugseiten (statische Objekte in der Fahrzeugumgebung) (Fahrzeuge mit Advanced Park)

  • Objekte an den Seiten des Fahrzeugs werden nicht sofort erkannt. Die Position von Objekten in Bezug zum Fahrzeug wird geschätzt, nachdem sie ursprünglich durch die vorderen oder hinteren Seitensensoren bzw. -kameras erkannt wurden, aber in der Folge nicht mehr direkt erfasst werden können. Daher kann es vorkommen, dass direkt nach Schalten des Start-Schalters auf "ON" ein Objekt direkt neben dem Fahrzeug erst mit einer gewissen Verzögerung erkannt wird. Grund dafür ist, dass das Fahrzeug ein Stück weit gefahren werden muss, damit die Seitensensoren oder -kameras die Bereiche entlang der Fahrzeugseiten vollständig abtasten können.
  • Falls ein Fahrzeug, eine Person, ein Tier usw. von den Seitensensoren oder -kameras erfasst wird, dann aber den Erfassungsbereich der Sensoren bzw. Kameras verlässt, geht das System davon aus, dass sich das Objekt nicht bewegt hat.

Parkunterstützungs-bremsfunktion (sich bewegende Fahrzeuge hinter dem Fahrzeug)

Erkennt einer der hinteren Radarsensoren ein hohes Kollisionsrisiko durch ein sich von hinten links oder rechts näherndes Fahrzeug, betätigt diese Funktion die Bremsen, um die Gefahr einer Kollision mit diesem Fahrzeug zu reduzieren.

Beispiele für Ansprechen der Funktion

Das System spricht in den folgenden Situationen an, z. B. wenn ein Fahrzeug in Fahrtrichtung des Fahrzeugs erfasst wird.

Das Fahrzeug wird mit niedriger Geschwindigkeit rückwärts manövriert und das Bremspedal wird nicht oder zu spät betätigt.

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion (sich bewegende Fahrzeuge hinter dem Fahrzeug)

Bedingungen, unter denen die Parkunterstützungsbremsfunktion (sich bewegende Fahrzeuge hinter dem Fahrzeug) eingreift

Die Funktion spricht an, wenn die Fahrerassistenz-Kontrollleuchte nicht leuchtet und alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird aktiviert.
    • Die Geschwindigkeit beträgt maximal 15 km/h.
    • Fahrzeuge nähern sich dem Fahrzeugheck von links oder rechts mit 8 km/h oder mehr.
    • Der Rückwärtsgang "R" ist eingelegt.
    • Die Parkunterstützungsbremse hat erkannt, dass die Bremse zur Vermeidung einer Kollision mit einem sich nähernden Fahrzeug kräftiger als üblich betätigt werden muss.
  • Bremssteuerung
    • Die Hybridsystem-Leistungsbegrenzung ist aktiviert.
    • Die Parkunterstützungsbremse hat erkannt, dass eine Notbremsung erforderlich ist, um eine Kollision mit einem sich nähernden Fahrzeug zu verhindern.

Voraussetzungen für die Einstellung des Betriebs der Parkunterstützungsbremsfunktion (sich bewegende Fahrzeuge hinter dem Fahrzeug)

Die Funktion stoppt, sobald eine der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird deaktiviert.
    • Die Kollision kann mithilfe einer normalen Bremsung vermieden werden.
    • Das Fahrzeug nähert sich nicht weiter von rechts oder links hinten.
  • Bremssteuerung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird deaktiviert.
    • Es sind ca. 2 Sekunden vergangen, seitdem das Fahrzeug durch die Bremsautomatik angehalten wurde.
    • Das Bremspedal wurde gedrückt, nachdem das Fahrzeug durch die Bremsautomatik angehalten wurde.

RCTA-Warnsummer

Bei aktivierter PKSB (Parkunterstützungsbremse) ertönt der Warnsummer, wenn die Bremssteuerung eingreift, ungeachtet davon, ob die RCTA-Funktion eingeschaltet ist oder nicht.

Parkunterstützungs-bremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug)

Wenn der Heckkamerasensor bei Rückwärtsfahrt einen Fußgänger hinter dem Fahrzeug erfasst und das System auf eine drohende Kollision mit dem erfassten Fußgänger schließt, ertönt ein Warnsummer. Folgert das System, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Zusammenstoß mit dem erkannten Fußgänger extrem hoch ist, werden die Bremsen automatisch betätigt, um die Kollision vermeiden zu helfen bzw. deren Ausmaß zu reduzieren.

Beispiele für die Funktionsweise des Systems

Das System spricht an, wenn ein Fußgänger hinter dem Fahrzeug erfasst wird, während Sie zurücksetzen, und Sie das Bremspedal nicht oder spät treten.

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug)

Bildschirmanzeige von Fußgängern hinter dem Fahrzeug

Wenn ein Fußgänger im Erfassungsbereich hinter dem Fahrzeug erkannt wird, erscheint eine Meldung, die den Fahrer zum Ausweichen oder Bremsen auffordert.

Toyota C-HR. Parkunterstützungs-bremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug)

  1. Fußgänger-Erkennungssymbol
  2. "BREMSEN!"

WARNUNG!

Bei einem fälschlichen Eingreifen der Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug)

Treten Sie das Bremspedal sofort nach Ansprechen der Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug). (Die Funktion wird durch Drücken des Bremspedals abgebrochen.)

Bedingungen, unter denen die Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug) eingreift

Die Funktion spricht an, wenn die Fahrerassistenz-Kontrollleuchte nicht leuchtet und alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird aktiviert.
    • Die Geschwindigkeit beträgt maximal 15 km/h.
    • Der Rückwärtsgang "R" ist eingelegt.
    • Wenn sich ein Fußgänger hinter dem Fahrzeug befindet
    • Die PKSB (Parkunterstützungsbremse) hat erkannt, dass die Bremse zur Vermeidung einer Kollision stärker als üblich betätigt werden muss.
  • Bremssteuerung
    • Die Hybridsystem- Leistungsbegrenzung ist aktiviert.
    • Die Parkunterstützungsbremse stellt fest, dass eine Notbremsung erforderlich ist, um eine Kollision mit Fußgängern zu verhindern.

Voraussetzungen für die Einstellung des Betriebs der Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug)

Die Funktion stoppt, sobald eine der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Hybridsystem-Leistungsbegrenzung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird deaktiviert.
    • Die Kollision kann mithilfe einer normalen Bremsung vermieden werden.
    • Der Fußgänger wird nicht mehr hinter Ihrem Fahrzeug erkannt.
  • Bremssteuerung
    • Die Parkunterstützungsbremse wird deaktiviert.
    • Es sind ca. 2 Sekunden vergangen, seitdem das Fahrzeug durch die Bremsautomatik angehalten wurde.
    • Das Bremspedal wurde gedrückt, nachdem das Fahrzeug durch die Bremsautomatik angehalten wurde.

Erfassungsbereich der Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug)

Der Erfassungsbereich der Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug) unterscheidet sich vom Erfassungsbereich der RCD-Funktion. Deshalb kann es vorkommen, dass die Parkunterstützungsbremsfunktion (Fußgänger hinter dem Fahrzeug) nicht eingreift, obwohl die RCD-Funktion einen Fußgänger erfasst und eine Warnung ausgibt.

Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Funktionsbeschreibung

Die Ein-/Ausparkautomatik "Advanced Park" unterstützt Sie beim sicheren und reibungslosen Einparken, indem sie das Schalten, die Lenkrad- sowie die Gas- und Bremspedalbetätigung übernimmt.

Dabei werden die toten Winkel um das Fahrzeug und die Parklücke aus der Vogelperspektive gezeigt, während der vorgesehene Parkvorgang durch Führungslinien auf dem Display dargestellt wird.

Dabei kann Ihnen der Panoramabildschirm * die Bereiche vor und hinter dem Fahrzeug sowie eine Draufsicht des Fahrzeugs präsentieren, um das Fahrzeugumfeld auf Sicherheit zu prüfen.

Die Blinker blinken automatisch, wenn die Parkautomatik startet, bis das Fahrzeug die Zielparklücke erreicht hat, um Personen in der Umgebung des Fahrzeugs darauf hinzuweisen, dass eingeparkt wird.

Je nach Fahrbahnbeschaffenheit, Fahrzeugzustand, Abstand zwischen Fahrzeug und Parklücke usw. kann es vorkommen, dass die Ein-/ Ausparkautomatik den Parkvorgang nicht übernehmen kann.

* Einzelheiten zum Umfeldmonitor finden Sie in der "Multimediasystem-Bedienungsanleitung".

Fernbetätigungsfunktion (falls vorhanden)

Die Fernbetätigungsfunktion ist ein System, welches das ferngesteuerte Einparken oder Ausparken auf einem über das Zentraldisplay gewählten Stellplatz erlaubt. Dazu können Sie über Ihr Smartphone die Schalt-/ Wählhebelposition ändern sowie das Lenkrad, Gas- und Bremspedal von außerhalb des Fahrzeugs steuern.

Die Blinker blinken automatisch, wenn die Parkautomatik (mit Ausnahme der Vorwärts- und Rückwärtsfahrt) startet, bis das Fahrzeug die Zielparklücke erreicht hat, um Personen in der Umgebung des Fahrzeugs darauf hinzuweisen, dass eingeparkt wird.

Funktionen

Rechtwinkliges Parken (vorwärts/ rückwärts)

Der Assistent arbeitet ab der Position nahe der Parklücke, an der Sie das Fahrzeug angehalten haben, bis das Fahrzeug in die Lücke hinein manövriert wurde.

Rechtwinkliges Ausparken (vorwärts/rückwärts)

Die Unterstützung erfolgt von der Parkposition aus bis in eine Position, ab der Sie problemlos aus der Parklücke herausfahren können.

Parallel-Einparken

Der Assistent arbeitet ab der Position nahe der Parklücke, an der Sie das Fahrzeug angehalten haben, bis das Fahrzeug in die Lücke hinein manövriert wurde.

Parallel-Ausparken

Die Unterstützung erfolgt von der Parkposition aus bis in eine Position, ab der Sie problemlos aus der Parklücke herausfahren können.

Speicherfunktion

Die Unterstützung erfolgt, bis das Fahrzeug in eine zuvor registrierte Parklücke hinein manövriert ist.

Fernsteuerungsfunktion

Durch die Bedienung eines Smartphones wird von außerhalb des Fahrzeugs eine Hilfestellung beim Einparken oder Ausparken aus einer nahe gelegenen Zielparklücke gegeben, die auf dem Bildschirm des Smartphones bestätigt wird.

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln für die Verwendung des Systems

Die Erkennungs- und Kontrollfähigkeit dieses Systems ist begrenzt. Als Fahrer sind Sie für Fahrweise und Verkehrssicherheit verantwortlich und dürfen sich daher nicht allein auf das System verlassen, sondern müssen stets die Umgebung visuell kontrollieren.

  • Achten Sie wie bei einem herkömmlichen Fahrzeug auf Ihre Umgebung, während das Fahrzeug in Bewegung ist.
  • Achten Sie stets auf die Umgebung des Fahrzeugs, während das System arbeitet, und treten Sie bei Bedarf das Bremspedal, um das Fahrzeug zu verlangsamen oder anzuhalten.
  • Vergewissern Sie sich beim Einparken, dass das Fahrzeug in die vorgesehene Parklücke passt, bevor Sie den Parkvorgang einleiten.
  • Je nach Fahrbahnbeschaffenheit, Fahrzeugzustand, Abstand zwischen Fahrzeug und Parklücke usw. kann es vorkommen, dass die Ein-/ Ausparkautomatik eine Parklücke nicht erkennt oder den Parkvorgang nicht vollständig ausführen kann.
  • Das System führt das Fahrzeug in die angemessenen Positionen, um die Fahrtrichtung zu ändern. Falls Sie jedoch das Gefühl haben, dass das Fahrzeug zu nahe an ein benachbartes geparktes Fahrzeug heranfährt, das Bremspedal drücken und ggf. die Schalt-/ Wählhebelposition ändern. Dadurch kann sich jedoch die Anzahl der Richtungswechsel des Fahrzeugs erhöhen, und das Fahrzeug endet u. U. in der Parklücke schräg oder versetzt.
  • Da folgende Objekte möglicherweise nicht erkannt werden, unbedingt die Fahrzeugumgebung während des Ein-/Ausparkvorgangs visuell kontrollieren. Drücken Sie umgehend das Bremspedal, um das Fahrzeug anzuhalten, falls es mit einem Objekt kollidieren könnte.
    • Drähte, Zäune, Seile usw.
    • Baumwolle, Schnee und andere Materialien, die Schallwellen absorbieren
    • Spitzwinklige Objekte
    • Niedrige Objekte (Bordsteine, Stellplatzabtrennungen usw.)
    • Hohe Objekte, die in Richtung des Fahrzeugs ragen
  • Selbst wenn sich ein Objekt in der Zielparklücke befindet, kann es sein, dass es nicht erkannt wird und der Parkvorgang durchgeführt wird.
  • Wenn während des Betriebs des Systems die Gefahr besteht, dass Ihr Fahrzeug mit einem nahegelegenen Fahrzeug, einer Parkabsperrung, einem Objekt oder einer Person kollidiert, das Bremspedal betätigen, um das Fahrzeug anzuhalten.

    Drücken Sie danach den "Advanced Park"-Hauptschalter, um das System zu deaktivieren.

  • Verlassen Sie sich niemals nur auf das Multimediadisplay, um den Bereich hinter dem Fahrzeug zu überwachen. Das angezeigte Bild kann von der tatsächlichen Situation abweichen. Wenn Sie beim Rückwärtsfahren nur den Bildschirm zur visuellen Kontrolle verwenden, kann ein Unfall resultieren, wie z. B. ein Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug. Beim Rückwärtsfahren unbedingt die Fahrzeugumgebung, insbesondere hinter dem Fahrzeug, direkt oder mit den Spiegeln auf Sicherheit überprüfen.
  • Wenn die Umgebungstemperatur extrem niedrig ist, kann der Bildschirm dunkel oder das angezeigte Bild unklar sein. Da sich bewegende Objekte möglicherweise nur verzerrt oder gar nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind, sollten Sie die Sicherheit der Fahrzeugumgebung stets direkt kontrollieren.
  • Wenn das Fahrzeug in den folgenden Situationen von Advanced Park angehalten wird, kann der Betrieb des System abgebrochen werden und das Fahrzeug wegzurollen beginnen.

    Treten Sie sofort das Bremspedal.

    Andernfalls kann es zu einem Unfall kommen.

    •  Wenn die Fahrertür geöffnet wird
    •  Wenn Anweisungen des Systems nicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne durchgeführt werden
    •  Wenn das Bremspedal getreten und das Fahrzeug eine gewisse Zeit lang angehalten wird
    •  Bei Systemstörung
  • Da sich das Lenkrad während des Betriebs dieses Systems dreht, Folgendes beachten:
    • Aufpassen, damit sich keine Krawatte, kein Schal oder Arm verfängt. Halten Sie Ihren Oberkörper vom Lenkrad fern.

      Außerdem Kinder vom Lenkrad fernhalten.

    • Lange Fingernägel können beim Drehen des Lenkrads erfasst werden, was zu Verletzungen führen kann.
    • Im Notfall das Bremspedal treten, um das Fahrzeug zu stoppen.

      Danach den "Advanced Park"-Hauptschalter drücken, um das System zu deaktivieren.

  • Niemandem gestatten, seine Hände aus dem Fenster zu halten, während dieses System in Betrieb ist.

Zur Sicherstellung einer korrekten Funktion der "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßregeln. Anderenfalls kann das Fahrzeug möglicherweise nicht sicher gefahren werden, was zu schweren Unfällen führen kann.

  • Verwenden Sie dieses System nicht in Situationen wie den folgenden:
    • In Bereichen, die keine gewöhnlichen Stellplätze sind
    • Wenn die Oberfläche des Parkplatzes aus Sand oder Schotter besteht und nicht eindeutig durch Parkraumlinien definiert ist
    • Wenn der Stellplatz nicht eben ist, z. B. an einem Hang liegt oder Höhenunterschiede aufweist
    • Hubparkplätze
    • Hubparkplätze mit einer Anlage, die sich anhebt, um den Boden des Fahrzeugs zu berühren
    • Wenn die Fahrbahn gefroren, rutschig oder mit Schnee bedeckt ist
    • Wenn es extrem heiß ist und der Asphalt schmilzt
    • Wenn sich Objekte rund um das Fahrzeug befinden
    • Wenn sich ein Objekt zwischen Ihrem Fahrzeug und der Zielparklücke oder innerhalb der Zielparklücke (innerhalb des angezeigten blauen Rechtecks) befindet
    • Wenn sich zwischen Ihrem Fahrzeug und der Zielparklücke oder auf dem vorgesehenen Stellplatz (innerhalb des angezeigten blauen Rechtecks) eine Rinne oder ein Gully befindet
    • Wenn die in Ausparkrichtung gelegene Straße ein Loch oder einen Rinnstein aufweist
    • In Bereichen mit hohem Fußgänger- oder Fahrzeugaufkommen
    • Wenn der Stellplatz an einer Stelle liegt, an der das Einparken schwierig ist (zu eng für Ihr Fahrzeug usw.)
    • Wenn Bilder aufgrund von Schmutz oder Schnee auf der Kameralinse, Lichteinfall in die Kamera oder Schatten unscharf sind
    • Wenn Schneeketten aufgezogen sind oder ein Notrad am Fahrzeug montiert ist
    • Wenn die Türen oder die Heckklappe nicht vollständig geschlossen sind
    • Wenn ein Arm aus einem Fenster gestreckt wird
    • Bei schlechtem Wetter wie starkem Regen oder Schnee
  • Sicherstellen, dass nur Reifen in Standardgröße aufgezogen sind, wie sie bei der Auslieferung des Fahrzeugs montiert waren.

    Anderenfalls arbeitet Advanced Park möglicherweise nicht ordnungsgemäß. Nach einem Austausch der Reifen kann die angezeigte Position der Linien oder Rechtecke auf dem Bildschirm versetzt oder falsch sein. Setzen Sie sich zwecks Reifenwechsel mit einem Toyota-Vertragshändler bzw.

    einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt in Verbindung.

  • In Situationen wie den folgenden kann es vorkommen, dass das System nicht in der Lage ist, in einen registrierten Stellplatz einzuparken:
    • Wenn die Reifen stark abgenutzt sind oder wenn der Reifendruck niedrig ist
    • Bei hoher Zuladung
    • Wenn das Fahrzeug aufgrund der Zuladung geneigt ist
    • Wenn eine Heizung in der Oberfläche des Parkplatzes installiert ist (Heizung gegen Gefrieren der Fahrbahn)
    • Wenn die Räder falsch ausgerichtet sind, z. B. nachdem ein Rad einem starken Stoß ausgesetzt war
    • Wenn ein Fußgänger oder ein vorbeifahrendes Fahrzeug während arbeitendem Assistenten erkannt wird
    • Wenn etwas fälschlicherweise als Stellplatz-Markierungslinie erkannt wird (Licht, Reflektionen von einem Gebäude, Höhenunterschiede auf der Parkfläche, eine Rinne, aufgemalte Fahrbahn-Spurlinien, neu gezeichnete Linien usw.)

Wenn das Fahrzeug in einer anderen als der oben genannten Situation stark von der vorgegebenen Parklücke abweicht, das Fahrzeug so schnell wie möglich bei einem autorisierten Toyota-Händler oder einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer zuverlässigen Werkstatt überprüfen lassen.

Verwenden der Fernsteuerungsfunktion

  • Die Fernsteuerungsfunktion ist eine Funktion des Advanced Park-Systems. Wenn Sie die Fernsteuerungsfunktion auf öffentlichen Straßen verwenden, müssen Sie alle örtlichen Straßenverkehrsvorschriften beachten.
  • Die Fernsteuerungsfunktion kann nur verwendet werden, wenn Sie dem Haftungsausschluss der Smartphone-Anwendung zugestimmt haben.
  • Die Fernsteuerungsfunktion kann nur einige Fahrmanöver durchführen. Sie darf nur von einem Fahrer mit einem gültigen Führerschein bedient werden.

    Tragen Sie während der Nutzung der Anwendung den elektronischen Schlüssel bei sich. Starren Sie während des Betriebs nicht auf den Anwendungsbildschirm, sondern achten Sie auf die Umgebung des Fahrzeugs. Brechen Sie in einem Notfall die Fernsteuerungsfunktion ab und stoppen Sie das Fahrzeug.

  • Achten Sie wie bei einem normalen Fahrzeug auf die Fahrzeugumgebung, während das Fahrzeug in Bewegung ist.
  • Kontrollieren Sie stets die Fahrzeugumgebung visuell, während das System in Betrieb ist.
  • Die Fernsteuerungsfunktion ist ein System, welches das Einparken oder Ausparken aus der Ferne über ein Smartphone unterstützt. Bei Verwendung der Fernsteuerungsfunktion muss der Fahrer den elektronischen Schlüssel und das Smartphone bei sich tragen und sicherstellen, dass der Bereich um das Fahrzeug sicher ist.
  • Während der Verwendung der Fernsteuerungsfunktion kann das Fahrzeug gestoppt werden, indem die kontinuierliche Bedienung des Smartphones unterbrochen wird (Stoppen der Bewegung des Fingers, Entfernen des Fingers vom Display usw.). Sie können das Fahrzeug durch Berühren der Abbruchtaste in der Smartphone-Anwendung, durch Entriegeln der Türen mit dem elektronischen Schlüssel oder durch Öffnen einer Tür stoppen.
  • Wenn es den Anschein hat, dass Ihr Fahrzeug ein Hindernis berühren könnte, stoppen Sie die Bedienung des Smartphones und brechen Sie die Fernsteuerungsfunktion gegebenenfalls ab.
  • Der Systembetrieb erfolgt mit einer festen Geschwindigkeit, und das Fahrzeug kann weder beschleunigt noch verlangsamt werden, selbst wenn Sie die Bedienung des Smartphones beschleunigen oder verlangsamen.
  • Betreiben Sie niemals das Fahrzeug, während Sie auf den Bildschirm Ihres Smartphones starren.
  • Beim Fahrbetrieb unbedingt die Fahrzeugumgebung durch direkten Blick auf Sicherheit überprüfen.
  • Verwenden Sie die Fernsteuerungsfunktion nicht, wenn sich Passagiere oder Haustiere im Fahrzeug befinden.
  • Im Notfall kann das System durch Betätigung eines Knopfes auf dem elektronischen Schlüssel oder durch Öffnen einer Tür abgebrochen werden.
  • Um die Fernsteuerungsfunktion nutzen zu können, benötigen Sie ein Smartphone mit der neuesten Version der Remote Park-App.

    Folgende Betriebssysteme werden unterstützt:

    • Android
    • Apple
    • iOS
  • Wenn Sie das Fahrzeug in der Smartphone-App Remote Park registrieren, müssen Sie alle anderen Apps, die mit dem Fahrzeug verbunden sind, deaktivieren.
  • Um die Fernsteuerungsfunktion zu aktivieren, müssen Sie die Apple CarPlay-Verbindung deaktivieren.
  • Vergewissern Sie sich beim Einparken, dass das Fahrzeug in die vorgesehene Parklücke passt, bevor Sie den Parkvorgang einleiten.
  • Verwenden Sie die Fernsteuerungsfunktion nur auf ebenen, nicht glatten Straßen.

    Verwenden Sie die Fernsteuerungsfunktion nicht für Parkplätze an einem Gefälle oder einer Steigung.

  • Wenn während des Betriebs der Fernsteuerungsfunktion eine Fehlfunktion oder eine Systemeinschränkung festgestellt wird, geschieht automatisch Folgendes:
    • Die Fernsteuerungsfunktion wird abgebrochen
    • Das Fahrzeug stoppt.
    • Die Schaltstellung wechselt auf "P" und die Feststellbremse wird angezogen.
    • Der Start-Schalter schaltet sich aus (bei einigen Störungen schaltet sich der Start-Schalter nicht aus oder kann nicht ausgeschaltet werden. Steigen Sie in das Fahrzeug ein und ergreifen Sie entsprechend der auf dem Smartphone angezeigten Meldung Korrekturmaßnahmen).
    • Die Türen bleiben verriegelt.
  • Entriegeln Sie zum Starten der Fernsteuerungsfunktion die Türen mit der Funkfernbedienung über den elektronischen Schlüssel.
  • Während des Betriebs der Fernsteuerungsfunktion sollte sich der Fahrer nicht weiter als 3 m vom Fahrzeug entfernen. Wenn sich der Fahrer weiter als ca. 3 m entfernt, wird die Fernsteuerungsfunktion unterbrochen und auf dem Smartphone erscheint eine Meldung. Sie können die Fernsteuerungsfunktion wieder aufnehmen, indem Sie sich dem Fahrzeug nähern.
  • Die Scheinwerfer schalten sich in dunkler Umgebung ein.
  • Wenn der Systembetrieb aufgrund einer Störung unterbrochen wird, blinkt die Warnblinkanlage. Die Warnblinkanlage stoppt, sobald eine der folgenden Bedingungen erfüllt wird:
    • Eine Tür wird geöffnet
    • Seit der Aktivierung der Warnblinkanlage sind 3 Minuten verstrichen
  • Die Fernsteuerungsfunktion kann nur gestartet werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
    • Wenn das Hybridsystem nach Auswahl des Assistenzmodus startet
    • Wenn der Start-Schalter ausgeschaltet ist
    • Wenn die fernbetätigte Klimaanlage arbeitet
  • Nach einem Entriegeln der Türen mit der Funkfernbedienung kann sich das Verriegeln verzögern, wenn die Türen mit der intelligenten Zugangsfunktion verriegelt werden.

ACHTUNG

Vorsichtsmaßregeln bei der Nutzung von Advanced Park

Klappen Sie die Außenspiegel ein und wieder aus, wenn die 12-V-Batterie entladen war oder ab- und wieder angeklemmt wurde.

Verwenden der Fernsteuerungsfunktion

  • Prüfen Sie den Akkuladestand des Smartphones, bevor Sie die Fernsteuerungsfunktion verwenden.

    Wenn der Akku des Smartphones während des Betriebs der Fernsteuerungsfunktion leer wird, wird die Unterstützung unterbrochen.

    Wenn der Akkuladestand des Smartphones beim Versuch, die Fernsteuerungsfunktion zu starten, 20% oder weniger beträgt, ist ein Start der Fernsteuerungsfunktion nicht möglich.

  • Schalten Sie die Bluetooth- Kommunikationsfunktion des Smartphones ein, bevor Sie die Fernsteuerungsfunktion verwenden.

    Die Fernsteuerungsfunktion kann nicht verwendet werden, wenn die Bluetooth-Funktion ausgeschaltet ist.

  • Schalten Sie die Bluetooth-Funktion des Smartphones nicht aus und trennen Sie die Verbindung zum Multimediasystem nicht, während Sie die Fernsteuerungsfunktion verwenden. Wenn das Fahrzeug nicht über Bluetooth verbunden werden kann, ist die Fernsteuerungsfunktion nicht nutzbar.
  • Wenn während der Verwendung der Fernsteuerungsfunktion ein Anruf usw. eingeht und eine andere App geöffnet wird, wird die Fernsteuerungsfunktion unterbrochen. Sie können die Funktion fortsetzen, indem Sie die "Remote Park"-App innerhalb von 3 Minuten erneut öffnen. Wenn 3 Minuten oder mehr vergehen, wird der Assistent abgebrochen.
  • Wenn während der Verwendung der Fernsteuerungsfunktion die Home-Taste oder die Einschalttaste des Smartphones gedrückt wird und das Display gesperrt ist, wird die Fernsteuerungsfunktion unterbrochen. Sie können die Funktion fortsetzen, indem Sie die "Remote Park"-App innerhalb von 3 Minuten erneut öffnen. Wenn 3 Minuten oder mehr vergehen, wird der Assistent abgebrochen.
  • Schließen Sie die "Remote Park"-App nicht, während "Remote Park" verwendet wird. Wenn die App zwangsgeschlossen wird, wird die Unterstützung abgebrochen.
  • Wenn die Umgebungstemperatur niedrig ist, kann es aufgrund des Ladevorgangs der 12-Volt-Batterie einige Zeit dauern, bis das System startet.
  • Wenn die Spannung der 12-Volt-Batterie abfällt, wird die Unterstützung abgebrochen.
  • Wenn Sie die Fernsteuerungsfunktion an einer Steigung verwenden, wird die Fahrgeschwindigkeit langsamer und die Distanz zum Objekt bei Annäherung verlängert sich im Vergleich zu einer ebenen Straße.
  • Bei einer vorübergehenden Störung des Systems kann sich der Start-Schalter ausschalten und das System abschalten, nachdem das Fahrzeug durch die elektronische Feststellbremse gestoppt oder die Fahrstufe "P" eingelegt wurde. Lassen Sie das Fahrzeug in diesem Fall von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.
  • Bei einer Systemstörung kann die Unterstützung vorübergehend ausgesetzt werden. Wenn sich das System wieder normalisiert, kann der Betrieb wieder aufgenommen werden.

    Folgen Sie den Hinweisen auf dem Smartphone-Bildschirm, um den Betrieb wieder aufzunehmen.

  • Die Fernsteuerungsfunktion kann nicht gestartet werden, wenn das Hybridsystem mit einem nachgerüsteten Fernstarter gestartet wurde.
  • Nach Beendigung der Fernsteuerungsfunktion wird die Feststellbremse vorschriftsmäßig angezogen. Da die Feststellbremse einfrieren kann und sich nicht mehr lösen lässt, sollten Sie die Fernsteuerungsfunktion nicht in extrem kalten Gebieten verwenden.

    Zudem kann eine eingefrorene Feststellbremse beim Lösen ein Geräusch verursachen. Dies ist jedoch kein Zeichen für eine Funktionsstörung.

  • Verwenden Sie die Fernsteuerungsfunktion nicht, wenn die Batterie des elektronischen Schlüssels entladen ist.

Von "Advanced Park" verwendete Kamera- und Sensortypen

Das System verwendet Kameras und Sensoren, um geparkte Fahrzeuge zu erkennen und die Identifizierung von Parklücken zu erleichtern.

Frontkamera

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Seitenkameras

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Heckkamera

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Kamerabilder

Da spezielle Kameras verwendet werden, können die Farben in den angezeigten Bildern von den tatsächlichen abweichen.

Vorsichtsmaßregeln für den Einsatz

Einzelheiten siehe "Multimediasystem-Bedienungsanleitung".

  • Darstellbarer Bereich in Bildschirmen
  • Kameras
  • Unterschiede zwischen den angezeigten Bildern und der tatsächlichen Straße
  • Unterschiede zwischen den angezeigten Bildern und den tatsächlichen Objekten

Erfassungsbereich der Kameras und Sensoren

  • Befindet sich ein geparktes Fahrzeug hinter der Zielparklücke und wird der Abstand zum Fahrzeug zu groß, kann es möglicherweise nicht mehr erkannt werden. Je nach Form oder Zustand eines geparkten Fahrzeugs kann sich der Erfassungsbereich verkürzen oder das Fahrzeug nicht erkannt werden.
  • Andere Objekte als geparkte Fahrzeuge, z. B. Säulen, Mauern usw., werden möglicherweise nicht erkannt.

    Außerdem können sie, wenn sie erkannt werden, zu einer falschen Ausrichtung in der Zielparklücke führen.

Situationen, in denen Parkplatz-Begrenzungslinien möglicherweise nicht korrekt erkannt werden

  • In Situationen wie den folgenden werden Stellplatz-Markierungslinien auf der Fahrbahn möglicherweise nicht erkannt:
    • Wenn keine Begrenzungslinien verwendet werden (wenn die Grenzen des Parkplatzes mit Seilen, Blöcken usw. markiert sind)
    • Wenn die Stellplatz- Markierungslinien verblasst oder verschmutzt sind, so dass sie undeutlich sind
    • Wenn die Fahrbahnoberfläche hell ist, wie z. B. Beton, und der Kontrast zwischen ihr und den weißen Stellplatz-Markierungslinien gering ist
    • Wenn die Stellplatz- Markierungslinien eine andere Farbe als Gelb oder Weiß haben
    • Wenn es am Stellplatz dunkel ist, z. B. bei Nacht, in einer Tiefgarage, einem Parkhaus usw.
    • Wenn es regnet oder geregnet hat und die Fahrbahn nass und reflektierend ist oder sich Pfützen gebildet haben
    • Wenn die Sonne direkt in eine Kamera scheint, wie z. B. am frühen Morgen oder am Abend
    • Wenn der Stellplatz mit Schnee oder Enteisungsmitteln bedeckt ist
    • Wenn Reparaturspuren oder andere Markierungen auf der Fahrbahn vorhanden sind, oder wenn sich ein Poller oder ein anderer Gegenstand auf der Fahrbahn befindet
    • Wenn die Farbe oder die Helligkeit der Straßenoberfläche ungleichmäßig ist
    • Wenn eine Kamera mit heißem oder kaltem Wasser bespritzt wurde und das Objektiv beschlägt
    • Wenn das Aufnahmebild des Stellplatzes durch den Schattenwurf des Fahrzeugs oder von Bäumen beeinträchtigt wird
    • Wenn ein Kameraobjektiv verschmutzt oder mit Wassertropfen bedeckt ist
  • In Situationen wie der folgenden kann es vorkommen, dass die Zielparklücke nicht korrekt erkannt wird:
    • Wenn Reparaturspuren oder andere Markierungen auf der Fahrbahn vorhanden sind, oder wenn sich eine Abtrennung, ein Poller oder ein anderer Gegenstand auf der Fahrbahn befindet
    • Wenn es regnet oder geregnet hat und die Fahrbahn nass und reflektierend ist oder sich Pfützen gebildet haben
    • Wenn die Umgebung des Fahrzeugs dunkel ist oder von hinten beleuchtet wird
    • Wenn die Farbe oder die Helligkeit der Straßenoberfläche ungleichmäßig ist
    • Wenn der Stellplatz sich auf einer Steigung befindet
    • Wenn in der Nähe des Stellplatzes diagonale Linien vorhanden sind (Zufahrtsweg)
    • Wenn das Erscheinungsbild des Stellplatzes durch den Schatten eines geparkten Fahrzeugs beeinträchtigt wird (z. B. durch Schatten des Kühlergrills, der Trittstufe usw.)
    • Wenn Zubehör, das die Sicht der Kamera einschränkt, installiert ist
    • Wenn die Stellplatz- Markierungslinien verblasst oder verschmutzt sind, so dass sie undeutlich sind
    • Wenn das Aufnahmebild des Stellplatzes durch den Schattenwurf des Fahrzeugs oder von Bäumen beeinträchtigt wird

WARNUNG!

Vorsichtsmaßregeln hinsichtlich Kameras und Sensoren

  • Aufgrund der Eigenschaften des Kameraobjektivs können die Position von und der Abstand zu Personen und Objekten, die auf dem Bildschirm angezeigt werden, von der tatsächlichen Situation abweichen. Zu Einzelheiten siehe "Multimediasystem- Bedienungsanleitung".
  • Befolgen Sie unbedingt die Vorsichtsmaßregeln zur Verwendung des Toyota- Einparkhilfesensors, da andernfalls ein Sensor möglicherweise nicht ordnungsgemäß funktioniert, was zu einem Unfall führen kann.
  • In Situationen wie den folgenden sprechen die Sensoren u.U. nicht korrekt an, wodurch Unfallgefahr entstehen kann. Daher mit entsprechender Vorsicht vorgehen.
    • Wenn sich ein geparktes Fahrzeug neben der Zielparklücke befindet und der angezeigte Zielstellplatz weit von dem tatsächlichen Zielstellplatz entfernt ist, kann ein Sensor falsch ausgerichtet sein.

      Lassen Sie das Fahrzeug von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota- Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.

    • Keinesfalls Zubehör im Erfassungsbereich der Sensoren und deren Umgebung installieren.

Ein-/Ausschalten von Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park.

Wenn Sie den Schalter während eines Ein-/Ausparkvorgangs drücken, wird der Vorgang abgebrochen.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Betriebsbedingungen der "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik

Dieser Assistent ist funktionsbereit, wenn alle folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Das Bremspedal wird getreten
  • Das Fahrzeug ist gestoppt.
  • Der Fahrer-Sicherheitsgurt ist angelegt.
  • Das Lenkrad wird nicht betätigt.
  • Das Gaspedal ist freigegeben.
  • Alle Türen und die Heckklappe sind geschlossen.
  • Die Außenspiegel sind nicht eingeklappt.
  • Die Feststellbremse ist gelöst.
  • Die dynamische Radar- Geschwindigkeitsregelung ist nicht in Betrieb
  • ABS, VSC, TRAC, PCS und PKSB sind nicht in Betrieb
  • Das Fahrzeug befindet sich nicht auf einer steilen Steigung.
  • VSC und TRAC sind nicht ausgeschaltet
    Falls der Assistent nicht anspricht, das Multimediadisplay auf Meldungen prüfen.

"Advanced Park"-Führungsbildschirme

Die Einweisungsbildschirme werden auf dem Multimediadisplay angezeigt.

Einweisungsbildschirm (Start der Einparkautomatik)

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  1. Zielparklücke (blau)
  2. Hinweisanzeige
  3. Parkverfahren-Umschalter
    Falls mehrere Tasten angezeigt werden, hängt die jeweilige Tastenfunktion vom Tastenstatus ab.

    oder : Eine andere Zielparklücke wählen.

    oder : Aktuelle Zielparklücke auswählen.
    : Wählen, um auf paralleles Einparken zu schalten
    : Ändern der rechtwinkeligen Parkfunktion (vorwärts/rückwärts)

  4. "MODE"-Taste
    Wählen, um zwischen Parklücken- Registrierfunktion und parallelem/rechtwinkligem Parken (vorwärts/rückwärts) umzuschalten.
  5. "Start"-Taste
    Antippen, um die Parkautomatik zu starten.
  6. Richtungsänderungstaste für rechtwinkliges Einparken
    Wählen, um zwischen der Parkfunktion (vorwärts) und der Parkfunktion (rückwärts) zu wechseln.
    : Ändern der rechtwinkeligen Parkfunktion (vorwärts)
    : Ändern der Einparkfunktion für Querparkplätze (rückwärts)
  7. Taste zur Personalisierung von Einstellungen
    Wählen, um den Einstellungsbildschirm für die Ein-/Ausparkautomatik aufzurufen.
  8. Registriertaste
    Wählen, um eine Parklücke zu registrieren.
  9. Starttaste der Fernbedienungsfunktion
    Wählen Sie diese Option, um die Parkautomatik über das Smartphone-Display zu starten.

Führungsbildschirm (bei Rückwärtsfahrt)

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  1. Betriebssymbol
    Erscheint, wenn die "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik aktiviert ist.
  2. Führungslinien (gelb und rot)
    Zeigen Punkte zwischen der Mitte der Front- bzw. Heckstoßfängerkante und der Zielstoppposition (gelb) * und einer Entfernung von ca. 0,3 m (rot) und an.
  3. Warnsymbol für bewegte Objekte
  4. Betriebsanzeige des Notbremsassistenten "BREMSEN!" wird angezeigt.
  5. Anzeige des Toyota- Einparkhilfesensors

* Die gelbe Seitenlinie wird nicht angezeigt, wenn die Zielstoppposition ca. 2,5 m oder weiter vom Fahrzeug entfernt ist.

Pop-up-Anzeige des Toyota-Einparkhilfesensors

Unabhängig davon, ob der Toyota- Einparkhilfesensor ein- oder ausgeschaltet ist, erscheint die Pop-up-Anzeige des Toyota- Einparkhilfesensors automatisch auf dem Einweisungsbildschirm, wenn Advanced Park in Betrieb ist und der Toyota- Einparkhilfesensor ein Objekt erfasst.

Ansprechen der Bremssteuerung, wenn "Advanced Park"-Ein-/ Ausparkautomatik aktiviert ist

Wenn das System während Ausführen der "Advanced Park"-Funktion erkennt, dass ein hohes Risiko einer Kollision mit einem erkannten beweglichen oder stationären Objekt besteht, steuert es die Hybridsystem-Leistungsbegrenzung und die Bremssteuerung an.

Bei Bremsbetätigung durch das System wird die "Advanced Park"-Ein-/ Ausparkautomatik unterbrochen und eine Meldung auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt.

Warnsummer

Je nach Umgebungsgeräuschen oder Geräuschen von anderen Systemen kann es schwierig sein, den Summer dieses Systems zu hören.

Wenn während des Betriebs von Advanced Park am Multimediadisplay ein schwarzer Bildschirm angezeigt wird

Das System wird durch Funkwellen gestört oder hat eine Funktionsstörung.

Wenn eine Funkantenne in der Nähe einer Kamera installiert wird, sollten Sie sie so weit wie möglich von den Kameras entfernt anordnen. Wenn eine Radioantenne nicht in der Nähe einer Kamera installiert ist und der Bildschirm nach dem Ausschalten des Start-Schalters und Neustart des Hybridsystems nicht in den Normalzustand zurückkehrt, das Fahrzeug von einem Toyota- Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen lassen.

Rechtwinkliges Parken (vorwärts/rückwärts)

Die Einparkfunktion für rechtwinkliges Parken bzw. Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) kann genutzt werden, wenn das Fahrzeug in der Nähe der Zielparklücke und rechtwinklig zur Mitte derselben angehalten wird und die Parklücke erfasst werden kann. Je nach Parkbedingungen usw., kann der Assistent die Fahrtrichtung des Fahrzeugs durch Ansteuern des Getriebes ändern, wenn dies erforderlich ist.

Einparken mithilfe der Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/ rückwärts)

1.Halten Sie das Fahrzeug in einer Position an, die sich nahe und senkrecht zur Mitte der Zielparklücke befindet.

  • Wenn Stellplatz-Markierungslinien vorhanden sind

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  1. Ca. 1 m *
  2. Ca. 2,5 m *
  3. Ca. 6 m oder mehr *
  4. Ca. 5,5 m oder mehr *

Das System funktioniert zumeist auch, wenn sich nur auf einer Seite der Zielparklücke eine Stellplatz- Markierungslinie befindet.*

Dies ist eine Referenzmessung zur Erkennung eines Parkplatzes. Je nach Umgebung ist eine Erkennung eventuell nicht möglich.

  • Wenn auf dem benachbarten Stellplatz ein Fahrzeug geparkt ist

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  1. Ca. 1 m *
  2. Ca. 3 m oder mehr *
  3. Ca. 6 m oder mehr *
  4. Ca. 5,5 m oder mehr *

Das System funktioniert zumeist auch, wenn nur auf einer Seite der Zielparklücke ein Fahrzeug geparkt ist.*

Dies ist eine Referenzmessung zur Erkennung eines Parkplatzes. Je nach Umgebung ist eine Erkennung eventuell nicht möglich.

2.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park und vergewissern Sie sich, dass ein in Frage kommender Stellplatz auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Falls das System eine passende Parklücke für Ihr Fahrzeug erkennt, wird die Zielparklücke durch ein Rechteck angezeigt.
  • Wenn es möglich ist, in die Lücke parallel einzuparken, die Lücke auswählen und dann antippen, um in die Parallelparkfunktion zu wechseln.
  • Falls es möglich ist, die Einparkrichtung zu ändern, wählen Sie den Parkplatz aus und wählen Sie anschließend oder , um die Richtung zu ändern.
  • Je nach Umgebung ist es möglich, dass diese Funktion nicht genutzt werden kann. Verwenden Sie die Funktion entsprechend den Informationen, die auf dem Multimediadisplay angezeigt werden, für eine andere Parklücke.

3.Wählen Sie die Taste "Start".

Ein Signalton ertönt, eine Betriebsmeldung wird auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt, und der Assistent beginnt zu arbeiten.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Sobald Sie das Bremspedal freigeben, wird "Vorwärtsfahrt...", "Rückwärtsfahrt..." o.ä. angezeigt und das Fahrzeug beginnt sich entsprechend vorwärts-/rückwärts zu bewegen.
  • Zum Abbrechen des Assistenten, drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park.

    Wenn der Assistent abgebrochen wird, erscheint "Advanced Park Abbruch" o.ä. auf dem Display.

    Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug, Objekt, einer Person oder dem Rinnstein zu stark nähert.

4.Führen Sie die auf dem Display angeforderten Vorgänge durch, bis das Fahrzeug in der Zielparklücke zum Stehen kommt.

Wenn das Fahrzeug stoppt, wird "Advanced Park Ende" angezeigt und die Ein-/Ausparkautomatik schaltet sich aus.

Wenn Sie auf dem Multimediadisplay auswählen, wird das auf dem Bildschirm für den Abschluss der Einparkhilfe angezeigte Fahrzeug gedreht.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Wenn Sie den Eindruck haben, dass sich das Fahrzeug einem in der Nähe befindlichen Fahrzeug, Objekt, Menschen oder Rinnstein stark nähert

Drücken Sie das Bremspedal, um das Fahrzeug anzuhalten, und betätigen Sie dann den Schalt-Wählhebel, um die Fahrtrichtung des Fahrzeugs zu ändern.

Zu diesem Zeitpunkt wird die Parkautomatik ausgesetzt. Wenn Sie danach die Taste "Start" antippen, wird die Parkautomatik wieder fortgesetzt und das Fahrzeug fährt in die Richtung, die der gewählten Schalt-/ Wählhebelposition entspricht.

Wenn die Bremsen betätigt wurden

Wenn die Bremsen betätigt wurden, kann ein Betriebsgeräusch von den Bremsen zu hören sein. Dies weist nicht auf eine Störung hin.

ACHTUNG

Bei Verwendung der Einparkfunktion für Querparkplätze (quer zur Fahrbahn - vorwärts/rückwärts)

  • Sicherstellen, dass sich innerhalb der gelben Führungslinien zwischen dem Fahrzeug und dem Zielstellplatz keine Hindernisse befinden. Brechen Sie die Funktion ab, wenn zwischen dem Fahrzeug und der Zielparklücke oder innerhalb der gelben Hilfslinien Hindernisse vorhanden sind.
  • Da die Zielparklücke nicht korrekt eingestellt werden kann, wenn die Oberfläche der Parklücke geneigt ist oder Höhenunterschiede aufweist, kann sich das Fahrzeug von der Zielparklücke versetzen oder schief einparken. Sehen Sie daher bei solchen Parkplätzen von der Nutzung der Funktion ab.
  • Beim Einparken in eine schmale Parklücke kann es passieren, dass das Fahrzeug sehr dicht an ein benachbartes geparktes Fahrzeug heranfährt. Falls ein Kollisionsrisiko besteht, das Bremspedal drücken, um das Fahrzeug anzuhalten.
  • Wenn ein erfasstes Fahrzeug auf dem angrenzenden Parkplatz sehr schmal oder extrem nahe am Bordstein geparkt ist, wird der Assistent Ihr Fahrzeug ebenfalls sehr nahe am Bordstein parken. Falls die Gefahr besteht, dass Ihr Fahrzeug gegen ein Hindernis stößt oder von der Straße abkommt, treten Sie das Bremspedal, um das Fahrzeug anzuhalten, und drücken Sie dann den Hauptschalter für Advanced Park, um das System zu deaktivieren.

Advanced Park-Ausparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts)

Beim Ausparken aus einem Querparkplatz kann, wenn das System feststellt, dass das Ausparken möglich ist, die Ausparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) verwendet werden.

Je nach Umgebung kann die Steuerung des Assistenten außerdem die Fahrstufe wechseln, wenn die Fahrtrichtung des Fahrzeugs geändert werden muss.

Ausparken mithilfe der Ausparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/ rückwärts)

1.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park, während Sie das Bremspedal treten und die Parkstellung "P" gewählt ist, und vergewissern Sie sich, dass der Auswahlbildschirm für die Ausparkrichtung auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

2.Wählen sie die gewünschte Ausparkrichtung mit dem entsprechenden Pfeil auf dem Multimediadisplay aus.

Durch Betätigen des Blinkerhebels können Sie lediglich auswählen, ob Sie nach links oder nach rechts Ausparken möchten.

3.Treten Sie das Bremspedal und wählen Sie die Taste "Start".

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Ein Signalton ertönt, eine Betriebsmeldung wird auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt, und der Assistent beginnt zu arbeiten.

Zum Abbrechen des Assistenten, drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park. Wenn der Assistent abgebrochen wird, erscheint "Advanced Park Abbruch" o.ä. auf dem Display. Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug, Objekt, einer Person oder dem Rinnstein zu stark nähert.

4.Führen Sie die erforderlichen Vorgänge wie in den Hinweisanzeigen angegeben so lange durch, bis sich das Fahrzeug in einer Position befindet, aus der das Ausparken möglich ist.

Wenn das Fahrzeug eine Position erreicht, in der das Ausparken möglich ist, wird "Sie können ausparken, indem Sie das Lenkrad drehen" angezeigt. Wenn das Lenkrad betätigt wird, wird "Advanced Park Ende" angezeigt und der Assistent wird beendet.

Da der Assistent beendet wird, während das Fahrzeug in Bewegung ist, halten Sie das Lenkrad unbedingt fest und fahren Sie vorwärts.

Wenn das Lenkrad nicht betätigt wird, wird das Fahrzeug in der Ausparkposition angehalten. Sie können den Assistenten beenden, indem Sie das Gaspedal oder das Bremspedal treten.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Rechtwinkliges Ausparken (vorwärts/rückwärts)

Verwenden Sie die Ausparkfunktion (vorwärts/rückwärts) nur zum Ausparken aus einem Längsparkplatz und in keiner anderen Situation. Wird die Automatik versehentlich gestartet, das Bremspedal treten, um das Fahrzeug zu stoppen.

Danach den "Advanced Park"- Hauptschalter drücken, um das System zu deaktivieren.

Situationen, in denen die Ausparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) nicht arbeitet

In einigen Situationen, wie beispielsweise den folgenden, nimmt die Ausparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) den Betrieb nicht auf.

  • Wenn sich in Ausparkrichtung ein Fahrzeug befindet, das eingeparkt werden soll

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Wenn ein vorderer oder hinterer Mittel- oder Ecksensor eine Wand, Säule oder Person in der Nähe erfasst

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Advanced Park Einparkfunktion für Längsparkplätze

Die Einparkfunktion für Längsparkplätze kann genutzt werden, wenn das Fahrzeug in der Nähe des Zielparkplatzes und mittig auf diesen ausgerichtet angehalten wird und der Parkplatz erfasst werden kann. Je nach Parkbedingungen usw., kann der Assistent die Fahrtrichtung des Fahrzeugs durch Ansteuern des Getriebes ändern, wenn dies erforderlich ist.

Einparken mit der Einparkfunktion für Längsparkplätze

1.Halten Sie das Fahrzeug an einer Stelle an, an der es in etwa auf die Mitte der Zielparklücke ausgerichtet ist.

Wenn Stellplatz-Markierungslinien vorhanden sind

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  1. Ca. 1 m *
  2. Ca. 6 m *
  3. Ca. 4,5 m oder mehr *
  4. Ca. 8 m oder mehr *

* Dies ist eine Referenzmessung zur Erkennung eines Parkplatzes. Je nach Umgebung ist eine Erkennung eventuell nicht möglich.

Wenn auf dem benachbarten Stellplatz ein Fahrzeug geparkt ist

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  1. Ca. 1 m *
  2. Ca. 7 m oder mehr *
  3. Ca. 4,5 m oder mehr *
  4. Ca. 8 m oder mehr *

* Dies ist eine Referenzmessung zur Erkennung eines Parkplatzes. Je nach Umgebung ist eine Erkennung eventuell nicht möglich.

2.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park und vergewissern Sie sich, dass ein in Frage kommender Stellplatz auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Falls das System eine passende Parklücke für Ihr Fahrzeug erkennt, wird die Zielparklücke durch ein Rechteck angezeigt.
  • Wenn rechtwinkliges Einparken, also quer zur Fahrbahn (vorwärts/ rückwärts) möglich ist, die Lücke auswählen und dann antippen, um in die Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/ rückwärts) zu wechseln.
  • Je nach Umgebung ist es möglich, dass diese Funktion nicht genutzt werden kann. Verwenden Sie die Funktion entsprechend den Informationen, die auf dem Multimediadisplay angezeigt werden, für eine andere Parklücke.

3.Wählen Sie die Taste "Start".

Ein Signalton ertönt, eine Betriebsmeldung wird auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt, und der Assistent beginnt zu arbeiten.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Wenn das Bremspedal losgelassen wird, erscheint "Vorwärtsfahrt..." o.ä. auf dem Display und das Fahrzeug beginnt sich entsprechend vorwärts zu bewegen.
  • Zum Abbrechen des Assistenten, drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park.

    Wenn der Assistent abgebrochen wird, erscheint "Advanced Park Abbruch" o.ä. auf dem Display.

    Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug, Objekt, einer Person oder dem Rinnstein zu stark nähert.

4.Führen Sie die auf dem Display angeforderten Vorgänge durch, bis das Fahrzeug in der Zielparklücke zum Stehen kommt.

Wenn das Fahrzeug stoppt, wird "Advanced Park Ende" angezeigt und die Ein-/Ausparkautomatik schaltet sich aus.

Wenn Sie auf dem Multimediadisplay auswählen, wird das auf dem Bildschirm für den Abschluss der Einparkhilfe angezeigte Fahrzeug gedreht.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Bei Anzeige von "Keine Parklücke" o.ä.

Selbst wenn das Fahrzeug parallel zu einer Parklücke steht, wird ein daneben geparktes Fahrzeug möglicherweise nicht erkannt. Wird das Fahrzeug in diesem Fall in eine Position gebracht, in der ein geparktes Fahrzeug erkannt werden kann, kann die Automatik starten.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

ACHTUNG

Bei Verwendung der Parallelparkfunktion

  • Sicherstellen, dass sich innerhalb der gelben Führungslinien zwischen dem Fahrzeug und dem Zielstellplatz keine Hindernisse befinden. Wenn innerhalb der gelben Führungslinien oder zwischen dem Fahrzeug und der Zielparklücke Hindernisse erkannt werden, wird die Parallelparkfunktion abgebrochen oder ausgesetzt.
  • Da die Zielparklücke nicht korrekt eingestellt werden kann, wenn die Oberfläche der Parklücke geneigt ist oder Höhenunterschiede aufweist, kann sich das Fahrzeug von der Zielparklücke versetzen oder schief einparken. Verwenden Sie daher nicht die Funktion "Parallelparken" für diese Art von Parkplätzen.
  • Wenn ein benachbartes geparktes Fahrzeug schmal oder extrem nah an der Bordsteinkante geparkt ist, wird die Position, an der die Automatik das Fahrzeug einparkt, ebenfalls nah an der Bordsteinkante sein. Besteht Gefahr, dass das Fahrzeug mit dem Bordstein kollidiert oder von der Straße abkommt, das Bremspedal drücken, um das Fahrzeug anzuhalten.

    Drücken Sie dann den "Advanced Park"-Hauptschalter, um das System zu deaktivieren.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Befindet sich an der Innenseite der Parklücke eine Wand oder ein anderes Hindernis, kann das Fahrzeug an einer Position etwas außerhalb der registrierten Zielparklücke zu stehen kommen.

Advanced Park-Ausparkfunktion für Längsparkplätze

Beim Ausparken aus einem Längsparkplatz kann, wenn das System feststellt, dass das Ausparken möglich ist, die Ausparkfunktion für Längsparkplätze verwendet werden. Je nach Umgebung kann die Steuerung des Assistenten außerdem die Fahrstufe wechseln, wenn die Fahrtrichtung des Fahrzeugs geändert werden muss.

Ausparken mithilfe der Ausparkfunktion für Längsparkplätze

1.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park, während Sie das Bremspedal treten und die Parkstellung "P" gewählt ist, und vergewissern Sie sich, dass der Auswahlbildschirm für die Ausparkrichtung auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

2.Wählen sie die gewünschte Ausparkrichtung mit dem entsprechenden Pfeil auf dem Multimediadisplay aus.

Durch Betätigen des Blinkerhebels können Sie lediglich auswählen, ob Sie nach links oder nach rechts Ausparken möchten.

3.Treten Sie das Bremspedal und wählen Sie die Taste "Start".

Ein Signalton ertönt, eine Betriebsmeldung wird auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt, und der Assistent beginnt zu arbeiten.

Zum Abbrechen des Assistenten, drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park.

Wenn der Assistent abgebrochen wird, erscheint "Advanced Park Abbruch" o.ä. auf dem Display.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug, Objekt, einer Person oder dem Rinnstein zu stark nähert.

4.Führen Sie die erforderlichen Vorgänge wie in den Hinweisanzeigen angegeben so lange durch, bis sich das Fahrzeug in einer Position befindet, aus der das Ausparken möglich ist.

Wenn das Fahrzeug eine Position erreicht, in der das Ausparken möglich ist, wird "Sie können ausparken, indem Sie das Lenkrad drehen" angezeigt. Wenn das Lenkrad betätigt wird, wird "Advanced Park Ende" angezeigt und der Assistent wird beendet. Da der Assistent beendet wird, während das Fahrzeug in Bewegung ist, halten Sie das Lenkrad unbedingt fest und fahren Sie vorwärts.

Wenn das Lenkrad nicht betätigt wird, wird das Fahrzeug in der Ausparkposition angehalten. Sie können den Assistenten beenden, indem Sie das Gaspedal oder das Bremspedal treten.

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Parallel-Ausparken

Verwenden Sie die Ausparkfunktion für Längsparkplätze nur zum Ausparken aus einem Längsparkplatz und in keiner anderen Situation. Wird die Automatik versehentlich gestartet, das Bremspedal treten, um das Fahrzeug zu stoppen.

Danach den "Advanced Park"- Hauptschalter drücken, um das System zu deaktivieren.

Situationen, in denen die Ausparkfunktion für Längsparkplätze nicht arbeitet

In einigen Situationen, wie beispielsweise den folgenden, nimmt die Ausparkfunktion für Längsparkplätze den Betrieb nicht auf:

  • Wenn in der Ausparkrichtung Fahrzeuge stehen, die an einer Ampel warten

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • Wenn ein Fahrzeug in dem Bereich hinter der Stelle steht, an der das Fahrzeug den Parkplatz verlassen wird

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  • Wenn eine Wand, eine Säule oder eine Person in der Nähe eines vorderen oder hinteren Abstandsensors erkannt wird

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  • Wenn das Fahrzeug auf einem Bordstein geparkt wurde und ein Seitensensor die Fahrbahnoberfläche erfasst

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  • Wenn sich kein Fahrzeug vor Ihrer Fahrzeugfront befindet
  • Bei großem Abstand zwischen der Front Ihres Fahrzeugs und dem nächsten geparkten Fahrzeug

"Advanced Park"-Speicherfunktion (Ein-/Ausparkautomatik)

Mit der Speicherfunktion können Sie in einen zuvor registrierten Stellplatz einparken, auch wenn keine Stellplatz-Markierungslinien oder benachbarte geparkte Fahrzeuge vorhanden sind.

Es können bis zu 3 Stellplätze gespeichert werden.

Speichern eines Stellplatzes

1.Halten Sie das Fahrzeug an einer Stelle an, an der es in etwa auf die Mitte der Zielparklücke ausgerichtet ist.

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  1. Ca. 1 m

2.Drücken Sie den Hauptschalter und wählen Sie dann
Wird der Hauptschalter für Advanced Park bei einem Parkplatz ohne Begrenzungslinien oder daneben geparkten Fahrzeugen gedrückt, wird eventuell "Keine verfügbare Parklücke" o.ä. angezeigt. Halten Sie gedrückt.

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3.Wählen Sie die Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) oder die Einparkfunktion für Längsparkplätze aus.

Es werden nur Parkplätze angezeigt, bei denen die Einparkhilfe genutzt werden kann.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

4.Wählen Sie die Einparkrichtung aus.

Wenn in Schritt 3 Querparken (vorwärts/rückwärts) ausgewählt wurde

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

Wenn in Schritt 3 Längsparken ausgewählt wurde

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5.Geben Sie mit den Pfeiltasten die Position des zu registrierenden Stellplatzes ein, und wählen Sie dann "OK".

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6.Wählen Sie die Taste "Start".

Ein Signalton ertönt, eine Betriebsmeldung wird auf dem Multi-Informationsdisplay angezeigt, und der Assistent beginnt zu arbeiten.

Wenn das Bremspedal losgelassen wird, erscheint "Vorwärtsfahrt..." o.ä. auf dem Display und das Fahrzeug beginnt sich entsprechend vorwärts zu bewegen.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich das Fahrzeug einem anderen Fahrzeug, Objekt, einer Person oder dem Rinnstein zu stark nähert.

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7.Führen Sie die auf dem Display angeforderten Vorgänge durch, bis das Fahrzeug in der Zielparklücke zum Stehen kommt.

8.Überprüfen Sie die Position, an der das Fahrzeug angehalten hat. Passen Sie bei Bedarf die Position des zu registrierenden Stellplatzes mit den Pfeiltasten an und wählen Sie dann "Registrierung".

Auf dem Multimediadisplay wird "Registrierung abgeschlossen" o.ä. eingeblendet.

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  •  Speichern Sie einen Stellplatz nur, wenn sich innerhalb des durch die dicken Linien gekennzeichneten Bereichs keine Hindernisse befinden.
  •  Die Position eines zu registrierenden Stellplatzes kann nur begrenzt angepasst werden.

Beim Einparken in einen mit der Speicherfunktion gespeicherten Parkplatz

1.Halten Sie das Fahrzeug an einer Stelle an, an der es in etwa auf die Mitte der Zielparklücke ausgerichtet ist.

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  1. Ca. 1 m

2.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park und vergewissern Sie sich, dass ein in Frage kommender Stellplatz auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

Wenn die Taste "MODE" angezeigt wird, können Sie durch Berühren der Taste zwischen der Speicherfunktion, der Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) und der Einparkfunktion für Längsparkplätze umschalten.

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3.Wählen Sie den gewünschten Stellplatz aus und tippen Sie dann auf die Taste "Start".

Führen Sie das bei der Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) beschriebene Verfahren ab Schritt 3 durch.

Bei Überschreiben eines gespeicherten Stellplatzes

Wenn die maximal mögliche Anzahl von Stellplätzen registriert ist und Sie antippen, können Sie einen registrierten Stellplatz auswählen und dann durch einen neuen Stellplatz überschreiben.

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Wenn mehrere Stellplätze gespeichert sind

Wählen Sie den gewünschten Stellplatz aus und tippen Sie dann auf die Taste "Start".

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ACHTUNG

Bei Verwendung der Speicherfunktion

  • Die Speicherfunktion ist ein System, das das Parken an einem zuvor registriertem Stellplatz übernimmt.

    Wenn sich der Zustand der Fahrbahn, des Fahrzeugs oder der Umgebung vom Zeitpunkt der Registrierung unterscheidet, kann der Stellplatz möglicherweise nicht richtig erkannt werden oder die Unterstützung kann nicht bis zum vollständigen Einparken des Fahrzeugs erfolgen.

  • Speichern Sie einen Stellplatz nicht in Situationen wie den folgenden, da der gewählte Stellplatz möglicherweise nicht registriert werden kann oder später automatisches Parken nicht möglich ist.
    •  Wenn ein Kameraobjektiv verschmutzt oder mit Wassertropfen bedeckt ist
    •  Wenn es regnet oder schneit
    •  Wenn die Umgebung dunkel ist (z. B. bei Nacht)
  • In Situationen wie den folgenden kann es vorkommen, dass das System nicht in der Lage ist, einen vorgesehenen Stellplatz zu speichern:
    • Wenn zwischen Fahrbahn und Stellplatz ungenügend Platz ist
    • Wenn die Straßenoberfläche rund um den Stellplatz keine Unterschiede aufweist, die das System erkennen kann.
  • Wenn ein Stellplatz in Situationen wie den folgenden registriert wurde, kann die Parkautomatik möglicherweise später nicht gestartet werden oder das Fahrzeug eventuell nicht bis in den registrierten Stellplatz einparken.
    • Bei Schattenwurf auf dem Stellplatz (z. B. ein Hubstellplatz darüber usw.)

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  • Wenn sich Laub, Müll oder andere Gegenstände, die sich bewegen können, auf dem Stellplatz befinden
  • Wenn der Straßenbelag um den Stellplatz herum das gleiche sich wiederholende Muster aufweist (Pflastersteine usw.)

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

  • In Situationen wie den folgenden kann es vorkommen, dass das System nicht in der Lage ist, in einen gespeicherten Stellplatz einzuparken:
    • Wenn das Aufnahmebild des Stellplatzes durch den Schattenwurf des Fahrzeugs oder von Bäumen beeinträchtigt wird
    • Wenn ein Objekt auf dem registrierten Stellplatz erkannt wird
    • Wenn ein Fußgänger oder ein vorbeifahrendes Fahrzeug während der Unterstützung durch das System erfasst wird
    • Wenn die Position, in der das Fahrzeug beim Start des Assistenten steht, von der Position abweicht, in der die Speicherung durchgeführt wurde
    • Wenn der gespeicherte Stellplatz aufgrund von Absperrungen usw. nicht erreicht werden kann
    • Wenn sich der Straßenbelag in der Umgebung des Stellplatzes verändert hat (Straße hat sich verschlechtert oder wurde neu asphaltiert)
    • Wenn sich die Sonnenlichtverhältnisse von denen zum Zeitpunkt der Speicherung unterscheiden (aufgrund des Wetters oder der Tageszeit)
    • Wenn die Sonne direkt in eine Kamera scheint, wie z. B. am frühen Morgen oder am Abend
    • Wenn die Farbe oder die Helligkeit der Straßenoberfläche ungleichmäßig ist
    • Wenn der Stellplatz vorübergehend beleuchtet wird (Scheinwerfer eines anderen Fahrzeugs, Sicherheitsbeleuchtung usw.)
    • Wenn die Fahrbahnoberfläche rund um den Parkplatz das gleiche, sich wiederholende Muster aufweist
    • Wenn sich in der Nähe des Stellplatzes eine kleine Erhebung auf der Fahrbahnoberfläche befindet
    • Wenn der Stellplatz sich auf einer Steigung befindet
    • Wenn eine Kamera mit heißem oder kaltem Wasser bespritzt wurde und das Objektiv beschlägt
    • Wenn ein Kameraobjektiv verschmutzt oder mit Wassertropfen bedeckt ist
    • Wenn Zubehör, das die Sicht der Kamera einschränkt, installiert ist

Wenn der Assistent während der Speicherung abbricht, diese erneut durchführen.

  • Wenn beim Speichern eines Stellplatzes die Fahrbahnoberfläche nicht erkannt werden kann, wird "Keine Parklücke verfügbar" angezeigt.
  • Achten Sie bei der Verwendung der Speicherfunktion darauf, unmittelbar vor der Stoppposition anzuhalten.

    Andernfalls wird der Stellplatz evtl.

    nicht richtig erkannt wird oder der Assistent kann das Fahrzeug nicht vollständig einparken.

  • Die Speicherfunktion nicht nach starker Stoßeinwirkung auf die Kamera oder bei falscher Bildausrichtung auf dem Panoramabildschirm verwenden.
  • Nach einem Austausch der Kamera verändert sich evtl. deren Einbauwinkel, weshalb die gespeicherten Stellplätze neu registriert werden müssen.

Fernbetätigungsfunktion

Mit einem Smartphone können Sie die Einpark- und Ausparkfunktionen fernsteuern. Zudem kann das Fahrzeug aus der Ferne vorwärts oder rückwärts in eine Garage gefahren werden, usw.

Einparken mit der Fernsteuerungsfunktion

Ein Smartphone kann zur Fernsteuerung der Einparkfunktion verwendet werden, wenn die Zielparklücke erkannt werden kann und das Fahrzeug nahe und rechtwinklig zur Mitte der Parklücke steht. Je nach Parkbedingungen usw., kann der Assistent die Fahrtrichtung des Fahrzeugs durch Ansteuern des Getriebes ändern, wenn dies erforderlich ist.

1.Halten Sie das Fahrzeug an einer Stelle an, an der es in etwa auf die Mitte der Zielparklücke ausgerichtet ist.

2.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park und vergewissern Sie sich, dass ein in Frage kommender Stellplatz auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

3.Tippen Sie auf und dann auf "Rechtwinklig/Parallel".

4.Tippen Sie auf "OK".

5.Verlassen Sie das Fahrzeug, während Sie den elektronischen Schlüssel und das Smartphone bei sich tragen, und starten Sie dann die "Remote Park"-App auf dem Smartphone.

Der Erfassungsbereich des elektronischen Schlüssels erstreckt sich in einem Umkreis von ca. 3,0 m um das Fahrzeug.

Wenn sich ein Hindernis im Weg des Fahrzeugs befindet, entfernen Sie es vor dem Einparken des Fahrzeugs.

Kleine Objekte können auch nach dem Aussteigen entfernt werden.

6.Bestätigen Sie von außerhalb des Fahrzeugs die Parklücke auf dem Bildschirm des Smartphones und tippen Sie dann auf die Starttaste.

Starten Sie die Fernsteuerungsfunktion, während Sie ca. 50 cm oder mehr vom Fahrzeug entfernt und außerhalb des Fahrwegs des Fahrzeugs stehen.

7.Fahren Sie mit dem Finger am Rand des Bedienfelds auf dem Bildschirm des Smartphones entlang und prüfen Sie dabei unablässig, ob der Bereich rund um das Fahrzeug frei ist.

Während der kontinuierlichen Verfolgung des Einsatzbereichs bewegt sich das Fahrzeug und die Einparkhilfe wird ausgeführt.

Falls Sie die Bedienung des Smartphones länger aussetzen, kann der Parkassistent anhalten und das Fahrzeug stoppen. Wenn die Bedienung des Smartphone-Displays wieder aufgenommen wird, um das Fahrzeug zu bewegen, wird das Fahrzeug vor der Fahrt automatisch verriegelt.

8.Wenn die Parklücke erreicht ist, wird nach Stoppen des Fahrzeugs durch die Feststellbremse die Parkstellung "P" eingelegt, der Start-Schalter ausgeschaltet, bevor abschließend die Türen verriegelt werden.

Auf dem Smartphone erscheint ein Endbildschirm

In folgenden Fällen kann die Einparkfunktion selbst bei Hindernissen verwendet werden

  • Wenn Sie die Parkfunktionen auf einem Parkplatz mit weißen Linien verwenden, kann der Platz als Zielparkplatz festgelegt werden, auch wenn ein Hindernis auf dem Parkplatz vorhanden ist. Dadurch kann der Assistent auch dann fortgesetzt werden, wenn eine Parklücke vom Fahrzeuginneren aus festgelegt wurde und dann das Fahrzeug verlassen wird, um ein Hindernis zu entfernen, z. B. einen Verkehrskegel, der auf einem Behindertenparkplatz steht.
  • Beim Querparken mithilfe von Advanced Park können auf jeder Seite des Fahrzeugs 3 Parkplätze (bis zu 6 insgesamt) erfasst werden. Bei Verwendung der Fernsteuerungsfunktion kann jedoch nur 1 Parkplatz auf jeder Seite des Fahrzeugs erkannt werden

Vorwärts- und Rückwärtsfahren des Fahrzeugs mit der Fernsteuerungsfunktion

Nach dem Anhalten des Fahrzeugs kann das Fahrzeug mit Hilfe der Vorwärts- und Rückwärtsfahrfunktion in eine Garage usw. gefahren werden.

1.Halten Sie das Fahrzeug an der Stelle an, an der Sie den Assistenten starten möchten.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

2.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park

3.Tippen Sie auf und wählen Sie dann "Vorwärts/Rückwärts".

4.Wählen Sie die Taste "OK".

5.Verlassen Sie das Fahrzeug, während Sie den elektronischen Schlüssel und das Smartphone bei sich tragen, und starten Sie dann die "Remote Park"-App auf dem Smartphone.

Der Erfassungsbereich des elektronischen Schlüssels erstreckt sich in einem Umkreis von ca. 3,0 m um das Fahrzeug.

6.Bestätigen Sie von außerhalb des Fahrzeugs die Fahrtrichtung auf dem Bildschirm des Smartphones und tippen Sie dann auf die Starttaste.

Starten Sie die Fernsteuerungsfunktion, während Sie ca. 50 cm oder mehr vom Fahrzeug entfernt und außerhalb des Fahrwegs des Fahrzeugs stehen. Der Erfassungsbereich des elektronischen Schlüssels erstreckt sich in einem Umkreis von ca. 3,0 m um das Fahrzeug.

7.Fahren Sie mit dem Finger am Rand des Bedienfelds auf dem Bildschirm des Smartphones entlang und prüfen Sie dabei unablässig, ob der Bereich rund um das Fahrzeug frei ist.

Während der kontinuierlichen Verfolgung des Einsatzbereichs bewegt sich das Fahrzeug durch die Assistenzfunktion vorwärts und rückwärts.

Falls Sie die Bedienung des Smartphones länger aussetzen, kann der Parkassistent anhalten und das Fahrzeug stoppen. Während der unterstützte Vorgang ausgeführt wird, können Sie ihn stoppen oder die Fahrtrichtung des Fahrzeugs ändern.

8.Wählen Sie den Start-Schalter am Display des Smartphones. Der Start-Schalter wird dann auf OFF gestellt und die Türen werden automatisch verriegelt.

Ändern der Fahrtrichtung

Während der Assistent arbeitet, kann die Fahrtrichtung des Fahrzeugs durch die Vorwärts- und Rückwärtsfunktion geändert werden. Befindet sich hinter dem Fahrzeug eine Wand usw., kann das Fahrzeug durch Betätigen der Fahrtrichtungsänderungstaste auf dem Smartphone-Display leicht nach vorne bewegt werden, um das Einladen von Gegenständen zu ermöglichen, und dann wieder in seine ursprüngliche Position zurückgebracht werden.

Ausparken mit der Fernsteuerungsfunktion

Das System kann den Fahrer bei ausgeschaltetem Start-Schalter dabei unterstützen, aus einem Quer- oder Längsparkplatz auszuparken. Wenn Vorwärts- und Rückwärtsfahrt gewählt ist, kann sich das Fahrzeug maximal 7 m vom Startpunkt entfernen und die Fahrtrichtung ändern.

1.Entriegeln Sie die Türen mithilfe des elektronischen Schlüssels, während Sie sich in der Nähe des Fahrzeugs befinden, und starten Sie dann auf dem Smartphone die Remote Park-App.

Wenn das Smartphone keine Verbindung zum Fahrzeug herstellen kann, entriegeln Sie die Türen nochmals mit dem elektronischen Schlüssel.

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2.Wählen Sie auf dem Bildschirm des Smartphones die Start-Taste.

Der Start-Schalter wird daraufhin auf ON geschaltet.

3.Prüfen Sie, ob eine mögliche Ausparkrichtung angezeigt wird, und wählen Sie die Ausparkrichtung aus.

4.Fahren Sie mit dem Finger am Rand des Bedienfelds auf dem Bildschirm des Smartphones entlang und prüfen Sie dabei unablässig, ob der Bereich rund um das Fahrzeug frei ist.

Während Sie kontinuierlich mit dem Finger am Rand des Bedienfelds entlangfahren, bewegt sich das Fahrzeug und die Ausparkunterstützung wird ausgeführt.

Falls Sie die Bedienung des Smartphones länger aussetzen, kann der Parkassistent anhalten und das Fahrzeug stoppen. Während der unterstützte Vorgang ausgeführt wird, können Sie ihn stoppen oder die Fahrtrichtung des Fahrzeugs ändern.

5.Manövrieren Sie das Fahrzeug bis an die Position, an der die Unterstützung endet, und steigen Sie mit dem elektronischen Schlüssel in das Fahrzeug ein.

Sie können diese Assistenzfunktion jederzeit stoppen, indem Sie die Bedienung des Smartphones einstellen oder in das Fahrzeug einsteigen.

Ausparken mittels Klimaanlagen-Fernbetätigung

  • Die Assistenzfunktion zum Ausparken ist jederzeit verfügbar, selbst wenn die Klimaanlagen-Fernsteuerung aktiviert ist.
  • Wenn die Fernsteuerungsfunktion gestartet wird, während die Klimaanlagen-Fernbetätigung aktiviert ist, können Sie die Assistenzfunktion abbrechen, indem Sie in das Fahrzeug einsteigen und das Bremspedal treten, sofern am Smartphone keine Nachverfolgung durchgeführt wird.

Einparken mittels Fernsteuerungsfunktion und Speicherfunktion

Die Speicherfunktion kann per Smartphone aus der Ferne bedient werden, wenn das Fahrzeug in der Nähe eines zuvor mit der Speicherfunktion gespeicherten Stellplatzes angehalten wird und die Zielparklücke erfasst werden kann. Je nach Parkbedingungen usw., kann der Assistent die Fahrtrichtung des Fahrzeugs durch Ansteuern des Getriebes ändern, wenn dies erforderlich ist.

1.Halten Sie das Fahrzeug an einer Stelle an, an der es in etwa auf die Mitte der Zielparklücke ausgerichtet ist.

2.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park und vergewissern Sie sich, dass ein in Frage kommender Stellplatz auf dem Multimediadisplay angezeigt wird.

3.Tippen Sie auf und dann auf "Rechtwinklig/Parallel".

4.Tippen Sie auf "OK".

Wenn die Taste "MODE" angezeigt wird, können Sie durch Auswählen der Taste zwischen der Speicherfunktion, der Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) und der Einparkfunktion für Längsparkplätze umschalten.

5.Verlassen Sie das Fahrzeug, während Sie den elektronischen Schlüssel und das Smartphone bei sich tragen, und starten Sie dann die "Remote Park"-App auf dem Smartphone.

Der Erfassungsbereich des elektronischen Schlüssels erstreckt sich in einem Umkreis von ca. 3,0 m um das Fahrzeug. Falls sich ein Verkehrskegel oder ein anderes Hindernis im Weg des Fahrzeugs befindet, entfernen Sie es nach Verlassen des Fahrzeugs.

6.Bestätigen Sie von außerhalb des Fahrzeugs die Parklücke auf dem Bildschirm des Smartphones und tippen Sie dann auf die Starttaste.

Starten Sie die Fernsteuerungsfunktion, während Sie ca. 50 cm oder mehr vom Fahrzeug entfernt und außerhalb des Fahrwegs des Fahrzeugs stehen.

7.Fahren Sie mit dem Finger am Rand des Bedienfelds auf dem Bildschirm des Smartphones entlang und prüfen Sie dabei unablässig, ob der Bereich rund um das Fahrzeug frei ist.

Während der kontinuierlichen Verfolgung des Einsatzbereichs bewegt sich das Fahrzeug und die Einparkhilfe wird ausgeführt.

Falls Sie die Bedienung des Smartphones länger aussetzen, kann der Parkassistent anhalten und das Fahrzeug stoppen. Wenn die Bedienung des Smartphone-Displays wieder aufgenommen wird, um das Fahrzeug zu bewegen, wird das Fahrzeug vor der Fahrt automatisch verriegelt.

8.Wenn die Parklücke erreicht ist, wird nach dem Stoppen des Fahrzeugs durch die Feststellbremse die Fahrstufe "P" eingelegt, der Start-Schalter wird ausgeschaltet und die Türen werden verriegelt.

Auf dem Smartphone sehen Sie dann einen Endbildschirm.

Vorbereitung vor Verwendung der Fernsteuerungsfunktion

Vorbereitung vor der Verwendung

Führen Sie vor der Verwendung der Fernsteuerungsfunktion unbedingt die folgenden Schritte aus:

1.Laden Sie die Remote Park-App aus dem App-Store herunter.

2.Schalten Sie den Start-Schalter auf ON und melden Sie das Smartphone als Bluetooth-Gerät im Multimediasystem an. Einzelheiten zum Koppeln von Bluetooth-Geräten siehe "Multimediasystem-Bedienungsanleitung".

3.Richten Sie die Remote Park-App ein und registrieren Sie das Fahrzeug.

4.Das registrierte Fahrzeug wird auf dem Bildschirm des Smartphones angezeigt.

Wählen Sie das Fahrzeug aus.

Der Name und das Bild des Fahrzeugs können über den Bildschirm für Registrierung eines neuen Fahrzeugs geändert werden.

Sie können Fahrzeuge über den Menübildschirm hinzufügen.

Ein-/Ausschalten der Fernsteuerungsfunktion

1.Wählen Sie und dann "Advanced Park" am Multimediadisplay.

2.Wählen Sie "Remote Park", um die Funktion ein-/auszuschalten. (In der Standardeinstellung ist sie aktiviert.)

3.Drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park.

Wenn Sie den Schalter während eines Ein-/Ausparkvorgangs drücken, wird der Vorgang abgebrochen.

Toyota C-HR. Toyota Teammate Advanced Park (Ein-/Ausparkautomatik)

4.Wählen Sie die Taste auf dem Multimediadisplay.

ACHTUNG

Fernsteuerungsfunktion

  • Stellen Sie bei Verwendung der Fernsteuerungsfunktion sicher, dass Sie einen elektronischen Schlüssel in Ihrer Tasche usw. mit sich führen.
  • Wenn ein elektronischer Schlüssel zusammen mit einem Smartphone usw. gehalten wird, kann der elektronische Schlüssel möglicherweise nicht erkannt werden.
  • Fahrzeuge mit Digitalschlüssel: Die Fernsteuerungsfunktion kann nicht genutzt werden, wenn nur ein digitaler Schlüssel mitgeführt wird.

    Der Fahrer sollte den elektronischen Schlüssel stets bei sich haben.

  • Wenn Sie nach der Verwendung der Fernsteuerungsfunktion in das Fahrzeug einsteigen, vergewissern Sie sich, dass der elektronische Schlüssel ins Fahrzeug gebracht wurde und alle Türen geschlossen sind.
  • Fahrzeuge mit elektrischer Einstiegshilfe: Nachdem Sie in das Fahrzeug eingestiegen sind und die Fernsteuerung beendet wurde, nimmt die Sitzverstellungsfunktion den Betrieb auf, sobald Sie den Fahrersitz-Sicherheitsgurt anlegen oder das Bremspedal drücken.
  • Wenn der Start-Schalter ausgeschaltet wird, nachdem die Fernsteuerungsfunktion beendet oder abgebrochen wurde, werden die Türen automatisch verriegelt. Wenn eine Tür jedoch offen ist, wird sie möglicherweise nicht verriegelt.

    Prüfen Sie nach Beendigung der Fernsteuerungsfunktion den Zustand des Fahrzeugs.

  • Wenn die Türen nach dem Ende oder dem Abbruch der Fernsteuerungsfunktion verriegelt werden, kann ein Alarm ertönen, wenn eine Person im Inneren des Fahrzeugs erfasst wird.

Situationen, in denen die Funktion u. U. nicht korrekt arbeitet

  • Wenn sich das Fahrzeug in der Nähe von Leuchtstoffröhren befindet

Stromverbrauch der Schlüsselbatterie

  • Bei Verwendung der Fernsteuerungsfunktion wird die Batterie des elektronischen Schlüssels verbraucht, da der elektronische Schlüssel ständig Funkwellen sendet und empfängt.
  • Falls die Batterie des elektronischen Schlüssels entladen ist.

Situationen, in denen die Sensoren möglicherweise nicht ordnungsgemäß arbeiten

  • Bei Verwendung der Fernsteuerungsfunktion kann die Sicht in der Umgebung des Fahrzeugs eingeschränkt sein. Prüfen Sie vor der Verwendung der Fernsteuerungsfunktion unbedingt die folgenden Punkte:
    • Das Fahrzeug und der Bereich um das Fahrzeug sind gut sichtbar
    • Es befinden sich keine Menschen, Tiere oder Gegenstände im Fahrweg des Fahrzeugs.
    • Ein angemessener Abstand zum Fahrzeug kann eingehalten werden, um Ihre Sicherheit und die anderer zu gewährleisten.
    • Den Bereich um das Fahrzeug kann stets visuell kontrolliert werden und es besteht kein Risiko von Unfällen.
    • Sie können die Fernsteuerungsfunktion bei Bedarf sofort abbrechen

Abbruch/Unterbrechung der "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik

Der Assistent wird abgebrochen, wenn

In Situationen wie den folgenden wird die "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik abgebrochen. Halten Sie das Lenkrad gut fest und treten Sie das Bremspedal, um das Fahrzeug anzuhalten.

Wenn die Funktion abgebrochen wurde, diese erneut starten oder das Einparken manuell über das Lenkrad fortsetzen.

  • Der Hauptschalter für Advanced Park wird gedrückt.
  • Der Schalt-/Wählhebel wird auf "N" gestellt.
  • Die Feststellbremse wird angezogen.
  • Eine Tür oder die Heckklappe wird geöffnet.
  • Der Fahrersitz-Sicherheitsgurt wird gelöst.
  • Die Außenspiegel werden eingeklappt.
  • Das TRAC- oder VSC-System wird ausgeschaltet
  • Das TRAC-, VSC- oder ABS-System greift ein
  • Der Start-Schalter wird gedrückt.
  • Das System erkennt, dass der Assistent in der aktuellen Stellplatzumgebung nicht fortgesetzt werden kann
  • Bei Systemstörung
  • Bei stehendem Fahrzeug wurde "Abbrechen" auf dem Multimediadisplay ausgewählt

Umstände, unter denen die Funktion des Assistenten unterbrochen wird

In Situationen wie der folgenden wird die "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik unterbrochen.

Sie können den Assistenten neu starten, indem Sie die auf dem Multimediadisplay angezeigten Anweisungen befolgen.

Wenn die Funktion des Assistenten unterbrochen wurde und die Schaltposition bei getretenem Bremspedal zweimal gewechselt wird, bricht der Assistent in der letzten Schaltposition die Funktion ab. Wenn die Funktion des Assistenten jedoch durch einen Wechsel der Schaltposition unterbrochen wurde, wird sie ganz abgebrochen, wenn die Schaltposition erneut gewechselt wird.

  • Das Lenkrad wird betätigt
  • Das Gaspedal wird gedrückt
  • Die Position des Schalt-/Wählhebel wird geändert.
  • Die Bremssteuerung greift ein.
  • Ein bewegliches oder unbewegliches Objekt, das mit Ihrem Fahrzeug zusammenstoßen kann, wurde erfasst, woraufhin die Leistungssteuerung des Hybridsystems/die Bremssteuerung aktiviert wurde.
  • Der Kameraschalter wurde gedrückt

Bedingungen, unter denen die Fernsteuerungsfunktion abgebrochen wird

In Situationen wie den folgenden wird der Betrieb der Fernsteuerungsfunktion abgebrochen. Wenn der Systembetrieb abgebrochen wurde, steigen Sie mit einem elektronischen Schlüssel in das Fahrzeug ein und parken Sie das Fahrzeug manuell mit dem Lenkrad.

  • Wenn eine Bedingung zum Stoppen der Advanced Park-Assistenzfunktion erfüllt ist, ausgenommen eine Aussetzung durch das Öffnen einer Tür oder das Lösen des Fahrersitz-Sicherheitsgurts
  • Wenn die Fernsteuerungsfunktion betätigt wird, während die Klimaanlagen-Fernbetätigung in Betrieb ist, und der Start-Schalter auf ON geschaltet wird, bevor die Klimaanlagen-Fernbetätigung beendet ist
  • Wenn seit Beginn der Fernsteuerungsfunktion 5 Minuten verstrichen sind
  • Wenn seit der Durchführung des letzten Bedienvorgangs 3 Minuten verstrichen sind
  • Wenn das Fahrzeug 30 Sekunden lang nicht bewegt werden konnte, obwohl das Smartphone zum Fernsteuern des Fahrzeugs betätigt wurde.
  • Wenn der Start-Schalter am Display des Smartphones gewählt ist
  • Wenn die "Remote Park"-App zwangsweise geschlossen wird
  • Wenn sich das Fahrzeug auf einem steilen Hang befindet
  • Wenn ein elektronischer Schlüssel im Inneren des Fahrzeugs erkannt wird, während der Betrieb der Fernsteuerungsfunktion ausgesetzt ist
  • Wenn die Außentemperatur -10 ºC oder weniger beträgt

Bedingungen, unter denen die Fernsteuerungsfunktion ausgesetzt wird

In Situationen wie den folgenden wird die Funktion des Assistenten unterbrochen.

  • Wenn die Bluetooth-Kommunikation zwischen dem Smartphone und dem Multimediasystem abbricht
  • Wenn der Smartphone-Dauerbetrieb unterbrochen wird
  • Wenn die "Remote Park"-App in den Hintergrund platziert wird (ein Anruf geht ein, die Home-Taste wird gedrückt usw.)
  • Wenn der elektronische Schlüssel nicht erkannt wird
  • Wenn sich ein Hindernis in Fahrtrichtung des Fahrzeugs befindet
  • Wenn das Fahrzeug betrieben wird, während es von der Assistenzfunktion gefahren wird
  • Wenn der elektronische Schlüssel betätigt wird, während das Fahrzeug von der Assistenzfunktion gefahren wird
  • Wenn die Tür verriegelt wird, während das Fahrzeug von der Assistenzfunktion gefahren wird
  • Wenn eine Tür während der Fahrt geöffnet wird

Ändern der Einstellungen der "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik

Wählen Sie " " auf dem Multimediadisplay und dann "Advanced Park".

Remote Park

Die Fernsteuerungsfunktion kann ein-/ausgeschaltet werden.

Geschwindigkeitsprofil

Sie können festlegen, wie schnell das Fahrzeug bei Verwendung des Assistenten fahren darf.

Diese Einstellung kann nicht geändert werden, wenn ein Stellplatz im Funktionsspeicher registriert wird.

Erfassungsbereich

Sie können den Abstand festlegen, ab dem während des Betriebs des Assistenten Hindernissen ausgewichen wird.

Prk. Methode

Sie können festlegen, welcher Aufstellungsweise bei der Anzeige der Vorzug gegeben werden soll, wenn Sie sich bei einem Parkplatz befinden, in den Sie sowohl quer (vorwärts/rückwärts) als auch längs einparken könnten.

Prk. Richtung

Sie können auswählen, welcher Einparkrichtung bei der Anzeige der Vorzug gegeben werden soll, wenn Sie sowohl vorwärts als auch rückwärts längs einparken könnten.

Ausprk. Richt.: quer

Sie können auswählen, welcher Ausparkrichtung bei der Anzeige der Vorzug gegeben werden soll, wenn Sie sowohl vorwärts als auch rückwärts nach links oder rechts ausparken könnten.

Ausprk. Richt.: parallel.

Sie können auswählen, welcher Ausparkrichtung bei der Anzeige der Vorzug gegeben werden soll, wenn Sie sowohl nach links als auch nach rechts aus einem Längsparkplatz ausparken könnten.

Ansicht Parken

Sie können den bevorzugten Winkel für die Anzeige des Kamerabildes bei Verwendung der Einparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) oder der Einparkfunktion für Längsparkplätze auswählen.

Ansicht Ausparken

Sie können den bevorzugten Winkel für die Anzeige des Kamerabildes bei Verwendung der Ausparkfunktion für Querparkplätze (vorwärts/rückwärts) oder der Ausparkfunktion für Längsparkplätze auswählen.

Anpassung des Einparkwegs

Sie können den einzuschlagenden Weg des Parkassistenten zwischen "nach innen" und "nach außen" wählen.

Bei verschlissenen Reifen kann die Position des Fahrzeugs von der Mitte des Stellplatzes abweichen. Verwenden Sie in diesem Fall diese Einstellung, um den Einparkweg anzupassen.

Anpassung der Fahrbahnbreite

Beim Start des Parkassistenten können Sie das Ausmaß des seitlichen Ausscherens bei Vorwärtsfahrt des Fahrzeugs vorgeben.

Einstellung der Parkposition (vorwärts)

Sie können die Position, an der das Querparken (vorwärts/rückwärts) abgeschlossen ist, einstellen. (Außer bei Verwendung der Speicherfunktion.)

Einstellung der Parkposition (rückwärts)

Sie können die Position, an der das Querparken (vorwärts/rückwärts) abgeschlossen ist, einstellen. (Außer bei Verwendung der Speicherfunktion.)

Einstellung für Heckzubehör

Wenn ein Zubehörteil, z. B. eine Anhängerkupplung, am Heck des Fahrzeugs angebracht ist, kann die Länge des Fahrzeughecks angepasst werden, um Kollisionen mit Gegenständen hinter dem Fahrzeug zu vermeiden.

Registrierten Stellplatz löschen

Sie können die mit der Speicherfunktion gespeicherten Parkplätze löschen.

Parkplatzinformationen können nicht gelöscht werden, während der Assistent ausgeführt wird oder während Parkplatzinformationen mit der Speicherfunktion gespeichert werden.

ACHTUNG

  •  Seien Sie vorsichtig, wenn Sie mithilfe der Funktion zur Einstellung der Parkposition (vorwärts) bzw. zur Einstellung der Parkposition (rückwärts) Einstellungen vornehmen, da das Fahrzeug mit Pollern, Abgrenzungen, Bordsteinen oder anderen niedrigen Objekten kollidieren könnte.
  •  Wenn die Gefahr besteht, dass Ihr Fahrzeug mit einem in der Nähe befindlichen Fahrzeug/Objekt, Parkblock, Bordstein usw. zusammenstößt, treten Sie das Bremspedal, um das Fahrzeug anzuhalten, und drücken Sie den Hauptschalter für Advanced Park, um das System zu deaktivieren.

Ändern der Einstellungen der Remote Park-App

Warnton ON/OFF des Toyota- Einparkhilfesensors (Smartphone- Einstellung)

Die Warntöne des Toyota- Einparkhilfesensors in der Smartphone- Anwendung können über die Remote Park-App ein-/ausgeschaltet werden.

Warnton-Lautstärkeeinstellung des Toyota-Einparkhilfesensors (Smartphone-Einstellung)

Die Lautstärke der Warntöne des Toyota-Einparkhilfesensors in der Smartphone-Anwendung kann über die Remote Park-App eingestellt werden.

Meldungen der "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik

Betriebszustand, Ablauf usw. der "Advanced Park"-Ein-/Ausparkautomatik werden auf dem Multimediadisplay angezeigt. Wenn eine Meldung angezeigt wird, deren Inhalt entsprechende Maßnahmen ausführen.

Bei Anzeige von "Keine verfügbare Parklücke"

Manövrieren Sie das Fahrzeug an eine Stelle, wo eine Parklücke oder ein Stellplatz erkannt werden kann.

Bei Anzeige von "Im aktuellen Zustand nicht verfügbar"

Fahren Sie das Fahrzeug zu einem anderen Ort und benutzen Sie das System dort.

Bei Anzeige "Platz zum Verlassen zu gering"

Die Parallel-Ausparkautomatik ist nicht verfügbar, wenn der Abstand zwischen Ihrem Fahrzeug und den davor und dahinter geparkten Fahrzeugen zu gering ist, bzw. wenn sich ein Hindernis in Ausfahrrichtung befindet usw.

Kontrollieren Sie die Fahrzeugumgebung visuell und parken Sie manuell aus.

Bei Anzeige von "Geschwindigkeit kann nicht kontrolliert werden" o.ä.

Das System hat erkannt, dass es die Fahrgeschwindigkeit nicht anpassen kann, wenn das Fahrzeug sich auf einer Steigung/einem Gefälle usw. befindet, woraufhin der Assistent abgebrochen wird.

Verwenden Sie das System an einem ebenen Standort.

Bei Anzeige von "Hindernis erkannt" o.ä.

Die Notbremsfunktion wurde ausgelöst und die Unterstützung wurde ausgesetzt.

Bei Anzeige von "Keine Parklücke" o.ä.

Diese Meldung erscheint, wenn " " an einem Stellplatz betätigt wird, der nicht erkannt werden kann.

Nutzen Sie das System an einem Stellplatz, auf dem Unterschiede im Straßenbelag erkannt werden können.

Fahrmodus-Wahlschalter

Die folgenden Fahrmodi stehen zur Anpassung an die Fahrbedingungen zur Wahl.

Wählen eines Fahrmodus

Durch Hin- und Herbewegen des Fahrmodus-Wahlschalters wird zwischen dem benutzerdefinierten Modus (Custom), dem Sport-Modus, dem Normalmodus und dem Eco-Fahrmodus umgeschaltet.

Toyota C-HR. Fahrmodus-Wahlschalter

  1. Custom-Modus (benutzerdefinierter Modus)
    Die Funktionen zur Steuerung des Antriebsstrangs, der Lenkung und der Klimaanlage können nach Wunsch eingestellt und betätigt werden.

    Benutzerdefinierte Modi werden am Multimediadisplay eingestellt.
    Im Custom-Modus leuchtet die "Custom"-Kontrollleuchte.

  2. Sport-Modus
    Steuert Lenkansprechung und Hybridsystem entsprechend, um eine für sportliches Fahren geeignete Beschleunigungsdynamik zu bieten.

    Dieser Modus eignet sich insbesondere, wenn ein agiles Fahrverhalten gewünscht wird, wie etwa beim Fahren auf Bergstraßen.

    Nach Wahl des Sportmodus leuchtet die Sportmodus-Kontrollleuchte.

  3. Normalmodus
    Bietet Ihnen ein optimales Gleichgewicht zwischen Kraftstoffeinsparung, Laufruhe und Dynamik. Eignet sich für Normalfahrt.
  4. ECO-Fahrmodus
    Hilft dem Fahrer, umweltfreundlich zu beschleunigen und den Kraftstoffverbrauch durch eine moderate Ansprechung auf die Gaspedalbetätigung und die Steuerung der Klimaanlage (Heizung/Kühlung) zu senken.

    Nach Wahl des ECO-Fahrmodus leuchtet die ECO-Kontrollleuchte.

Betrieb der Klimaanlage im Eco-Fahrmodus

Im Eco-Modus werden Heizung/Kühlung und Gebläsestufe entsprechend gesteuert, um den Kraftstoffverbrauch zu minimieren. Folgende Maßnahmen durchführen, um die Klimaanlagenleistung zu erhöhen:

  • Schalten Sie den Eco- Klimaanlagenmodus aus
  • Ändern Sie die Gebläsestufe
  • Eco-Fahrmodus ausschalten

Automatische Deaktivierung des Sport-Modus und des benutzerdefinierten Modus

Wenn der Start-Schalter nach dem Fahren im Sport-Modus oder im benutzerdefinierten Modus auf OFF geschaltet wird, wechselt der Fahrmodus in den Normalmodus.

Bei Änderung des Fahrmodus

Die Hintergrundfarbe des Multi-Informationsdisplays ändert sich je nach gewähltem Fahrmodus.

GPF-System (Benzinpartikelfilter)

Das GPF-System verwendet einen Partikelfilter im Auspufftrakt, um Feinstaub aus den Abgasen herauszufiltern und zurückzuhalten. Das System führt die Regeneration (Reinigung) des Filters automatisch durch, wenn die Fahrbedingungen dies zulassen.

Wenn "Abgasfilter voll. Siehe Betriebsanleitung." auf dem Multi-Informationsdisplay erscheint

  • Eine solche Meldung kann bei Hochlastbetrieb auftreten, wenn sich übermäßig Partikel ansammeln.
  • Wenn sich eine gewisse Partikelmenge im Filter angesammelt hat, wird die Leistung des Hybridsystems begrenzt. Dennoch können Sie weiterfahren, solange sich die Motorkontrollleuchte nicht einschaltet.
  • Partikel können sich bei häufiger Kurzstrecken- oder Langsamfahrt sowie bei Einsatz in extrem kalter Umgebung schneller im Filter ansammeln. Sie können eine übermäßige Partikelansammlung verhindern, indem Sie von Zeit zu Zeit längere Strecken fahren und dabei das Gaspedal ab und zu loslassen - wie z. B. bei Fahrten auf Autobahnen oder Schnellstraßen.

Wenn die Motorkontrollleuchte aufleuchtet oder das Multi-Informationsdisplay warnt, dass die Leistung aufgrund einer Störung im Hybridsystem begrenzt ist, und zum Aufsuchen einer Werkstatt auffordert

Die angesammelte Partikelmenge hat eine gewisse Schwelle überschritten.

Lassen Sie das Fahrzeug sofort von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.

ACHTUNG

Verhindern von Funktionsstörungen des GPF-Systems

  • Verwenden Sie ausschließlich den vorgeschriebenen Kraftstoff
  • Verändern Sie nicht die Auspuffrohre

Fahrerassistenzsysteme

Zur Erhöhung der Fahrsicherheit und Verbesserung des Fahrverhaltens sprechen die folgenden Systeme auf die verschiedenen Fahrsituationen automatisch an. Bedenken Sie jedoch, dass diese Systeme nur zur Unterstützung dienen und eine sichere, umsichtige Fahrweise nicht ersetzen können.

Übersicht der Fahrerassistenzsysteme

ECB (Elektronisch gesteuertes Bremssystem)

Das elektronisch gesteuerte Bremssystem erzeugt eine Bremskraft proportional zur Bremspedalbetätigung.

ABS (Antiblockiersystem)

Hilft ein Blockieren der Räder zu vermeiden, wenn die Bremsen plötzlich oder auf rutschiger Fahrbahn betätigt werden

Bremsassistent

Erzeugt beim Treten des Bremspedals eine höhere Bremskraft, wenn das System eine Notbremsung erkennt.

Elektronisches Stabilitätsprogramm VSC+

Kombiniert die Steuerung von ABS, TRC, VSC und EPS. Spricht bei Ausbrechen auf rutschiger Fahrbahn an, um durch Kontrolle der Lenkwirkung die Richtungsstabilität aufrechtzuerhalten.

TRC (Antriebsschlupfregelung)

Hilft die Antriebsleistung aufrechtzuerhalten und das Durchdrehen der Antriebsräder zu verhindern, wenn auf rutschiger Fahrbahn angefahren oder beschleunigt wird

Aktiver Kurvenassistent (ACA)

Verhindert beim Beschleunigen in Kurven durch Ansteuern der Bremsen an den inneren Rädern ein Ausbrechen des Fahrzeugs nach außen.

Berganfahrkontrolle

Hilft ein Zurückrollen des Fahrzeugs beim Anfahren auf einer Steigung zu begrenzen.

EPS (elektrische Servolenkung)

Verwendet einen Elektromotor, um den zum Einschlagen des Lenkrads benötigten Kraftaufwand zu vermindern.

E-Four (elektronischer, bedarfsgesteuerter Allrantrieb) (Modelle mit Allradantrieb)

Steuert das Antriebssystem, wie z. B. Frontantrieb bzw. den Allradantrieb entsprechend den Fahrbedingungen automatisch, wie z. B. bei normaler Fahrt, in Kurven, auf Steigungen, beim Anfahren, beim Beschleunigen, auf schnee- oder regenglatter Fahrbahn, um zu einer optimalen Ansprechung und besseren Fahrstabilität beizutragen.

Dynamisches Bremslicht

Bei Notbremsungen beginnt die Warnblinkanlage automatisch zu blinken, um das nachfolgende Fahrzeug zu warnen.

Folgekollision-Bremssystem

Wenn der Airbagsensor eine Kollision erfasst und das System anspricht, werden die Bremsen und Bremsleuchten automatisch angesteuert, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu reduzieren und die Wahrscheinlichkeit weiterer Schäden aufgrund einer Sekundärkollision zu verringern.

Wenn die Systeme TRC/VSC/ABS eingreifen

Die Schlupf-Kontrollleuchte blinkt, während die Systeme TRC/VSC/ABS ansprechen.

Toyota C-HR. Fahrerassistenzsysteme

Deaktivieren des TRC-Systems

Wenn das Fahrzeug in Schlamm, Schmutz oder Schnee stecken bleibt, kann das TRC-System die vom Hybridsystem auf die Räder übertragene Antriebskraft reduzieren. Wenn Sie in so einem Fall das System durch Drücken von ausschalten, können Sie das Fahrzeug durch ruckweises Vor- und Zurücksetzen möglicherweise besser freifahren.

Um das TRC-System auszuschalten, drücken Sie einmal kurz auf .

Auf dem Multi-Informationsdisplay wird "TRC ausgeschaltet" angezeigt.

Drücken Sie erneut, um das System wieder einzuschalten.

Toyota C-HR. Fahrerassistenzsysteme

  1. "TRC ausgeschaltet"

Ausschalten von sowohl TRC- als auch VSC-System

Drücken Sie bei stehendem Fahrzeug mehr als 3 Sekunden, um das TRC- und das VSC-System auszuschalten.

Die Kontrollleuchte VSC OFF leuchtet auf und auf dem Multi-Informationsdisplay wird "TRC ausgeschaltet" angezeigt.*

Drücken Sie erneut, um das System wieder einzuschalten.

*Das PCS-System (Pre-Collision-System oder Kollisionsvermeidungssystem) wird auch deaktiviert (nur die Warnfunktion des Pre-Collision-Systems ist dann verfügbar). Die PCS-Warnleuchte leuchtet auf und eine Meldung erscheint auf dem Multi-Informationsdisplay.

Falls das Multi-Informationsdisplay eine Deaktivierung des TRC-Systems meldet, obwohl nicht gedrückt wurde Das TRC-System (Traktionskontrolle) ist vorübergehend nicht verfügbar. Falls die Meldung kontinuierlich angezeigt wird, kontaktieren Sie einen Toyota- Vertragshändler bzw. eine Toyota- Vertragswerkstatt oder eine andere zuverlässige Werkstatt.

Betriebsbedingungen für die Berganfahrkontrolle

Die Berganfahrkontrolle wird aktiviert, wenn alle nachfolgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Wählhebel befindet sich nicht in Stellung "P" oder "N" (wenn auf einer Steigung vorwärts oder rückwärts angefahren wird).
    • Das Fahrzeug ist gestoppt.
    • Das Gaspedal ist freigegeben.
    • Die Feststellbremse ist gelöst.
    • Der Start-Schalter befindet sich auf ON

Automatisches Ausschalten der Berganfahrkontrolle

Die Berganfahrkontrolle wird in den folgenden Situationen ausgeschaltet:

  • Es wird in die Fahrstufe "P" oder "N" geschaltet.
  • Das Gaspedal wird gedrückt.
  • Die Feststellbremse wird angezogen.
  • Maximal 2 Sekunden sind nach Freigabe des Bremspedals verstrichen.
  • Der Start-Schalter ist auf "OFF" geschaltet.

Geräusche und Vibrationen durch ABS, Bremsassistent, VSC, Anhängerstabilisierung, TRC und Berganfahrkontrolle

  • Bei mehrmaligem Drücken des Bremspedals kann ein Geräusch aus dem Motorraum hörbar werden, wenn das Hybridsystem startet oder das Fahrzeug anfährt. Dieses Geräusch verweist nicht auf eine Störung in diesen Systemen.
  • Wenn die obigen Systeme ansprechen, kann eines der folgenden Symptome auftreten. Diese verweisen jedoch nicht auf eine Störung.
    • Vibrationen können über Karosserie und Lenkung spürbar sein.
    • Nach Anhalten des Fahrzeugs kann auch ein Elektromotorgeräusch hörbar werden.

ECB-Betriebsgeräusch (elektronisch gesteuertes Bremssystem)

ECB-Betriebsgeräusche können in folgenden Fällen hörbar werden, stellen jedoch keinen Hinweis auf eine Störung dar.

  • Betriebsgeräusche vom Motorraum, wenn das Bremspedal gedrückt wird.

Kurvenassistent-Betriebsgeräusche und Vibrationen (aktiver Kurvenassistent)

Bei Ansprechen des aktiven Kurvenassistenten (ACA) werden Betriebsgeräusche und Vibrationen durch das Bremssystem erzeugt, was jedoch keine Störung darstellt.

Automatische Reaktivierung von TRC (Antriebsschlupfregelung) und VSC (Fahrdynamiksteuerung)

Nach einem Ausschalten von TRC und VSC werden diese Systeme in folgenden Situationen automatisch reaktiviert:

  • Bei Ausschalten des Start-Schalters
  • Wenn nur das TRC-System ausgeschaltet ist, schaltet sich das TRC-System ein, sobald die Fahrgeschwindigkeit zunimmt. Wenn sowohl das TRC- als auch das VSC-System ausgeschaltet sind, erfolgt keine automatische Wiedereinschaltung, wenn sich die Fahrgeschwindigkeit erhöht.

Betriebsbedingungen des aktiven Kurvenassistenten

Das System spricht in folgenden Fällen an.

  • TRC/VSC sind aktiviert.
  • Der Fahrer versucht, in einer Kurve zu beschleunigen
  • Das System stellt fest, dass das Fahrzeug nach außen driftet
  • Das Bremspedal ist freigegeben.

Begrenzung der EPS-Lenkhilfe

Bei kontinuierlichen Lenkradbewegungen über einen längeren Zeitraum kann die Lenkkraftunterstützung begrenzt werden, um Überhitzung zu verhindern.

Dadurch kann sich der Lenkaufwand erhöhen. In diesem Fall sollten Sie übermäßige Lenkradeinschläge vermeiden oder das Fahrzeug anhalten und das Hybridsystem ausschalten. Das EPS-System sollte innerhalb von 10 Minuten wieder normal arbeiten.

Betriebsbedingungen für Notbremssignal (dynamisches Bremslicht)

Wenn folgende Bedingungen erfüllt sind, spricht das Notbremssignal an:

  • Die Warnblinkanlage ist ausgeschaltet
  • Die aktuelle Geschwindigkeit beträgt mehr als 55 km/h
  • Das System erkennt eine Notbremsung anhand der Fahrzeugverzögerung.

Automatische Abschaltung des Notbremssignals

Das Notbremssignal wird in folgenden Situationen abgebrochen.

  • Warnblinkanlage wird ausgeschaltet.
  • Das System erkennt anhand der Fahrzeugverzögerung, dass keine Notbremsung vorliegt.

Betriebsbedingungen des Folgekollision-Bremssystems

Das System spricht an, wenn der SRS-Airbagsensor einen Aufprall erkennt, während sich das Fahrzeug bewegt. Das System funktioniert jedoch nicht, wenn Bauteile beschädigt sind.

Automatische Abschaltung des Folgekollision-Bremssystems

Das System wird in den folgenden Fällen automatisch abgeschaltet.

  • Die Geschwindigkeit sinkt auf ca.0 km/h
  • Seit der Ansprechung des Systems ist eine gewisse Zeit verstrichen.
  • Das Gaspedal wird stark gedrückt.

Wenn auf dem Multi-Informationsdisplay eine Meldung zum Allradantrieb angezeigt wird (Modelle mit Allradantrieb)

Führen Sie folgende Maßnahmen durch.

  • "AWD System Overheated Switching to 2WD Mode" AWD-System überhitzt Auf 2WD-Modus umschalten" oder "4WD System Overheated Switching to 2WD Mode" Das AWD/4WD-System ist überhitzt.

    Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an und lassen Sie das Hybridsystem laufen.*
    Wenn die Meldung nach einer Weile verschwindet, liegt kein Problem vor.

    Wenn die Meldung weiterhin angezeigt wird, das Fahrzeug sofort von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen lassen.

  • "AWD System Overheated 2WD Mode Engaged" oder "4WD System Overheated 2WD Mode Engaged" Der Allradantrieb wurde vorübergehend abgeschaltet und wegen Überhitzung auf Vorderradantrieb umgeschaltet.

    Halten Sie das Fahrzeug an einer sicheren Stelle an und lassen Sie das Hybridsystem laufen.*
    Wenn die Meldung nach einer Weile erlischt, wird der Allradantrieb automatisch wieder aktiviert. Wenn die Meldung weiterhin angezeigt wird, das Fahrzeug sofort von einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen lassen.

  • "AWD System Malfunction 2WD Mode Engaged Visit Your Dealer" oder "4WD System Malfunction 2WD Mode Engaged Visit Your Dealer" Im Allradantrieb ist eine Störung aufgetreten. Lassen Sie das Fahrzeug sofort von einem Toyota- Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt überprüfen.

* Wenn Sie das Fahrzeug anhalten, schalten Sie das Hybridsystem erst aus, wenn die Display-Meldung erloschen ist.

WARNUNG!

Das ABS kann in folgenden Fällen nicht wirksam eingreifen:

  • Die Grenzen des Reifen- Kraftschlusses wurden überschritten (beispielsweise bei zu stark abgenutzten Reifen auf schneebedeckter Fahrbahn).
  • Aquaplaning des Fahrzeugs durch hohe Geschwindigkeit auf einer nassen oder schlüpfrigen Fahrbahn.

Der Bremsweg kann sich bei Ansprechen des ABS im Vergleich zu den Normalbedingungen verlängern.

Das ABS ist nicht auf eine Verkürzung des Bremswegs ausgelegt. Halten Sie daher stets ausreichend Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen, insbesondere in folgenden Situationen:

  • Fahrt auf Pisten, Kiesstraßen oder schneebedeckten Fahrbahnen
  • Fahren mit Schneeketten
  • Beim Überfahren von Schwellen und Unebenheiten in der Fahrbahn
  • Beim Fahren auf Straßen mit Schlaglöchern oder auf abschüssigen Fahrbahnen

Das TRC-/VSC-System kann in folgenden Fällen u.U. nicht wirksam eingreifen:

Lenkstabilität und Traktion können auf rutschigen Fahrbahnen unter Umständen nicht aufrechterhalten werden, selbst wenn TRC und VSC eingreifen. Unter Bedingungen, unter denen Stabilität und Traktion verloren gehen können, müssen Sie daher entsprechend vorsichtig fahren.

Der aktive Kurvenassistent kann in folgenden Fällen nicht wirksam eingreifen:

  • Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf den aktiven Kurvenassistenten. Der aktive Kurvenassistent kann bei Beschleunigen im Gefälle oder Fahren auf rutschigen Fahrbahnen u.U. nicht wirksam eingreifen.
  • Falls der aktive Kurvenassistent häufig anspricht, wird die Systemfunktion vorübergehend unterbrochen, um eine ordnungsgemäße Funktion von Bremsen, TRC und VSC aufrechtzuerhalten.

Die Berganfahrkontrolle kann in folgenden Fällen nicht wirksam eingreifen:

  • Verlassen Sie sich nicht übermäßig auf die Berganfahrkontrolle. Die Berganfahrkontrolle kann auf steilen Steigungen und vereisten Straßen u.U. nicht wirksam eingreifen.
  • Im Gegensatz zur Feststellbremse ist die Berganfahrkontrolle nicht darauf ausgelegt, das Fahrzeug für längere Zeit an Ort und Stelle zu halten. Die Berganfahrkontrolle nicht dazu verwenden, das Fahrzeug auf einer Steigung zu fixieren, da sonst Unfälle drohen.

Wenn die Systeme TRC/ABS/VSC eingreifen

Die Schlupf-Kontrollleuchte blinkt.

Stets vorsichtig fahren. Übermütiges Fahren kann zu Unfällen führen.

Besondere Vorsicht ist angezeigt, wenn die Kontrollleuchte blinkt.

Wenn das TRC- oder VSC-System ausgeschaltet wird

Fahren Sie besonders vorsichtig mit einer an die Straßenbedingungen angepassten Geschwindigkeit. Da diese System die Fahrstabilität und Traktion aufrechterhalten, sollten Sie das TRC/VSC nur ausschalten, wenn absolut erforderlich.

Reifenwechsel

Vergewissern Sie sich, dass alle Reifen die Vorgaben hinsichtlich Größe, Marke, Lauffläche, Profiltiefe und Tragfähigkeit erfüllen. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Reifen auf den empfohlenen Reifendruck aufgepumpt sind. ABS, TRC und VSC können nicht ordnungsgemäß funktionieren, wenn unterschiedliche Reifen am Fahrzeug montiert sind.

Weitere Informationen zum Wechsel von Reifen oder Rädern erhalten Sie bei einem Toyota-Vertragshändler bzw. einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer anderen zuverlässigen Werkstatt.

Vorsichtshinweise für Reifen und Radaufhängung

Die Montage von Reifen mit Defekten oder abweichenden Spezifikationen oder die Veränderung der Radaufhängung wirkt sich auf die Assistenzsysteme aus und kann Funktionsstörungen hervorrufen.

Folgekollision-Bremssystem (falls vorhanden)

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf das Folgekollision-Bremssystem.

Dieses System soll das Risiko weiterer Schäden durch einen Sekundäraufprall verringern, aber diese Wirkung hängt von verschiedenen Bedingungen ab.

Übermäßiges Vertrauen auf die Systemfunktion kann zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen.

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